jeudi 8 décembre 2011

ABWERTUNGSWETTLAUF


Eine harte Währung mit hohem Außenwert gilt gemeinhin als Zeichen ökonomischer Überlegenheit. Sogenannte Weichwährungen dagegen gehören zu Verliererstaaten und Abstiegskandidaten auf dem Weltmarkt. Diese Regel scheint jedoch ihre Glaubwürdigkeit eingebüßt zu haben. Überall fürchtet man sich davor, dass die eigene Währung zu stark werden könnte. In der Schweiz interveniert die Notenbank, um den steigenden Franken gegenüber dem maroden Euro herunterzudrücken. Dieselbe Politik betreiben die Notenbanken in Japan und anderen Ländern gegenüber dem Dollar. Auch Schwellenländer wie Brasilien kämpfen verzweifelt gegen die Aufwertung ihres Geldes. Umgekehrt ist man in den USA und in der EU alles andere als traurig über die Tendenz der gar nicht mehr so stolzen eigenen Währung nach unten. Man kann seit dem angeblichen Ende der Krise geradezu von einem Abwertungswettlauf sprechen.
Erklärbar wird die Sache durch die veränderte ökonomische Struktur des Krisenkapitalismus. Die Weltkonjunktur läuft nur noch über surreal aufgeblähte Kredite und damit verbundene außenwirtschaftliche Beziehungen. Überschussländer wie Japan, China oder die BRD sind von einseitigen Exporten abhängig, Defizitländer vom ebenso einseitigen Zufluss transnationalen Geldkapitals. Beides ist an Grenzen gestoßen. Nun versuchen alle, sich auf Kosten der anderen zu sanieren. Die einen wollen auf Biegen und Brechen ihre Exportüberschüsse retten, die anderen umgekehrt selber einen größeren Exportanteil gewinnen. Exporte aber werden umso billiger und damit konkurrenzfähiger, je schwächer die eigene Währung ist, während sich umgekehrt die Importe dadurch verteuern. Der Abwertungswettlauf zeigt, dass man überall die Binnenkonjunktur abschreibt und nur noch auf Exportsteigerung setzt.
In der Euro-Zone haben wir die besonders paradoxe Situation, dass die Defizitländer gegenüber dem Überschussland BRD nicht abwerten können, denn beide Seiten haben ja eine gemeinsame Währung. Überdies befeuert der gerade wegen der südeuropäischen Schuldenkrise relativ schwächere Euro zusätzlich die deutschen Exporte in die übrige Welt. Aber diese Erfolgsgeschichte ist kurzlebig, weil sie ihre eigenen Voraussetzungen zerstört. Es ist die deutsche Exportwalze, die den Euro platt macht. Dass so etwas nicht funktionieren kann, weiß sogar jedes Lehrbuch der Wirtschaftswissenschaft. Eine Auflösung in die alten nationalen Währungen würde freilich die Außenschulden der Defizitländer ins Unermessliche steigern und zugleich die zurückgekehrte D-Mark derart drastisch aufwerten, dass die Exportmaschine zum Stillstand käme. Das Euro-Konstrukt war offensichtlich ein Himmelfahrtskommando.
Für Länder mit großen Exportüberschüssen ist eine Aufwertung nur dann für einige Zeit unproblematisch, wenn sie zugleich einen starken Binnenmarkt und/oder eine industrielle Monopolstellung haben. Das war für Großbritannien im 19. Jahrhundert und die USA Mitte des 20. Jahrhunderts der Fall. Deshalb konnten die Währungen dieser Weltmächte die Funktion des Weltgelds übernehmen. Nach dem Abstieg der hoch verschuldeten USA ist nirgendwo ein Nachfolge-Kandidat in Sicht, am allerwenigsten China. Die überfällige drastische Aufwertung der chinesischen Währung würde auch dort große Teile der Exportindustrien ruinieren und zugleich die riesigen Dollar-Devisenreserven entwerten. Keiner kann mehr von seiner Position herunter, aber objektiv sind dauerhaft einseitige Exporte in verschuldete Länder unmöglich. Der Abwertungswettlauf führt über die Euro-Krise hinaus in die Weltwährungskrise.

