lundi 22 août 2011

IT'S 1984 IN 2010


 

Ruiz wants surveillance cameras downtown


There is a hint of an Orwellian nature about the whole thing– security cameras in downtown Eugene. Big Brother watching you. This is exactly what City Manager, Jon Ruiz is proposing. He wants to spend $100,000 “to purchase automated behavior crime reporting software and cameras” according to the motion reviewed this February. City Council Member George Brown and vice president Betty Taylor were against the idea.
“This seems very dangerous to me,” Brown said. “I need much more information. Where will these cameras point? Will they swivel? Who will be targeted? It brings up a lot of questions that aren’t answered.” He is concerned with the abuse and misuse of these cameras ,suggested that once installed, it would be difficult to regulate how they are used and who would use them.
“Do we really want to go down that road?” asked Taylor. For her, it’s a privacy issue. “A person could be accidentally in close proximity with a criminal and be falsely accused of colluding,” she said. “There are probably possibilities for misuse that no one has thought of. I think that we need time to solicit opinions from the public and to think more before we act.”
Ruiz’s motion was amended to include “only after council approves Manager’s plan for number, location, use and on-going costs after considering expected effectiveness in fighting crime. If it motion passes, Eugene will join the ranks of cities that are being watched like Portland and New York.
Some activist groups refuse to sit by and let government surveillance turn our country into Oceania. Bill Brown started the Surveillance Camera Players in 1996 to gain public awareness for the amount and location of unmarked surveillance cameras in NYC and protest the violation of their right to privacy. The Surveillance Camera Players perform silent shows in front of cameras throughout the city, including an adapted version of “1984.” Since their founding, they have traveled the country mapping out highly surveyed cities. While the original posse is in New York, there are SCPs scattered throughout the world carrying their universal message – Down with Big Brother.
“Nineteen Eighty Four, though a great metaphor and image,doesn’t capture all of today’s reality,” Brown said. “For example, in the novel, (there are areas ) not surveyed; they are outside the Big Brother social system. That isn’t what’s happening today. Nevertheless, we get closer and closer to ‘1984′ every day. Surveillance may be strong and growing, but the society it allegedly ‘protects’ is weak and very vulnerable.”
In 2003, Brown traveled to Portland on a tip that it was surveillance heavy. Portland has relatively few cameras in comparison to NYC (only 61) but about 40 percent are government controlled. He reported the Portland Police Department relies on covert video surveillance to fight the “war on drugs” and noted that several of the cameras were pointed to areas believed to be suitable for drug exchanges. These cameras often point toward the poor neighborhoods, where homeless persons hang out day and night. Brown advises residents to be aware, make maps of camera areas and distribute them, and to “perform for the cameras.”
[...]
(Written by Sarah E. Moser and published on 25 March 2010 in The Drop Out, Eugene, Oregon.)