Robert Kurz



mercredi 30 novembre 2011

Les expulsions d' "Anti-Wall Street" se multiplient

Une centaine de policiers à Los Angeles procédaient, mercredi matin, à l'évacuation du camp des indignés dans le centre de Los Angeles, rapporte le Los Angeles Times. L'opération a commencé peu après minuit mardi, lorsque les forces de l'ordre ont annoncé avec des mégaphones que le campement était désormais considéré comme illégal, 48 heures après l'expiration d'un ultimatum fixé par le maire de la ville.

Environ 500 personnes étaient présentes au moment de l'intervention de la police, qui a mobilisé au total quelque 1 200 officiers. "Nous avons effectué au total un peu plus de 200 arrestations", a déclaré un porte-parole de la police, Lorenzo Quezada. Au petit matin, la police tentait de déloger les derniers manifestants, dont certains avaient grimpés aux arbres.
Dans la capitale Washington en revanche, les Anti-Wall Street occupent toujours deux camps de fortune non loin de la Maison Blanche, mais des rumeurs commencent à courir parmi les médias locaux et les manifestants sur une note des autorités évoquant "l'augmentation des incidents" et qui serait le signe annonciateur d'une prochaine expulsion.
Le camp du mouvement Occupy Los Angeles est l'un des plus anciens encore en place sur la Côte Ouest des États-Unis. Les indignés de Los Angeles, qui occupaient les lieux depuis le 1er octobre, étaient au nombre de 700 à 800, et avaient planté environ 400 tentes.

lundi 28 novembre 2011

Toujours Plus !

Remember connards: Plus de Travail,  pour Gagner Plus !!!

dimanche 27 novembre 2011

Blind in der Krise


Seit dem praktischen Scheitern des Keynesianismus an der so genannten Stagflation der 1970er Jahre beherrscht das neoklassische Dogma den Stellen- und Büchermarkt in der akademischen Volkswirtschaftslehre. Dabei handelt es sich um eine Harmonielehre des Marktes. Der solle doch gefälligst sich selbst überlassen bleiben, dann würde sich ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage einstellen, zum Wohle aller. In den einschlägigen Lehrbüchern wird die Wirklichkeit der kapitalistischen Wirtschaft nicht reflektiert, das Wort „Krise“ beispielsweise sucht man dort vergebens. Stattdessen werden die eigenen ideologischen Vorurteile in mathematische Modelle gegossen und diese der Wirklichkeit einfach übergestülpt. Mit der Neoklassik als herrschender Lehre hat das Fach Wirtschaftswissenschaft seinen Gegenstand letztlich aufgegeben und befindet sich streng genommen im Status einer wissenschaftlich verbrämten Ideologie. Spätestens mit dem Kriseneinbruch im Herbst 2008 ist das offensichtlich geworden.  Allerdings: Wenn erkennbar wird, dass eine Ideologie mit der Wirklichkeit nicht in Einklang zu bringen ist, so verschwindet sie deswegen noch lange nicht aus den Köpfen. Die Neoklassik bildet hier keine Ausnahme. Zwar hat sie sich an den kapitalistischen Krisenerscheinungen inzwischen restlos blamiert. Das hindert aber ihre etablierten Vertreter nicht daran, der politischen Öffentlichkeit auch weiterhin die seit Jahrzehnten immer gleichen Ratschläge zu erteilen. Und die neoklassischen Scheinargumente füllen nach wie vor den Wirtschaftsteil vieler Tages- und Wochenzeitungen und bestimmen das Denken der politischen Klasse.  Als ein Bestandteil dieses Lehrgebäudes hat sich eine ausschließlich mikroökonomische Sichtweise durchgesetzt, und zwar in doppelter Hinsicht: Zum einen gilt der betriebswirtschaftliche Standpunkt des Einzelunternehmens als der einzige überhaupt, unter dem „die Wirtschaft“ sinnvoll beurteilt werden könne. Zum anderen werden auch makroökonomische Einheiten metaphorisch wie Einzelpersonen behandelt, so etwa der Staat, der als „guter Hausvater“ oder „schwäbische Hausfrau“ jetzt möglichst radikal sparen müsse, weil die Familienmitglieder über ihre Verhältnisse gelebt hätten.  Wie sehr eine solche Denkweise in die Irre führt, machen die derzeitigen Verwerfungen im Euro-Raum und die Maßnahmen zu ihrer Behebung deutlich. So wurde Griechenland eine Austeritäts-Medizin nach der Rezeptur „schwäbische Hausfrau“ verordnet, und ihre Einnahme wird von der Troika aus EU-Kommission, Internationalem Währungsfond und Europäischer Zentralbank streng überwacht. Für einen verschuldeten Einzelhaushalt kann es selbstverständlich sinnvoll sein, eine Zeitlang nur noch ranzuklotzen und Konsumverzicht zu leisten, um die Schulden loszuwerden. Aber dieses Modell ist auf eine Volkswirtschaft nicht übertragbar, weil eine Einschränkung des staatlichen und privaten Konsums die Verringerung der Produktion zur Folge hat und damit auf direktem Weg in die Depression führt. Genau das ist dann auch in Griechenland passiert: Das Bruttoinlandsprodukt brach 2010 um mehr als fünf Prozent ein, die Steuereinnahmen verringerten sich, und die Staatsverschuldung stieg stärker an als zuvor. Auf diesem Wege ist der griechische Staatsbankrott nur noch eine Frage der Zeit. Wie man hört, soll diese Erfolgsrezeptur demnächst auch Spanien und Italien verschrieben werden.  Auch der wohlfeile Ratschlag, die verschuldeten Euro-Länder mögen sich doch bitte am deutschen Modell orientieren, geht von einer betriebswirtschaftlichen Sichtweise aus, die die wirkliche Situation völlig verfehlt. Die negative Handelsbilanz und damit verbundene höhere Verschuldung der südeuropäischen Länder ist schließlich nur die Kehrseite des deutschen Exportüberschusses, der sich überwiegend dem Handel innerhalb der EU verdankt. Ebenso gut könnte man den weniger erfolgreichen Vereinen der Fußball-Bundesliga die Empfehlung geben: Macht es doch alle so wie Bayern München, dann werden wir in der nächsten Saison alle deutscher Fußballmeister.  Es soll hier nicht der Eindruck erweckt werden, die neoklassische Lehre habe die tiefgehende Krise des kapitalistischen Weltsystems verursacht. Das wäre zu viel der Ehre. Das Problem liegt eher darin, dass diese Lehre keinen Begriff von der Krise hat, die in ihr schlicht nicht vorgesehen ist. Wer jetzt mitten in der Krise auf der Basis von neoklassischen Sichtweisen und Rezepten handelt, setzt sich daher Scheuklappen auf, durch die sogar noch das pragmatische „Fahren auf Sicht“ (Wolfgang Schäuble) unmöglich wird. Wenn wir schon in den Abgrund fahren, dann doch bitte sehenden Auges.

Claus Peter Ortlieb

erschienen in Ossietzky 24/2011
am 26.11.2011

http://www.exit-online.org

samedi 26 novembre 2011

L’Innocence perdue de la productivité

« Le capital est lui-même la contradiction en procès, en ce qu'il s'efforce de réduire le temps de travail à un minimum, tandis que d'un autre côté il pose le temps de travail comme seule mesure et source de la richesse. »
Karl Marx, Manuscrits de 1857-1858 « Grundrisse »[2]
 
On nous présente régulièrement le progrès dit technique et l’augmentation constante de la productivité comme une voie censée conduire l’humanité vers le bonheur et la résolution de tous ses problèmes. Attendu que ladite productivité a doublé au cours des trois ou quatre dernières décennies, autrement dit que la même quantité de temps-travail permet de produire aujourd'hui deux fois plus de biens que dans les années 1970, il s’ensuit que nous nous sommes probablement rapprochés du paradis annoncé de quelques bonnes enjambées. Pourtant, évidemment, à l’heure où les crises économique, écologique, financière et énergétique montent simultanément en puissance, quiconque affirmerait une chose pareille se verrait immédiatement taxé de doux rêveur. Il y a donc quelque chose qui cloche dans les calculs et leurs promesses.