Contact the Surveillance Camera Players


dimanche 21 août 2011

Schwierigkeiten mit der Emanzipation


Auch die radikale Gesellschaftskritik kommt nicht umhin, sich im Medium der Sprache zu artikulieren. Ist die herrschende Sprache aber immer schon die Sprache der Herrschenden, im Zeitalter der „subjektlosen Herrschaft“ (Robert Kurz) der Abstraktion also die Sprache, welche absieht von ihrem je geschichtlich bestimmten Herrschaftscharakter – die abstrakte Sprache, Sprache mithin, die absieht von dem (vor allem historischen) Inhalt dessen, was zu artikulieren sie vorgibt, dann hat die Kritik durchgehend zu reflektieren, mit welchem „Material“ sie hier umgeht und mit welchen Fußangeln und Fallstricken sie dabei rechnen muss. In Sprache drückt sich Bewusstsein aus, weshalb kritisches Bewusstsein nicht umhin kommt, der herrschenden Sprache immer wieder Gewalt anzutun, um nicht umgekehrt ihrer Gewalt und damit der Herrschaft anheim zu fallen.
Man kontaminiert sich gewissermaßen mit dem Gift der allgegenwärtigen Abstraktion, so hat es der etwas abseitige Philosoph Emile M. Cioran einmal ausgedrückt, „wenn man die Sprache nicht foltert, wenn man sie nicht zermalmt.“1
Im Zusammenhang des wertabspaltungskritischen Denkens sind die Schwierigkeiten bekannt, die sich ergeben, wenn ein theoretisch entwickelter Gedanken in die passende sprachliche  Form gebracht werden muss. Einzelne Wörter schon können hier zum Problem werden. Man denke etwa an die Bredouille, in die wir immer wieder mit dem Wort „Gesellschaft“ geraten, wenn wir uns auf vormoderne Verhältnisse beziehen, theoretisch aber begriffen haben, dass von „Gesellschaft“ vormodern eigentlich nicht die Rede sein kann.
Eine ganze Reihe weiterer Beispiele könnte angeführt werden. Ich konzentriere mich in den folgenden Ausführungen indes auf einen der zentralen Begriffe kritischer Theorie, nämlich den der Emanzipation, der mir zunehmend mehr Schwierigkeiten bereitet.
Es scheint mir schlicht nicht angemessen zu sein, weiterhin von emanzipatorischer Theorie usw. zu sprechen, wenn gleichzeitig klar ist, dass der Begriff der Emanzipation vom Beginn seiner Entstehung an ein Herrschaftsbegriff war, woran sich m.E. bis heute nichts geändert hat. Emanzipation, der Herkunft des Wortes nach, bezeichnet nämlich zunächst keineswegs einen Akt der Selbstbefreiung, sondern einen Akt der Freilassung, nach dem römischen Recht sowohl die Entlassung von Sklaven als auch die des erwachsenen Sohnes (Zu prüfen wäre, welche Rolle in diesem patriarchalischen Zusammenhang die Töchter spielen und ob es ähnliche Freilassungsrituale auch bei ihnen gegeben hat) aus der väterlichen Gewalt. Die Angelegenheit vollzog sich in der Art eines Rituals, welches in einem bekannten religionswissenschaftlichen Nachschlagewerk wie folgt beschrieben wird: „Die Emanzipation ging in der feierlich-komplizierten Form eines dreimal wiederholten Scheingeschäftes2 vor sich, durch welches der junge Mann zunächst der Sklaverei unterworfen wurde (mancipatio), aus der ihn der (fiktive) Dienstherr in der vom Recht vorgeschriebenen Form freizulassen hatte (manumissio).“3 Emanzipation bedeutet hier also Entlassung aus persönlicher Abhängigkeit, welche definiert ist als erneute Unterwerfung, und zwar unter das Gesetz der herrschenden Ordnung. Sie bezeichnet also, und dies ändert sich auch im weiteren geschichtlichen Verlauf nicht, den Prozess der Entpersönlichung von Herrschaft, der später, vor allem im bürgerlichen Bewusstsein, als ein Prozess fortschreitender Befreiung missdeutet wird. 
Wer immer seit dem Beginn des bürgerlichen Zeitalters sich emanzipiert, wird befreit von alten Abhängigkeiten, nicht zu freier Tätigkeit, befreit sich also nicht selbst, sondern wird entlassen in die Wert-Freiheit, und zwar auf die doppelte Art und Weise, dass die alten „Werte“ persönlicher Herrschaft entwertet  werden, um die „Freiheit“ der schrankenlosen Verwertung des Werts immer reiner sich vollziehen zu lassen. Inmitten dieses Geschehens und durch dieses hindurch ist es einzig das Kapital als gesellschaftliches Verhältnis und „automatisches Subjekt“ selbst, das sich tatsächlich „befreit“, nämlich in wachsendem Maße und mit immer größerer Beschleunigung von seinen stofflichen Grundlagen und den es tragenden konkreten Menschen, die immer deutlicher sichtbar aus ihrem sozialen Dasein in das Nichts der leeren Selbstzweckhaftigkeit des sich verwertenden Werts hinein emanzipiert werden. Die geschlechtliche Abspaltung bleibt in allen ihren sich geschichtlich wandelnden Erscheinungsformen die „andere Seite des Werts“ und charakterisiert solchermaßen die kapitalistische Gesellschaft insgesamt nicht nur als ökonomische Formation, sondern zugleich immer auch als „Zivilisationsmodell“ (Roswitha Scholz)4,  innerhalb dessen sich die Menschen fortschreitend von alten Abhängigkeiten und Bindungen befreien, um insgesamt „immer rückhaltloser den Ausdruck der Ware“ (Walter Benjamin) anzunehmen, wobei alles Abgespaltene, das gegen die umfassend wertförmige Zurichtung sich sperrt, zugleich von dieser beherrscht und in Dienst genommen und/oder als „minderwertig“ ausgesondert wird, ohne jedoch in dem solchermaßen „in sich gebrochenen Formprinzip der gesellschaftlichen Totalität“5 restlos aufzugehen, weil eben der Wert und das von ihm Abgespaltene zwei Seiten desselben Verhältnisses darstellen, die weder getrennt noch in ein Verhältnis von Ursache und Wirkung gepresst werden können.
Emanzipation im modernen Sinne des Wortes bezeichnet so das Heraustreten aus dem Schatten der Relikte vormoderner Abhängigkeitsverhältnisse und den Eintritt in die Leere der modernen Subjektform des MWW. In diesem Zusammenhang ist m.E. die Frage zu klären, ob bzw. inwieweit die Abspaltung als ein historischer Gestaltwandel dieser persönlichen Abhängigkeitsverhältnisse betrachtet werden kann. Die Einbeziehung der Frauen in die Sphäre der Verwertungsrationalität und ihr gleichzeitiges Verwiesensein auf den Bereich der verwertungsrational nicht erfassbaren Reproduktionssphäre flexibilisiert und „versachlicht“ sozusagen die Abhängigkeit insofern, als hier die gesellschaftliche „Natur“ der Abspaltung als eine „dem Menschen“ schlechthin zukommende Lebensweise erscheint.
Das emanzipierte Subjekt ist das der modernen Subjektform geschichtlich schrittweise sich angleichende Subjekt, das in einem unsäglich brutalen Prozess der Zurichtung für die Verwertung verbogene und zur spezifisch wertförmigen „Freiheit“ verdammte Subjekt. Seine Freiheit besteht in seiner „Verrohstoffung“ (Günter Anders), in der Degradierung zum „Menschenmaterial“ oder  - vornehmer ausgedrückt -  „Humankapital“, wobei die weiblich bestimmten abgespaltenen Momente gewissermaßen das notwendige innere Ärgernis des Gesamtverhältnisses darstellen, weil sie die Unmöglichkeit der Abschließung zur gleichsam runden, restlosen, in sich aufgehenden Totalität dieses Verhältnisses repräsentieren, weil es ohne sie nicht bestehen könnte und umgekehrt.
Aus diesem Grund darf der Subjektbegriff auch nicht gleichgesetzt werden mit dem Begriff der Individualität im Sinne von Einzigartigkeit, welche in der Subjektform ja gerade tendenziell verschwindet, ohne ihrerseits wieder jemals gänzlich in ihr aufgehen zu können.
Ich denke, dass aus diesem Nicht-aufgehen-können, aus der in sich gebrochenen Totalität des Wertabspaltungsverhältnisses (vgl. Roswitha Scholz) auch das Leiden erwächst, und zwar sowohl am je eigenen Waresein (z.B. am Suchtcharakter des Konsumidiotismus oder der grassierenden Wohlstandsverwahrlosung der Geldsubjekte) als auch am Ausgeschlossensein aus dem Verwertungsprozess (z.B. Arbeitslose, die umgekehrt daran leiden, nicht Ware sein zu dürfen) oder an beidem zugleich in der „doppelten Vergesellschaftung“ der Frauen, die sozusagen mit einem Bein in der Verwertung stehen, mit dem anderen im abgespaltenen reproduktiven Bereich.
All dies gilt darüber hinaus in gleichem Maße für die Versuche, dieses Leiden im Streben nach identitärer Selbstvergewisserung zu überwinden, sei es als schrankenlose Selbstverwertung der Karrieremenschen oder als Idyllisierung privater Rückzugsräume, denn es gehört zum Wesen des Widerspruchs, dass er sich als zersägter, also in der Verabsolutierung einer seiner Seiten, als ganzer umso wirksamer durchsetzt und seine Zersäger umso nachhaltiger trifft, je intensiver diese sich der Illusion hingeben, ihm entflohen zu sein. Freiheit scheint in der Form der Freiheit schlicht nicht möglich, und Emanzipation nur denkbar als eine in diese Form hinein sich auflösende Bewegung einer letztlich zur völligen Inhaltsleere tendierenden Identität, in welcher das Nichts der gesellschaftlichen Realabstraktion zu sich selber zu finden droht. Werden Emanzipation und Freiheit aber auf diese Weise negativ bestimmt, dann hilft es weder weiter, sich zum Zweck der Überwindung des gesellschaftlichen Zwangsverhältnisses auf das Nichtidentische Adornos zu berufen, noch findet sich ein Ausweg im Anything goes postmoderner Freiheitsduselei à la Ulrich Beck, dessen „Kinder der Freiheit“ sich mit dem wachsenden Krisendruck ohnehin zunehmend in „Kinder des Chaos“ verwandeln, indem sich das von Beck beschworene sozialstaatlich abgepufferte luxuriöse Elend immer deutlicher in manifestes Elend verwandelt.
Übrig bleibt einzig die radikale Kritik am gesellschaftlichen Formprinzip selbst und damit der bedingungslose Abschied von der Form der Freiheit und Emanzipation insgesamt. Gerade das werabspaltungskritische Denken muss sich von den durch und durch aufklärerisch besetzten Begriffen Freiheit und Emanzipation verabschieden und darf nicht vor dem radikalen kategorialen Bruch zurückschrecken. Wertabspaltungskritik ist wesentlich Kritik der hohlen Formen, welche die traditionelle Kritik nie verlassen hat, um  – wie z.B. im Traditionsmarxismus –   das die Gesellschaft bereits bestimmende Prinzip in seinen sich auf der Oberfläche zeigenden Auswirkungen nur zu „verbessern“.
Die traditionelle Kritik entnahm ihre Maßstäbe immer und durchgehend dem Kritisierten selbst, und auch die Wertabspaltungskritik kommt nicht umhin, dies auf ihre Weise zu tun, denn sie schwebt nicht im luftleeren Raum über der Gesellschaft. Gleichwohl sollte sie sich der folgenden abgewandelte Form der bekannten 11. Feuerbachthese von Marx gegen alle Widerstände verpflichtet fühlen:
Die Kritiker wollten das Subjekt nur auf verschiedene Art befreien. Es kömmt darauf an, es zu überwinden!

Anmerkungen:

1 Emile M. Cioran, Vom Nachteil, geboren zu sein, Frankfurt am Main 1979,  26
2 Es scheint mir fragwürdig, ob hier wirklich von einem „Geschäft“ gesprochen werden kann. Im Blick auf die hier zur Verhandlung stehende Zeit ist wohl das Wort „Ritual“ angemessener.
3 RGG: Die Religion in Geschichte und Gegenwart. Handwörterbuch für Theologie und Religionswissenschaft, in Gemeinschaft mit Hans Frhr. v. Camphausen, Erich Dinkler, Gerhard Gloege und Knut Løgstrup herausgegeben von Kurt Galling (7 Bände), Tübingen 31986, Band 2, 450
4 Vgl. Roswitha Scholz, Neue Gesellschaftskritik und das Problem der Differenzen. Ökonomische Disparitäten, Rassismus und postmoderne Individualisierung. Einige Thesen zur Wert-Abspaltung in der Globalisierungsära, in EXIT! Krise und Kritik der Warengesellschaft, hrsg. vom Verein für kritische Gesellschaftswissenschaften e.V, Heft 1, Bad Honnef 2004, 17 ff
5 Ebd., 19

samedi 20 août 2011

La Internacional Situacionista, "fogonazo" de agitación revolucionaria


Texto publicado anteriormente en el periódico Diagonal, en su monográfico sobre mayo del 68.

La escalada de agitación revolucionaria que infectó el mundo desde mediados de los sesenta, y que alcanzó su momento culminante en los sucesos de Mayo del 68, no precisó seguramente para desencadenarse de un grupúsculo minoritario, fuertemente intelectualizado, embebido en una práctica tan avanzada que no encontraba una respuesta a la altura de los retos que establecía. Menos aún pienso que la Internacional Situacionista necesitase este estallido para confirmarse, proyectarse sobre teorías y movimientos futuros y, eventualmente, plasmar su ciclo en la historia y leyenda de los ciclos revolucionarios. Pero es cierto que pocos de los grupúsculos que promovían y participaban en las revueltas disponían de una conciencia tan elevada de lo que allí estaba pasando, y de un deseo tan firme de que pasase hasta el final.