Où est l’erreur ? Un mot d’ordre qui revient souvent dans ce contexte nous fournit un premier élément de réponse : compétitivité. C’est d’abord et avant tout au moment de la mise en concurrence que la productivité prend toute son importance : l’entreprise jouissant de la plus grande capacité de production, en fabriquant ses produits à moindre coût et en les vendant moins cher que ses concurrents, expulse ceux-ci du marché. La région où règne la plus forte productivité peut devenir la première exportatrice mondiale tandis que les moins productives devront se contenter de regarder dépérir leur tissu industriel. De ce point de vue, il est donc évident qu’en règle générale, l’inégale augmentation des forces productives non seulement engendre des profits inégaux pour les acteurs économiques, mais ruine même nombre d’entre eux. En outre, en situation de concurrence, il apparaît clairement que ces mêmes gains de productivité, loin de conduire à une réduction du temps de travail au bénéfice de tous les travailleurs, mènent plutôt à une situation où un nombre plus restreint d’employés produisent davantage.

Mais cela ne nous dit toujours pas quels effets exerce sur l’ensemble du système capitaliste mondialisé cette augmentation de la productivité sur le long terme induite par la concurrence. Selon l'idéologie libérale du progrès, qui cite volontiers la « survie des plus adaptés » chère à Darwin ou le principe de « destruction créatrice » de Schumpeter, la dynamique compétitive constituerait le moteur des avancées techniques, certes, mais aussi sociales. Que cette idéologie ait été discréditée par la tournure des affaires du monde est en ce début du XXIème siècle — si ce n’était pas déjà le cas — un fait patent. Mais les raisons en sont peut-être moins simples à discerner, et cet article se propose de les mettre en lumière.

Productivité, valeur et richesse matérielle

On parle de gain de productivité lorsque la même quantité de temps-travail permet d’obtenir davantage de produits ou — ce qui revient au même — lorsque la même quantité de biens matériels peut être produite pour un coût de travail moindre, d’où il s’ensuit que la valeur de ces biens diminue. La productivité est ainsi le rapport d’une quantité de biens matériels par le temps-travail nécessaire à leur fabrication. Pour bien comprendre la productivité et ses transformations, il est indispensable de faire la distinction entre valeur et richesse matérielle.[3] Quand Marx écrit (dans l'extrait cité plus haut) que le capital pose le temps de travail comme seule mesure et source de la richesse, il entend le mot richesse dans le sens de valeur, cette forme de richesse historiquement spécifique qui n'a de sens que dans une société capitaliste et représente son essence même.[4] La richesse matérielle, quant à elle, est constituée de valeurs d’usage pouvant prendre ou non la forme de marchandises. Cinq cents tables, quatre mille paires de pantalons, deux cents hectares de terre, quatorze conférences sur les nanotechnologies ou trente bombes à fragmentation représenteront ainsi de la richesse matérielle, seule l’utilité pratique du produit ou service en question entrant en considération.

Ce qui distingue le capitalisme de toute autre forme sociale est le fait qu’une forme de richesse spécifique y règne : la richesse abstraite ou valeur, qui revêt la forme de l’argent et se mesure par le temps-travail nécessaire à la production des marchandises. La richesse matérielle est un accessoire dont, certes, l'économie capitaliste ne peut se passer mais ce n'est pas son but. Celui-ci réside dans le procès de valorisation, l’accroissement démesuré de la richesse abstraite : j’investis de l’argent dans le procès de production dans la perspective de récolter au final davantage d’argent (la plus-value ou survaleur). Une activité économique qui n’aurait pas pour but, a minima, cette augmentation de richesse abstraite est une chose qui ne peut tout simplement pas exister.

Il n’y a rien d’intuitif dans cette distinction entre les deux formes de richesse. Elle ne joue aucun rôle dans les transactions quotidiennes où l’on n'évoque guère que la pure et simple « richesse ». Les critiques adressés au capitalisme se focalisent alors pour la plupart sur la question de la redistribution de la richesse. La critique marxienne de l’économie politique, en revanche, s’intéresse avant tout à cette forme précise de richesse, inédite, absurde, excessive, et du bon fonctionnement de laquelle nous avons fait en sorte que nos vies dépendent. Par malheur, ce fonctionnement se révèle, de façon lente mais régulière, de moins en moins bon, même mesuré à l’aune de ses propres critères.

La notion de productivité met l’accent sur les rapports quantitatifs entre deux formes de richesse créées lors de la production d’une marchandise. Marx souligne que, bien que déterminées à chaque instant du procès de production, elles participent d’un mouvement incessant :

« Une plus grande quantité de valeur d'usage représente en soi une plus grande richesse matérielle : deux habits en représentent plus qu'un seul. Avec deux habits, on peut habiller deux personnes, contre une seule avec un seul habit, etc. Pourtant on peut avoir une baisse de la grandeur de valeur de la richesse matérielle, alors même que la masse de celle-ci augmente. Ces mouvements contraires proviennent du caractère bifide du travail. La force productive est naturellement toujours force productive d'un travail concret, utile, […] elle ne peut évidemment plus toucher le travail dès lors qu'on fait abstraction de la forme utile concrète de celui-ci. C'est pourquoi dans les mêmes laps de temps, le même travail donne toujours la même grandeur de valeur, quelles que soient les variations de la force productive. »[5]

Il faut relire attentivement la dernière phrase si l’on veut comprendre qu’un accroissement de la productivité

 n’altère pas la valeur (mesurée en temps-travail) des biens produits au cours d’une journée de travail donnée,

 accroît, en revanche, la richesse matérielle créée au cours d'une journée de travail donnée,

 et entraîne par conséquent une diminution de la valeur de n’importe quel produit pris indépendamment.

 

Les contraintes de la création de richesse abstraite

Pour les raisons que nous avons vues, la tendance historique (empiriquement constatée) du capitalisme à une augmentation sans fin de la productivité conduit à une dévaluation de la richesse matérielle tout aussi dépourvue de terme. Par ailleurs, on peut démontrer qu’à partir d’un certain point de l’évolution du capitalisme — point que nous avons d’ores et déjà atteint et dépassé —, la contribution apportée à la survaleur sociale totale par une marchandise donnée devient de plus en plus réduite.[6]

Par cette augmentation sans fin de la force productive, le capital, dont l’unique intérêt réside dans l’accumulation maximale de survaleur, se tire une balle dans le pied puisque la dépense matérielle nécessaire à l’obtention d’une survaleur donnée augmente régulièrement. La question est : comment se fait-il que le capital agisse à l’encontre de ses propres « intérêts » ? Pour trouver la réponse, il nous faut cesser de raisonner en termes d'acteurs économiques. Ceux-ci, à travers le jeu de la concurrence (entre entreprises, entre économies régionales ou nationales), augmentent leur capital et gagnent des parts de marché, ce qui leur confère un avantage par rapport à leurs adversaires. Il en résulte ce paradoxe que les acteurs économiques qui élargissent le plus leur part du gâteau constitué par la survaleur sociale totale, sont ceux-là même qui contribuent le plus à réduire la taille du gâteau. D’où la « contradiction en procès » qu’identifia Marx il y a 160 ans, contradiction en vertu de laquelle le capital, se contentant d'obéir à sa propre logique, détruit précisément la forme de richesse qui se trouve être indispensable à son existence. Quiconque échoue à prendre une part active à l’expulsion du travail hors du procès de production est lui-même éjecté du marché.