No era el encuentro macrodialéctico de la idea con su forma. No era, ha quedado demostrado, un proceso irreversible, sin fisuras, como pretendían los propios situacionistas. La ambición marxista y hegeliana de capturar los pequeños grandes momentos de las pequeñas grandes historias en la Historia, que vale para Todos y no tiene segundas partes, les jugó una mala pasada. Pero es cierto que por un instante, fugaz e inconsistente (no extraigamos consecuencias), se produjo una conjunción maravillosa entre la idea de lo que allí pasaba y la teoría práctica de los situacionistas. Esta coincidencia se llama verdad: antaño una revelación, ayer una iluminación, hoy un simple fogonazo. No todos quedaron deslumbrados. Es difícil recrear hoy esta potencia.

La situación desencadenada en M68, que tuvo alcance internacional, lo que más allá de los debates que suscita demuestra su necesidad, su carácter espontáneo, parecía diseñada por los situacionistas. Ellos estaban preparados para ella, y ellos la habían preparado, hiciese o no falta. Disponían de la teoría, desarrollada a través de una década de formulaciones de experiencias prácticas en su revista y en dos libros que habían alcanzado cierta difusión en los ámbitos que hoy llamaríamos “alternativos”: La sociedad del espectáculo, de Debord, que desarrolla en clave marxista la crítica más profunda y certera de la sociedad mediatizada (un precursor que no ha hecho sino ampliar sus perspectivas) y el Tratado de saber vivir para uso de las jóvenes generaciones, de Vaneigem, un intento de presentar en clave idealista, es decir radical, el modelo de vida que nos espera más allá de la mercancía, si lo habrá.
Era conocida su disposición a implicarse, para llevarla más lejos, en cualquier manifestación de rebeldía espontánea en la que pudiesen leer los signos de un cambio posible (“allí donde había fuego, nosotros llevábamos la gasolina”): en 1965, la sección danesa de la I.S. fue identificada por los servicios secretos como foco de provocación e instigación de la revuelta civil contra las maniobras militares comunes que pretendían llevar a cabo los ejércitos alemán y danés; en 1966 provocaron, en colaboración con los representantes de alumnos, el escándalo de la Universidad de Estrasburgo, la primera manifestación europea de la revuelta estudiantil y un precedente claro de los sucesos de 1968, mediante la redacción del panfleto Sobre la miseria en el medio estudiantil... con fondos públicos. Por otro lado, pero no finalmente, grupos de estudiantes de Nanterre influidos por los situacionistas estuvieron calentando el ejercicio académico poco antes del estallido de las revueltas de mayo.
Su participación en los sucesos estuvo asimismo a la altura de lo que las circunstancias reclamaban: estuvieron presentes en la ocupación de la Sorbona, constituyendo junto a sus simpatizantes un comité de acción que buscó en todo momento la vinculación del movimiento estudiantil con las fábricas, utilizaron para ello el desvío de todos los medios que la universidad ponía a su disposición (imprenta, radio, etc.), optaron siempre por la radicalización del movimiento, y sus consignas escritas sobre los muros y las paredes de la universidad se convirtieron en el alma del mismo, su identidad y su poesía. Pero, sobre todo, los situacionistas fueron los que mejor supieron captar la atmosfera de la “nueva época” y justificar la contestación que surgía con ella. Cuando el vértigo del movimiento de las ocupaciones sacudió más incluso a propios que a extraños, Debord podía vanagloriarse, en un artículo sobre el mismo publicado en el número 12 de la revista (“El comienzo de una época”) de haberlo anunciado meses antes.

Pese a que su influencia en los sucesos no resultase determinante, el deseo de los situacionistas y el espíritu de los nuevos tiempos se fundieron en el resplandor de mayo del 68. Fue su kairós,el momento por el que habían trabajado y tras el cual su pervivencia como grupo iba a perder todo su sentido. Por ese motivo, mayo del 68 marcó también, al mismo tiempo, su límite como movimiento organizado.
Archivo Situacionista Hispano
Los textos íntegros de la revista Internationale Situationniste en castellano han sido editados en tres volúmenes por Traficantes de Sueños, col. Literatura Gris
 

Surveillance Camera Players: Map of Chinatown

La fausse parole


Si le dictateur possédait selon son rêve l’univers entier inconditionnellement, il établirait un gigantesque bavardage permanent où en réalité nul n’entendrait plus qu’un effrayant silence ; sur la planète régnerait un langage annihilé en toute langue. Et cet envoûteur suprême, isolé parfaitement dans l’atonie, loquacement aphasique, tumultueusement assourdi, serait le premier à être annulé par les paroles nées de lui et devenues puissance hors lui ; il tournerait indéfiniment en rond, avec toujours sur les lèvres et dans les oreilles les mêmes mots obsessionnels, dans un camp de concentration verbal.

Le processus qui mène au langage obsessionnel, c’est-à-dire en fin de compte à la suppression du sens des mots, a quelque chose de fascinant, d’ensorcelant : dans ce surgissement d’un non-langage, il y a comme la promesse d’une nouvelle façon d’être, laquelle, tel le vide, attire et fait chuter ; si affreux que cela puisse paraître, nous irions jusqu’à dire qu’à des millions et des millions d’hommes, cette biblique extermination du langage peut apparaître comme un repos inespéré, comme la Terre Promise ; le silence totalitaire, parfaitement réalisé sous forme de fausse parole imposée à toutes les lèvres, a ses chances de réussir à hypnotiser une humanité harassée ; un tel silence est promesse, non plus de mort au sens que les religions ont donné à ce mot (dans cette mort il y aurait encore vie et conscience plus éveillée) mais d’une mort encore innommée où chaque homme serait mué en objet glacé ; dans les eaux de la parole totalitaire, l’humanité voguerait à l’aise en goûtant aux plaisirs des poissons silencieux ; bien plus, ces pseudo-humains auraient besoin à chaque instant de ces géantes vagues de paroles insensibilisantes et ne pourraient plus supporter d’en être retirés, encore moins d’être mis dans le cas d’avoir eux-mêmes à parler.
Il est donc possible, l’écoute des émissions radiophoniques conduit à la penser, qu’une bonne partie de l’humanité actuelle ne désire plus du tout de vraie parole, qu’elle aspire à être entourée quotidiennement des bruissements des oiseaux de proie psychiques ; il se peut qu’elle aide de tout son pouvoir à la mise à mort du Verbe. Et cela expliquerait pourquoi d’autre part tant d’hommes se sentent envahis d’une secrète angoisse sitôt qu’un hasard les met en communication avec une émission de propagande. Peut-être le processus de mutation de l’espèce humaine en une sorte de chose ayant vitalement besoin de non-parole est-il plus avancé que les esprits les plus vigilants ne le soupçonnent ; peut-être quotidiennement côtoyons-nous déjà toute une catégorie d’objets, gardant provisoirement le nom d’hommes mais n’ayant de commun avec l’humanité que les formes extérieures irréductibles d’un tout petit nombre de comportements élémentaires ; peut-être le peuple des « atteints de propagande », plus inguérissables que les antiques populations massivement atteintes de la peste, se trouve-t-il déjà bien au-delà de toutes les thérapeutiques mentales connues. Les décervelés ont besoin de leur folie, les damnés de leur damnation.
C’est effrayant et je souhaite de tout cœur me tromper. Mais comment éviter, prostré sous l’appareil à recouvrir la planète de fantômes verbaux rapaces, de songer que des millions et des millions d’esprits pillés sont devenus fanatiquement amoureux de leur épervier pilleur et se sentent en un péril mortel, selon les lois d’un règne métaphysique inversé, sitôt qu’ils ne sont plus mangés ?


vendredi 19 août 2011

Les terres rares et les nouvelles technologies vertes…

 Fluo.