Dans la mesure où, sous le capitalisme, l’objectif de toute activité économique consiste à obtenir une survaleur, autrement dit à faire en sorte que la somme d’argent investie dans le procès de production ait augmenté au terme de celui-ci, une économie de marché sans croissance est tout bonnement impossible, car sans perspective de croissance personne n’investirait le moindre centime. C’est ce que devraient garder à l’esprit, en particulier, tous ces gens bien intentionnés qui prônent, pour le bien de l’environnement et de l’humanité, des économies nationales fonctionnant à l’avenir avec une croissance nulle… mais qui se gardent bien d’évoquer une sortie du capitalisme.

Qu'est-ce donc qui s'accroît de façon si compulsive ? Du point de vue du capital, c’est la richesse abstraite qui doit croître, et avec elle la survaleur, qui représente, au fur et à mesure de l’accumulation capitaliste, un stock de capital toujours plus démesuré. Cependant, si la productivité augmente, cela suppose que la quantité de biens produits croisse plus vite que la survaleur. Car pour seulement maintenir la création de survaleur à un niveau constant, la production devra croître au même rythme que la productivité.

La création de richesse abstraite est ainsi astreinte à la double nécessité d’augmenter à la fois la survaleur et la productivité, ce qui en retour suppose un taux de croissance encore plus élevé en termes de richesse matérielle. Historiquement, le capitalisme a résolu le problème de sa soif immanente de croissance en se lançant dans deux gigantesques vagues d’expansion[7] :

 expansion « extérieure » à travers la conquête progressive de tous les secteurs d’activité productive préexistant au capitalisme, la conversion forcée des êtres humains à la dépendance salariale et la conquête de l’espace géographique ;

 expansion « intérieure » à travers la création de nouveaux secteurs de production (et, corrélativement, de nouveaux besoins), le développement de la consommation de masse et la pénétration du royaume « féminin » dissocié de la reproduction.[8]

Ces espaces conquis sont de nature concrète ; par suite, ils sont finis. Il était donc à prévoir que l’accroissement inconsidéré de la richesse abstraite finisse par en rencontrer les limites. Ce moment est arrivé, et les limites sont atteintes de deux façons :

 

Limites internes et externes du mode de production capitaliste

Se penchant sur la question de l’expansion du capital, Robert Kurz établit dès le milieu des années 1980 quel sera l’un des impacts de la « révolution microélectronique » :

« Les deux principales formes ou moments du processus d’expansion capitaliste se heurtent aujourd’hui à des limites concrètes absolues. La capitalisation atteignit son point de saturation dans les années 1960 ; elle a depuis lors complètement cessé d'absorber le travail vivant. A la même époque, les avancées de la recherche en microélectronique ont fait entrer la transformation du procès de travail concret dans une phase radicalement nouvelle. […] L’élimination massive du travail vivant en tant que producteur de valeur ne peut plus être contrebalancée par la production en masse de produits nouveaux "à valeur réduite", car cette production de masse n'est plus en mesure de réabsorber les travailleurs déclarés "superflus" ailleurs. Ainsi, l’équilibre entre, d’un côté, l’élimination du travail vivant via le procès de rationalisation et, de l’autre, l’absorption du travail vivant via la capitalisation ou la création de nouveaux secteurs de production, est irrémédiablement rompu : désormais, inexorablement, il y aura davantage de travail éliminé que de travail absorbé. »[9]

La reconnaissance du fait que « désormais, inexorablement, il y aura davantage de travail éliminé que de travail absorbé » repose, pour l’essentiel, sur le postulat que le capital ne sera plus en mesure de susciter suffisamment d’innovations de produits pour compenser le ralentissement de la création de valeur et de survaleur induit par les innovations de procédés. Beaucoup soutiennent le contraire, en dépit du fait que — un quart de siècle plus tard — les innovations de produits en question se fassent toujours attendre. Rappelons que nous ne parlons pas simplement de nouveaux produits accompagnés de leurs besoins afférents : les innovations tant attendues réclameraient pour assurer leur production de telles quantités de force de travail que les conséquences de la rationalisation microélectronique en seraient, au minimum, neutralisées.