La dernière catastrophe nucléaire au Japon a montré, une fois de plus, en quoi cette énergie soit disant propre et sûre n’est qu’un vaste mensonge d’États et de scientifiques qui, main dans la main, jouent aux apprentis sorciers avec nos vies. Cet accident n’est pas un cas isolé ou une dérive. Pas un jour ne passe sans un incident dans l’une ou l’autre installation nucléaire. Un rejet par ci, une fuite radioactive par là…
Dans ce contexte réapparaît, à coup de grosses campagnes pré-électorales, la nécessité de se mettre massivement aux énergies renouvelables comme alternative au nucléaire. Dans ces discours, nulle remise en question du système capitaliste, de la gestion de population par les états,… Bien au contraire! L’argument principal est la fameuse croissance économique “verte” avec son lot de joyeusetés que permettrait l’expansion de ces énergies…
Certains textes expriment déjà très bien ces critiques à l’encontre des promoteurs d’une amélioration écologique du capitalisme (1) et je me concentrerai ici sur un aspect très restreint de la question: les matériaux -et en particulier les “terres rares”- qui composent ces nouvelles technologies .
La question n’est pas ici de rentrer dans des discours de spécialistes ou bien encore de chercher des alternatives à l’utilisation de tel ou tel matériau polluant car il n’existe pas de production industrielle qui ne soit responsable de catastrophes écologiques et sociales. Le but de ce texte est uniquement d’avoir quelques outils en main pour comprendre de quoi ces énergies soit disant vertes sont le nom.

1/Utilisation des terres rares

Les terres rares sont un ensemble de 17 métaux(2) aux propriétés particulières et utilisées de plus en plus ces dernières années dans l’industrie de pointe. Des téléphones portables aux écrans tactiles, des disques durs aux GPS, ils sont présents dans la plupart des nouvelles technologies.
Puisque, comme d’habitude, l’industrie civile et militaire avancent main dans la main, ces matériaux sont présents en masse dans les armes et munitions perfectionnées (missiles de croisière, munitions guidées, blindages réactifs, lasers,…) (3) et l’on comprend mieux l’importance stratégique d’une telle ressource. Les nouvelles industries « vertes » sont, elles aussi, particulièrement gourmandes en terres rares : panneaux solaires, ampoules basse consommation, batteries de véhicules hybrides, turbines d’éoliennes industrielles,…
La demande en terres rares augmente de plus de 10% par an. Elle est passée, en une décennie, de 40 000 à 120 000 tonnes annuelles. Et la montée en puissance de l’industrie « verte » pourrait faire grimper la demande annuelle à 200 000 tonnes selon des estimations. (4)
Chaque turbine d’éolienne industrielle nécessite en effet plusieurs centaines de kilos de terres rares (600kg pour une éolienne de 3mégawatts)

2/Procédés d’extraction des terres rares.

La quasi totalité des mines se situent aujourd’hui en Chine qui produit 95% de la demande mondiale. Certains États souhaitent la réouverture de leurs anciennes mines (fermées pour cause de trop forte pollution malgré des seuils d’acceptation élevés…) étant donné l’enjeu stratégique et économique d’une telle ressource.
L’obtention du produit fini utilisable pour des applications industrielles nécessite un niveau de pureté extrêmement élevé (jusqu’à 99,9999% pour certaines technologies « vertes »). (5)
Pour y parvenir, cela passe par 3 étapes.(6) Chacune des opérations de ce processus nécessitent, non seulement une très forte consommation énergétique mais également l’utilisation de substances chimiques extrêmement polluantes (acide chlorhydrique, sulfurique et nitrique notamment). Enfin, la purification rejette des métaux lourds ainsi que des déchets radioactifs ( plomb, mercure, cadmium…). Les conséquences d’une telle industrie sont très importantes sur les ouvriers exploités à la mine (explosion du nombre de cancers) ainsi que sur l’environnement. En Chine, les rejets des mines de Baotou Steel dans le fleuve jaune constituent désormais un problème énorme. Les acides s’infiltrent dans le sol, les ruisseaux et les rivières, détruisant les rizières et les réserves d’eau potable.

3/Fabrication et installation des éoliennes

Les terres rares sont loin d’être le seul point noir de la « belle et propre industrie du vent ». Polyester, vinyle, époxy, polyuréthane utilisés sous différentes formes protègent les gigantesques mâts d’acier des éoliennes (100/150mètres de hauteur) et renforcent les fibres de carbone ou de verre qui entrent dans la composition des pâles.(7) Chaque éolienne contient également plus de 4 tonnes de cuivre extrait dans les gisements d’Amérique du Sud (Chili et Pérou principalement)(8). Là bas, des villages entiers ont été expropriés par la force armée pour permettre aux firmes occidentales d’exploiter la richesse du sous sol et l’énergie ou la vie des ouvriers.
Du silicium irradié est également utilisé directement dans les éoliennes industrielles (mais aussi les véhicules hybrides ou les panneaux photovoltaïques) pour des applications microélectroniques. Le silicium est « dopé » dans des réacteurs de recherche nucléaires(9) en y introduisant, par irradiation, des atomes d’un autre matériau afin d’augmenter ses performances.(10)
Après ça, ce sont encore des milliers de bateaux, d’avions, de trains et de camions (11) qui achemineront l’éolienne sur le lieu décidé après en avoir dégagé et bétonné l’accès ainsi que les fondations. (12)
Et quelle belle image nous pourrons enfin admirer, photographier et présenter comme symbole d’un nouveau monde, plus beau, plus propre…
Quand des écolos viennent (bénévolement) faire la promotion des énergies renouvelables industrielles, c’est tout bénéfice pour les entreprises qui investissent dans ce nouveau secteur du capitalisme revigoré.
Non seulement celles-ci se donnent une bonne image mais offrent également l’impression d’écouter et de prendre en compte l’avis des « citoyens participatifs » inquiets qui se sentent ainsi rassurés. Elles montrent leur bonne volonté à agir contre la catastrophe écologique qu’elles ont largement contribué à créer et s’assurent un bel avenir en se trouvant un nouveau marché porteur de belles promesses juteuses.
Areva, géant nucléaire français (et mondial), s’apprête ainsi à signer un contrat de 10 milliards d’euros  pour la construction de nouveaux parcs éoliens en France en parallèle à ses nouveaux projets nucléaires plus que jamais en développement. Areva projette même la construction d’une usine d’éoliennes en France (13). Au moins ce sera « local » se réjouiront certains…
Étant donné l’évidente impasse écologique et sociale dans laquelle la société industrielle nous a mené et veut nous enfermer encore un peu plus à coup de « recyclage du capitalisme » il est plus que nécessaire de remettre dès aujourd’hui en route une critique globale de notre monde. De faire mordre un peu la poussière à tous ces gestionnaires de nos vies par des luttes déterminées en paroles comme en actes! Et ainsi espérer pouvoir tenter et expérimenter de nouveaux rapports avec en toile de fond ce vieux désir de liberté… avec toutes les incertitudes que cela comporte mais aussi et surtout les belles promesses.

(1) vous pouvez lire à ce sujet « Le vent nous porte sur le système. Comment être anti nucléaire sans devenir pro-éolien » ainsi que de nombreuses autres brochures disponibles sur  http://www.lesliquidateursduvieuxmonde.wordpress.com
(2) les 17 éléments : Scandium, yttrium, lanthane, cérium, praséodyme, néodyme, prométhéum, samarium, europium, gadolinium, terbium, dysprosium, holmium, erbium, thulium, ytterbium, lutécium
(3) « Rare earth materials in the defense supply chain » (PDF), gao.gov, 14 avril 2010
(4)« Comment la Chine a gagné la bataille des métaux stratégiques » in Le Monde Diplomatique
(5) Entretien avec Christian Hocquard (économiste des matières premières au BRGM)
(6) les 3 étapes :le traitement du minerai, l’isolement du groupe, la séparation des éléments
(7)  in « Le sens du vent. Notes sur la nucléarisation de la France au temps des illusions renouvelables » Editions des Nuisances, 2010
(8) Alain Gras, « La part maudite de l’électricité verte » l’Ecologiste, juillet-septembre 2009.
(9) dont le BR2 du SCK CEN à Mol (Belgique)
(10) « Aller vers l’avenir avec le silicium » in : www.nuclearforum.be (site pro nucleaire)
(11) 215 camions par éolienne uniquement pour le socle de la structure (pierres concassées et béton)
(12) « Sur le pillage de la terre et la bonne conscience du « greenwashing » » In: http://voisinedeoliennesindustrielles.bleublog.lematin.ch/
(13) Le Monde, 27 avril 2011

jeudi 18 août 2011

Un Hackerspace dans Paris


Le LOOP

La rencontre de deux terrains radicaux: Le squat et le hacking. L'ouverture de ces espaces "publiquement" est un grand risque si depuis le début la répression n'a pas été pensée, pesée et des contre-mesures prises en amont. Il est vital que le Gris reste Gris... et que vivent mille Hackspaces loin de la surveillance.

Sous les néons du quatrième étage d'un immeuble du quartier du Marais, à Paris, baptisé le Loop (Laboratoire ouvert ou pas), se retrouvent depuis quelques mois les hackers de la région parisienne, devenus squatteurs par la même occasion.
Ce mardi soir, ils sont une dizaine, âgés entre 18 et 35 ans. Ils passent environ dix-huit heures par jour reliés aux flux d'informations, portent les cheveux longs « par flegme ». Un doux parfum libertaire flotte dans l'air. Une fougère s'épanouit dans le creux d'un modem éventré. 

Peux tu nous expliquer ce qu’est le LOOP ?
Le LOOP c’est ce que l’on appelle un Hack lab ou encore un hackerspace, mouvement qui existe depuis plusieurs années et qui s’est généralisé en Allemagne et aux États-Unis. En France on dira plutôt un laboratoire ouvert. Ce sont des lieux qui réunissent ce que l’on appelle des hackers, les hackers étant des bidouilleurs, des gens passionnés de technologies, que ce soit l’informatique, la mécanique ou la biologie. Des lieux pour qu’ils puissent se réunir de façon à pouvoir créer une synergie, et pouvoir mener à bien des projets en coopération. Cette synergie est orientée vers le “faire”, vers la réalisation. Il faut dépasser les discussions : il s’agit ici de mener à bien des projets.
Qui sont les personnes qui se réunissent dans un Hacker Space ?
Il existe une définition du hacker que j’apprécie beaucoup et qui a été donnée dans le Jargon Files par Eric S. Raymond : « le hacker est celui qui apprécie le challenge intellectuel du dépassement créatif et du contournement des limitations. » Voilà le facteur commun, le point qui fait que ces gens, se réunissent et ont envie de se réunir dans un tel lieu, pour finalement aboutir, créer des projets et mener à bien leurs idées, leurs envies.
Pourquoi vous installer dans ce squat ?
On est dans ce lieu pour plusieurs raisons, la première étant qu’en France, depuis quelques années  beaucoup de hackerspaces émergent, se créent. Cela a commencé par un hackerspace en banlieue parisienne qui s’appelle le (Vitry Sur Seine), suivi par le /tmp/labTetalab à Toulouse. Un autre groupe est en train de s’installer à Grenoble. Un autre hackerspace qui vient d’ouvrir à Nanterre, l’Electrolab. Et encore un autre dans le nord de Paris. Sans oublier Rennes, avec le Breizh Entropy Lab. Mais, la France est un pays jacobin, le centre est toujours Paris : la vie économique se situe là. Il est très difficile  de réunir en un même lieu, intra muros, les gens qui sont acteurs de cette vie économique et ceux qui sont de passage pour que le brassage se fasse, et que tous puissent collaborer ensemble à des projets, se réunir tout simplement.
Enfin, ce lieu est un squat artistique, qui réunit des gens ayant des idéaux proches des idéaux du hacking : notamment des artistes, qui veulent avoir des ateliers pour créer, pour exprimer leur art. Mais aussi des personnes qui veulent faire de la mécanique ou d’autres activités, et qui, pour les mettre en valeur, se réunissent dans l’interstice de la cité pour mettre en valeur leurs projets.
Quel est le message que vous voudriez passer ?
Le message général du mouvement hackerspace est un message aux gens qui ne sont pas férus de technologies et qui n’ont pas intérêt à comprendre comment elles fonctionnent. On est dans une phase où la technologie est de plus en plus ubiquitaire, de plus en plus présente dans note vie quotidienne. On est entourés de boîtes noires. Typiquement, tout le monde a un téléphone. Beaucoup de gens ont ce qu’on appelle un smartphone, mais en dehors de dire que ce téléphone est smart on n’apprend rien sur l’objet. Les gens ne voient qu’une boite noire avec des choses sur lesquelles on peut jouer. En revanche, se poser la question de savoir comment ça fonctionne à l’intérieur, ce que fait le téléphone. Est-ce qu’il n’est fait que ce que pour quoi je l’ai acheté ? Comprendre son fonctionnement interne finalement : voilà un des buts du mouvement du hackerspace. Au delà du téléphone, ça peut s’appliquer à tout, aux publicités dans le métro, aux ordinateurs, aux tablettes, aux téléviseurs, aux téléphones fixes et au système téléphonique en lui même. À tout ce qui participe de la vie de tous les jours. Demain ce sera peut être des frigos ou des micro-ondes intelligents, des systèmes qui allumeront automatiquement les lumières dans la maison.
La question est : comment garder le contrôle sur ces choses là ? Le but des hackerspaces est d’être garant de la connaissance sur ces choses là, et du partage de celle-ci avec tout le monde. Pour éviter que la réalité ne rejoigne la science fiction d’anticipation comme 1984 d’Orwell, ou « Le Cycle des Robots » d’Asimov, où la société est entièrement contrôlée par des technologies. Soit on contrôle la technologie, soit on est contrôlé par elle, la seule différence, c’est la connaissance qu’on en a.

La croyance en la fin d'un mode de gouvernance pyramidal

Internet redistribue en effet les cartes du pouvoir:
« Le système d'information unidirectionnel du haut vers le bas est en train de muter vers un système transversal, multidimensionnel. Et c'est ça qui va l'emporter. »

Le « retour de l’Etat » comme administrateur de la crise


Là où il y a communication, il n'y a pas d'État




Les partis de gauches attribuent la crise économique mondiale actuelle à des causes politiques. Le néolibéralisme avec sa dérégulation totale du marché et en particulier le déchaînement des marchés des capitaux auraient échoué. Maintenant, ils prétendent que nous nous approchons d'une ère de règlementation et de contrôle par l'Etat et notre tâche serait d'influencer les formes qu'elle prendra. La demande principale est de revenir avant l'influence du capital financier et d’obtenir un renforcement de l'économie réelle, qui devrait à son tour être réformée tant écologiquement que socialement. La réussite de cela, on la traite avant tout comme une simple question de rapports de force et de mobilisation politique.

Cependant cette analyse oublie le caractère fondamental de la crise mondiale. Même si elle a été précipitée par un accident financier du marché, ses causes doivent être trouvées tout à fait ailleurs. L'épanouissement immense des marchés des capitaux au cours des trente dernières années n'a pas été causé par des décisions politiques obstinées ou incorrectes, mais est l'expression d'une crise structurelle de la valorisation de capital, une crise qui a commencé par la fin du boom du fordisme de l'après-guerre. Par la réorganisation fondamentale des conditions de travail et des rapports de production au cours de la troisième révolution industrielle (automatisation, flexibilisation et précarisation du travail, les chaînes transnationales de création de valeur, etc.), nous avons vu apparaître une rationalisation massive du travail dans les secteurs capitalistes centraux.

Cela a considérablement sapé la base de la valorisation du capital, qui consiste dans l'exploitation continuellement croissante de la capacité de travail. Cela a à son tour mené à la déviation de plus en plus de capital sur les marchés financiers : le capital ne pouvait plus trouver des occasions suffisantes pour sa valorisation dans « l'économie réelle » et une bulle gigantesque sans garantie de « capital fictif » (Marx) a été gonflée. Sans cette déviation qui a permis le report de la crise d'accumulation du capital, l'économie mondiale se serait effondrée il y a longtemps. Cependant, le prix de cela était l'accumulation d'un potentiel de crise de plus en plus grand. Il n’est ainsi pas étonnant que l'accident soit venu : ce qui a plutôt besoin d’une explication est que cela pouvait être prolongé pendant si longtemps. C'était seulement possible parce qu'au niveau de l’Etat et au-delà au niveau transnational, la politique a principalement visé le soutien de la dynamique des marchés financiers et a ainsi réagi au début de chaque crise (celles du Mexique, en Asie, en Russie, celle de la « Nouvelle Économie ») de la même façon : avec la création de crédit supplémentaire, pour inciter l'inflation d'une nouvelle bulle. Le modèle de ces réactions est la preuve que la raison structurale du processus de crise se trouve au-delà de la portée de la politique, car elle résulte d'une contradiction fondamentale dans la dynamique interne historique du capitalisme, lui-même un pré-requis à toute action consciente. Le capitalisme crée des forces productives immenses et des potentiels de richesse [matérielle] qui permettrait une bonne vie pour chacun (vraiment pour chacun). Cette richesse n'est cependant pas compatible avec le but autoréférentiel d'exploiter le travail vivant, parce qu'il rend de plus en plus de travail superflu. Cela ne peut se terminer que par déterminer un processus fondamental de crise, qui sape non seulement les bases de la valorisation du capital, mais en même temps les rapports sociaux de reproduction sociale dont il dépend, avec les bases naturelles de la vie. L'inflation des marchés financiers n'est pas la cause de la crise, mais un de ses symptômes. Elle montre que l'accumulation capitaliste peut seulement fonctionner précairement comme un appendice au capital fictif.

Dans ce contexte le contenu réel du très évoqué « retour de l'Etat » devient clair. Malgré tout l'intérêt de pure forme pour la « régulation » et le retour à « l'économie réelle », la défense des marchés financiers gonflant une nouvelle bulle de spéculation et du crédit continuera à rester au centre de toute politique d'administration de la crise. Même les partis de gauche des sociaux-démocrates, des syndicalistes et des représentants d'ATTAC doivent nécessairement exiger que les banques soient sauvées. Les seules différences sont couchées dans le détail - c'est-à-dire si vraiment elles devraient être nationalisées qui devrait en assumer le coût. Cette dernière question est cependant déjà résolue : les coûts sont si énormes qu'ils peuvent seulement être couverts par l'emprunt public massif. Tout le reste (« imposer les riches », les coupes dans les salaires des patrons, la responsabilité privée des banquiers, etc.) est simplement symbolique. Mais la fonction que ces demandes accomplissent dans le débat politique est régressive, parce qu'elles servent seulement à dénoncer des boucs émissaires et répandre l'idée d’une atrocité morale, masquant ainsi les vraies dimensions de la crise.

Seulement l'emprunt public massif pour sauver le système financier suggère - même s'il réussit précairement à ajourner le délai du processus de crise avec une montée violente d'argent - que dans les années suivantes beaucoup d'aspects de la reproduction sociale seront plus encore réduits parce que l'on ne peut plus les considérer « financièrement viables ». Mais les sommes qui seront nécessairement dégagées pour rembourser les dettes amassées ne seront jamais économisées par les politiques restrictives d'austérité. Il n'est pas de fait possible non plus que je ce sois la masse des salariés, des précaires et des chômeurs qui puisse les  payer. Ce sont ces ouvriers, précaire et chômeurs cependant qui sentiront le plus intensément les effets des «  renflouements », parce que la dette servira d'une restriction brutale de chaque politique future, et peu importe quel parti ou tendance aura à faire cela. Car tandis qu'il y aura des limites à l'emprunt public futur, le fardeau des paiements d'intérêts grandira massivement. Les conséquences sont évidentes : la politique se concentrera en premier lieu sur le maintien « des fonctions appropriées au système » et celles-ci sont, en plus des marchés financiers, les cœurs restants et « les groupes » de valorisation productive du capital, avec l'infrastructure et le personnel qu'ils exigent. L'infrastructure générale, la protection sociale, les services médicaux publics seront démantelés plus encore, les salaires et les pensions de retraite seront diminués (par des coupes et suite à l'inflation) et le nombre des précarisés et des gens  « superflus » continuera à grandir. L'administration de la crise, pour eux, signifie des cuisines de distribution de soupes, la discipline autoritaire et l'exclusion. Même les partis politiques qui arrivent au pouvoir avec des promesses comme la volonté des réformes sociales et environnementales suivent cette logique de l'administration politique de la crise.

 Le débat actuel sur les réformes est une farce, parce qu'il suggère une perspective pour laquelle les bases matérielles ne sont plus présentes. Pendant les périodes de boom du capitalisme et particulièrement dans les temps du boom Fordiste de l'après-guerre, une amélioration relative de la vie - et des conditions de vie - était possible dans la structure de capitalisme, parce que la dynamique de croissance du mouvement de la valorisation provoquait une pression pour intégrer un nombre croissant de gens dans le système de production de marchandises et de travail.  Depuis, de plus en plus d’entre eux ont été rendus « superflus » du point de vue du capital, la fonction de « la politique de réforme » est réduite à l'organisation et à la facilitation de la fragmentation croissante, sociale et régionale de la société. Cette tendance deviendra plus visible dans le nouveau développement de la crise. Une nouvelle perspective pour l'émancipation sociale peut seulement être formulée en opposition cohérente à la politique de démantèlement de l'administration de la crise : par la tentative cohérente de faire que les points de vue de la richesse matérielle et de la satisfaction de besoins sensuels s'appliquent à chacun. Seulement alors les luttes des travailleurs comme celles des « superflus » contre l'abattage du social et des infrastructures ou celles qui visent à l'appropriation directe et collective des ressources sociales (le logement, des espaces culturels et sociaux, etc.), pourront avoir une nouvelle perspective d'émancipation. Tant que la richesse peut seulement être pensée dans la valeur - et la forme marchandise - l'accès à la richesse matérielle apparaît possible seulement via le détour par l’argent, les restrictions et les folies de cette forme continueront à la fin à être présupposées et acceptées. C’est dans cette forme valeur que les fermetures à grande échelle d'installations de production dans lequel des choses utiles et raisonnables (comme la bonne alimentation) apparaissent « inévitables », pendant qu'en même temps on luttera pour l'entretien et l'agrandissement de la production d'auto avec acharnement, quoique les effets d'empoisonnement du climat soient connus depuis longtemps. Ceci bloque la seule sortie du cours autodestructif de la société de marchandises, un processus qui commence dans nos têtes, comme bien entendu dans nos actions. Notre tâche est de passer à travers ce blocus.


10 août 2009. Norbert Trenkle, membre du groupe allemand Krisis.


Traduction (en amateur) 23 novembre 2009 : Clément.



mercredi 17 août 2011

Justice en Angleterre



L'Angleterre ne c'est jamais vraiment remise de sa gloire Victorienne. Voilà un pays qui sait mater ses pauvres  à l'ancienne, les peines infligées se veulent dissuasives, on cherche a impressionner le Grand Public.


Aufstand der Ausgestoßenen


Umfassende Marginalisierung, drakonische Sozialkürzungen, Perspektivlosigkeit und allgegenwärtiger Rassismus trugen zur der blindwütigen Gewaltexplosion der vergangenen Tage in Großbritannien bei.

Nachdem eine massive landesweite Polizeimobilisierung und nächtlicher Dauerregen den tagelangen Ausschreitungen und Plünderungen in mehreren britischen Städten ein vorläufiges Ende setzen, ging Ministerpräsident David Cameron daran, seine Schlussfolgerungsweisen aus den schwersten Unruhen zu ziehen, die Großbritannien seit den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts erschütterten. Der konservative Regierungschef kündigte eine Politik der harten Hand gegenüber den marginalisierten Bevölkerungsschichten in den Ghettos Großbritanniens an, die mit einen „Gegenschlag“ eingeleitet würde. Zudem sollen die Sicherheitskräfte künftig mit Wasserwerfern und Plastikgeschossen ausgestattet werden. „Teile unserer Gesellschaft sind nicht einfach nur kaputt, sondern krank,“ dozierte Cameron am vergangenen Mittwoch.
Zu den Ursachen dieser „Krankheit“ äußerte sich der als Hardliner posierende Cameron lieber nicht, denn sonst müsste seine bisherige Regierungspolitik einer kritischen Analyse unterzogen werden. Die Regierung Cameron hat kurz nach ihrem Amtsantritt eines der schwersten Austeritätsprogramme der britischen Geschichte beschlossen, das Haushaltseinsparungen in Höhe von 83 Milliarden Pfund  bis 2015 realisieren soll. Ein großer Teil der Ausgabenkürzungen bei diesem gigantischen Sparprogramm, mit dem das britische Haushaltsdefizit von mehr als zehn Prozent des BIP in 2010 abgebaut werden soll, entfällt auf den Sozialsektor.
Die tiefen Einschnitte bei den Sozialausgaben - bei denen unter Anderem die Aufwendungen für Kindergeld, Jugendförderung oder Wohnzuschüsse gekürzt wurden - treffen die verarmten und unter hoher Arbeitslosigkeit leidenden Stadtteile und Regionen besonders hart: „Es wird Unruhen geben“, warnte ein Jugendlicher aus Tottenham gegenüber dem britischen Guardian schon im vergangenen Juli, nachdem nahezu alle Jugendclubs in dem Stadtteil aus Geldmangel geschlossen wurden. Von dem rabiaten Kahlschlag im Öffentlichen Dienst, dem binnen der nächsten vier Jahre mehr als 400.000 Arbeitsplätze zum Opfer fallen sollen, sind landesweit Jungendhilfsprojekte überdurchschnittlich hart betroffen, führte der Gewerkschaftler Kerry Jenkins aus: „Jede vierte Jugendeinrichtung (youth service) in England sieht sich mit katastrophalen Kürzungen zwischen 21 bis 30 Prozent konfrontiert.“ Dies sei dreimal so hoch wie des allgemeine Kürzungsniveau im Kommunalbereich. An die 3.000 Jugendbetreuer werden ihre Arbeitsplätze verlieren.
Es fehlte auch nicht an Warnungen vor einer Gewaltexplosion. Noch am 2. August mahnte der Kriminologe John Pitts, der Kommunen bei Gewaltprävention berät, dass die Kürzungen zu einer Zunahme gewalttätiger Straftaten in „diesem Sommer“ führen werden. Der Vorsitzende des britischen „Nationalen Kinderbüros“, Sir Paul Ennals, prognostizierte, dass die Kombination aus grassierender Arbeitslosigkeit und Sozialkürzungen die Bindungen der marginalisierten Jugendlichen an ihre Stadtviertel „lösen“, und zu einer grundlegenden „Entfremdung“ führen werde. „Da Draußen ist eine Generation ohne Hoffnung, ohne Aspirationen,“ erläuterte die in Tottenham lebende Lara Oyedel unter Verwies auf die grassierende Jungendarbeitslosigkeit in diesem Ghetto gegenüber Medienvertretern: „Diese Gesellschaft brütet eine ganze Generation von jungen Menschen aus, die nicht mehr erwarten können, irgendetwas produktives in ihrem Leben erreichen zu können.“
Die jugendlichen in den Ghettos Großbritanniens, deren Vorfahren zumeist aus den Kolonien des ehemaligen Empire stammen, sind aufgrund der Wechselwirrung von anhaltender Konjunkturflaute, Sozialkahlschlag und Rassismus tatsächlich am stärksten von der Krise betroffen. Die Jugendarbeitslosigkeit in Großbritannien ist von 12,2 Prozent in 2000 auf knapp 20 Prozent in 2010 angestiegen. Die einer ethnischen Minderheit zugehörenden Bürger Großbritanniens bilden auch den größten Teil der britischen Unterschicht. In London etwa gehören rund 70 Prozent der in „Einkommensarmut“ lebenden Menschen ethnischen Minderheiten an. In vielen verarmten Bezirken, in denen sich die Ausgegrenzten des kreiselnden britischen Kapitalismus konzentrieren, lebt rund ein Drittel der Bevölkerung von den Sozialtransfers, die nun gekürzt werden.
Die weitverbreitete Plünderungen bei den jüngsten Unruhen führte auch der Kriminologe Pitts auf die „soziale Exklusion“ der überwiegend jugendlichen Täter zurück, die von frühesten Alter an mit „Werbung bombardiert“ würden. Es einen „junge Menschen, die nichts zu verlieren haben.“ Hoffnung auf irgendeine Art von sozialen Aufstieg können sich diese marginalisierten Jugendlichen kaum machen, da laut einer OECD-Studie von 2010 Großbritannien die niedrigste soziale Mobilitätsrate aller Industrienationen aufweise. Die immer noch von Standesdünkel durchsetzte britische Gesellschaft weist auch insbesondere in der Hauptstadt eine krasse soziale Spaltung auf, bei der die Bewohner der Hochhausghettos in Sichtweite der gläsernen Banktürme des Londoner Finanzdistrikts leben. Die Reichsten zehn Prozent der Einwohner Londons besitzen 275 Mal mehr Vermögen als das ärmste Zehntel. In ganz Großbritannien erreicht dieser Gradmesser der sozialen Spaltung den Faktor 100.
Das Anwachsen einer ghettoisierten Klasse der „Ausgestoßenen“ steht auch im Zusammenhang mit einer schleichenden Deindustrialisierung, die den Anteil der warenproduzierenden Industrie an dem BIP Großbritanniens auf 16 Prozent sinken ließ, was in etwa dem Niveau der südeuropäischen Krisenländer Griechenland und Spanien entspricht. Bis zum Ausbruch der Finanzkrise konnte der dominierende britische Finanzsektor durch die Generierung einer schuldenfinanzierten Defizitkonjunktur die Wirtschaft des Vereinigten Königreichs anheizen, doch mit den nun eingeleiteten Haushaltskürzungen scheint der konjunkturelle Abwärtssog weiter zuzunehmen: Die Anzahl offiziell registrierter Arbeitsloser soll Prognosen zufolge noch in diesem Jahr von 2,5 auf 2,7 Millionen anwachsen, während die Bank of England am vergangenen Mittwoch ihre Wachstumsprognose für 2011 von 1,75 auf magere 1,4 Prozent reduzieren musste. Die britische Regierung zieht übrigens ihre ganz eigenen Konsequenzen aus diesen trüben Aussichten und erwägt, zumindest bei den Polizeikräften auf Sparmaßnahmen zu verzichten.
http://www.trend.infopartisan.net
Editorische Hinweise:
Den Text erschien am 12.8.2011 bei Indymedia, von wo wir spiegelten. Weitere Artikel mit Schwerpunkt Osteuropa gibt es auf der Seite des Autors: http://www.konicz.info

Aspects psychologiques du travail dans la Grèce ancienne


Le travail est un fait humain à dimensions multiples ; son analyse requiert des études à plusieurs niveaux. Il y a une histoire technique, économique, sociale, psychologique du travail. Nos remarques concernent plus spécialement ce dernier aspect, en Grèce ancienne. Nous envisageons le travail en tant que forme particulière d'activité humaine. Nous nous interrogeons sur sa place à l'intérieur de l'homme, ses significations, son contenu psychologique. Notre perspective n'en est pas moins historique. De même qu'on n'a pas le droit d'appliquer au monde grec les catégories économiques du capitalisme moderne, on ne peut projeter sur l'homme de la cité ancienne la fonction psychologique du travail telle qu'elle est aujourd'hui dessinée.
Pour nous, toutes les tâches professionnelles, si diverses soient-elles dans le concret, rentrent dans un type de conduite unique : nous y voyons une même activité forcée, réglée, dont l'effet concerne directement autrui et qui vise à produire des valeurs utiles au groupe [2]. Cette unification de la fonction psychologique marche de pair avec le dégagement de ce que Marx appelle, dans son analyse économique, le travail abstrait [3]. En effet, pour que les diverses activités laborieuses s'intègrent les uns aux autres pour composer une fonction psychologique unifiée, il faut que l'homme, sous les formes particulières à chaque tâche, puisse saisir sa propre activité comme travail en général. Cela n'est possible que dans le cadre d'une économie pleinement marchande où toutes les formes de travail visent également à créer des produits en vue du marché. Dès lors, on ne fabrique plus tel objet pour satisfaire les besoins de tel usager. Toute tâche, agricole ou industrielle, débouche également sur la production d'une marchandise, destinée non à tel individu particulier, mais à des opérations de vente et d'achat. Par l'intermédiaire du marché, tous les travaux effectués dans l'ensemble de la société sont mis en relation les uns avec les autres, confrontés les uns aux autres, égalisés. D'où deux conséquences. En premier lieu, l'activité de travail cesse de mettre en rapport plus ou moins direct le producteur et l'usager : par la circulation générale de ses produits, le travail prend forme d'un échange généralisé à l'intérieur du corps social pris dans son tout ; il apparaît ainsi comme constituant par excellence le lien entre les divers agents sociaux, comme le fondement du rapport social. En second lieu, cette confrontation universelle des produits du travail sur le marché, en même temps qu'elle transforme les divers produits, tous différents du point de vue de leur usage, en marchandises toutes comparables du point de vue de leur valeur, transmue aussi les travaux humains, toujours divers et particuliers, en une même activité de travail, générale et abstraite.
Au contraire dans le cadre de la technique et de l’économie antiques, le travail n’apparaît encore que sous son aspect concret. Chaque tâche se trouve définie en fonction du produit qu’elle vise à fabriquer : la cordonnerie par rapport à la chaussure, la poterie par rapport au pot. On n’envisage pas le travail dans la perspective du producteur, comme expression d’un même effort humain créateur de valeur sociale. On ne trouve donc pas, dans la Grèce ancienne, une grande fonction humaine, le travail, couvrant tous les métiers, mais une pluralité de métiers différents, dont chacun constitue un type particulier d’action produisant son ouvrage propre.
 

PDF complet ici.



NOTES:
[1] La Pensée, 66 (1956), p. 80-84.
[2] Cf. l'article que I. Meyerson a consacré au « Travail, fonction psychologique », Journal de Psychologie, 1955, pp. 3-17.
[3] « Tandis que le travail, créateur de valeur d'échange, est du travail général, abstrait, égal, le travail créateur de la valeur d'usage est du travail concret et spécial qui, pour la forme et la matière, se décompose en des façons de travail infiniment diverses », K. MARX, Contribution à la critique de l'Économie politique, p. 30 de la traduction Molitor.
[4] Cf. Supra, p. 202 sq.
[5] K. MARX : Le Capital, t.II, p. 270 (traduction Molitor) : « En opposition rigoureuse avec cette accentuation de la quantité et de la valeur d'échange, les écrivains de l'Antiquité classique s'en tiennent exclusivement à la qualité et à la valeur d'usage. »
[6] Cf. Supra, p. 209.

mardi 16 août 2011

L'HOMME UNIDIMENSIONNEL

 Extraits de la préface à l'édition française, 1967.


J'ai analysé dans ce livre quelques tendances du capitalisme américain qui conduisent à une « société close » close parce qu'elle met au pas et intègre toutes les dimensions de l'existence, privée et publique. Deux résultats de cette société sont d'une importance particulière, l'assimilation des forces et des intérêts oppositionnels dans un système auquel ils s'opposaient dans les étapes antérieures du capitalisme, et l'administration et la mobilisation méthodiques des instincts humains, ce qui rend ainsi socialement dirigeables et utilisables des éléments explosifs et « antisociaux » de l'inconscient. La puissance du négatif, largement incontrôlée aux stades du développement antérieur de la société, est maîtrisée et devient un facteur de cohésion et d'affirmation. Mieux que jamais auparavant les individus et les classes reproduisent la répression subie. Car le processus d'intégration se déroule, pour l'essentiel, sans terreur ouverte la démocratie consolide la domination plus fermement que l'absolutisme; liberté administrée et répression instinctuelle deviennent des sources sans cesse renouvelées de la productivité. Sur un tel fondement la productivité devient destruction, destruction que le système pratique « vers l'extérieur » à l'échelle de la planète.

La société close sur l'intérieur s'ouvre vers l'extérieur par l'expansion économique, politique et militaire. Là également, c'est la totalité qui est en mouvement : dans cette totalité la distinction conceptuelle entre les affaires et la politique, le profit et le prestige, les besoins et la réclame n'est plus guère possible. On exporte un « mode de vie » ou celuici s'exporte luimême dans la dynamique de la totalité. Avec le capital, les ordinateurs et le savoirfaire, arrivent les autres « valeurs » : rapports libidineux à la marchandise, aux engins motorisés agressifs, à l'esthétique fausse du supermarché.
Ce n'est pas le matérialisme de cette forme de vie qui est faux, mais la nonliberté et la répression qu'elle recèle réification totale dans le fétichisme total de la marchandise. Il devient d'autant plus difficile de percer cette forme de vie que la satisfaction augmente en fonction de la masse de marchandises. La satisfaction instinctuelle dans le système de la nonliberté aide le système à se perpétuer. Telle est la fonction sociale du niveau de vie croissant dans les formes rationalisées et intériorisées de la domination.

C'est dans l'instinct de liberté non sublimé que plongent les racines de l'exigence d'une liberté politique sociale; exigences d'une forme de vie dans laquelle même l'agression et la destruction sublimées seront au service de l'Eros, à savoir construction d'un monde pacifié. Des siècles de répression instinctuelle ont recouvert cet élément politique de Eros : la concentration de l'énergie érotique dans la sensualité génitale barre la transcendance de l'Eros vers les autres « zones » du corps et vers son milieu ambiant, elle barre sa force sociale révolutionnaire et formatrice. Là où aujourd'hui la libido est déployée comme une telle force, elle doit servir le processus de production agressif et ses exigences elle s'intègre dans la valeur d'échange. Par ailleurs règne l'agression de la lutte pour l'existence à l'échelle individuelle, nationale, internationale, cette agression determine le système des besoins.

C'est pourquoi il est d'une importance qui dépasse de loin les effets immédiats que l'opposition de la jeunesse contre la « société d'abondance » lie rébellion instinctuelle et rébellion politique. La lutte contre le système, qui n'est portée par aucun mouvement de masse, qui n'est impulsée par aucune organisation effective, qui n'est guidée par aucune théorie positive, gagne dans cette liaison une dimension profonde qui compensera peutêtre un jour le caractère diffus et la faiblesse numérique de cette opposition. Ce qui est recherché ici son élaboration conceptuelle n'est qu'au stade d'une lente gestation est davantage et autre chose qu'une société fondée sur d'autres rapports de production (bien qu'une telle transformation de la base reste une condition nécessaire de la libération) : il s'agit d'une société dans laquelle les nouveaux rapports de production) et la productivité développée à partir d'eux, seront organisés par les hommes dont les besoins et les buts instinctuels seront la « négation déterminée » de ceux qui règnent dans la société répressive; ainsi les besoins non sublimés, qualitativement différents, donneront la base biologique sur laquelle les besoins sublimés pourront se développer librement. La différence qualitative se manifesterait dans la transcendance politique de l'énergie érotique, et la forme sociale de cette transcendance serait la coopération et la solidarité dans l'établissement d'un monde naturel et social qui, en détruisant la domination et l'agression répressive, se mettrait sous le principe de réalité donc la paix ; avec lui seulement la vie peut devenir son propre but, c'est à dire devenir bonheur.

Pour la première lois dans son histoire, le système rencontre des forces résistantes qui ne sont pas « de sa propre nature »; ces forces ne lui livrent pas un combat concurrentiel pour l'exploitation sur son propre terrain, mais signifient, dans leur existence même, dans leurs besoins vitaux, la négation déterminée du système le contestant et le combattant en tant que tout.
La chance de l'avenir dépend de l'arrêt de l'expansion productive et profitable (politiquement, économiquement, militairement) ; ensuite les contradictions encore neutralisées dans le processus de production du capitalisme pourraient éclater en particulier la contradiction entre la nécessité économique d'une automation progressive entraînant le chômage technologique et la nécessité capitaliste du gaspillage et de la destruction systématiques des forces parasitaires, entraînant l'accroissement du travail parasitaire.
L'expansion qui sauve le système, ou du moins le fortifie, ne peut être arrêtée que par un contremouvement international et global. Partout se manifeste l'interpénétration globale : la solidarité reste le facteur décisif, ici aussi Marx a raison. Et c'est la solidarité qui a été brisée par la productivité intégrante du capitalisme et par la toutepuissance de sa machine de propagande, de publicité et d'administration. Réveiller et organiser la solidarité en tant que besoin biologique de se tenir ensemble contre la brutalité et l'exploitation inhumaines, telle est la tâche. Elle commence par l'éducation de la conscience, du savoir, du regard et du sentiment qui saisissent ce qui advient le crime contre l'humanité.

Herbert Marcuse

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