Au plan concret, les limites internes de la production capitaliste se manifestent par la concentration des entreprises sous l’effet du principe de concurrence et par un chômage structurel. L’industrie automobile, dont D. H. Lampater décrit bien la situation, en fournit un parfait exemple :

« Le nœud du problème : même si les constructeurs allemands parvenaient à maintenir leur taux de ventes de véhicules au niveau actuel, la pression sur l’emploi n’en continuerait pas moins à s’accentuer avec chaque nouveau modèle. Lorsque Volkswagen cessa de fabriquer la Golf V pour passer à la Golf VI, M. Winterkorn, le PDG de la firme, annonça fièrement à l’occasion de la présentation de la nouvelle gamme que la productivité avait augmenté de 10% à l’usine de Wolfsburg et de 15% sur le site de Zwickau. Autrement dit, assembler le même nombre de voitures nécessite désormais 15% d’ouvriers en moins. Il s’ensuit que, si les ventes de Golf VI n’augmentent pas dans les mêmes proportions, les emplois sont menacés. Et le même phénomène se produit lorsque BMW, Mercedes ou Opel sortent un nouveau modèle. Pour certains modèles, on a vu la productivité bondir de 20%. »[10]

La productivité croît-elle de 15% ? Alors les ventes doivent croître en proportion si l’on veut générer les mêmes augmentations — mesurées en temps-travail — de la (sur)valeur, sans parler des profits proprement dits. Si les ventes ne suivent pas, non seulement des travailleurs sont licenciés mais, en outre, le capital investi dans l’industrie automobile, étant donné le manque à gagner en termes de (sur)valeur, n’est plus assuré de croître. Cette chute des profits menace en priorité les entreprises incapables de suivre le rythme de l’augmentation de la productivité, ce qui explique la fierté du PDG de Volkswagen qui voit l’avenir lui apparaître sous la forme d’une plus grande part de marché, voire d'une hausse des bénéfices. Toutefois, à l’échelle d’un secteur industriel entier, le gain de productivité entraîne mathématiquement l'amincissement des profits.

A côté de ces limites internes, les limites externes de la production capitaliste s’expriment à travers les limites écologiques à la croissance, lesquelles, comme le montre le fantasme d’une « économie de marché sans croissance » n’ont pas encore été correctement interprétées dans cette optique. Dès le début des années 1990, Moishe Postone établissait pourtant le lien :

 « Indépendamment de toute considération sur les possibles limites à l’accumulation du capital, l’une des conséquences de cette dynamique particulière – qui produit de plus grandes augmentations de richesse matérielle que de survaleur -, c’est la destruction accélérée de l’environnement naturel »[11]

 « Le contexte que j’ai dessiné suggère que, dans la société où la marchandise s’est totalisée, il se crée une tension sous-jacente entre les considérations écologiques et les impératifs de la valeur en tant que forme de richesse et de médiation sociale. […] La tension entre les exigences de la forme-marchandise et les nécessités écologiques s’aggrave à mesure que la productivité augmente et pose un grave dilemme, notamment pendant les périodes de crise économique et de chômage massif. Ce dilemme et la tension dans laquelle il s’enracine sont immanents au capitalisme ; leur résolution définitive restera impossible aussi longtemps que la valeur sera la forme déterminante de la richesse sociale » [12]

Dans la vie politique, le dilemme décrit ici se manifeste par un conflit entre mesures environnementales et mesures en faveur du développement économique : si, d’un côté, il y a consensus dans les milieux écologistes sur le fait que généraliser à l’ensemble de la planète l’« american way of life », voire simplement le mode de vie ouest-européen, mènerait tout droit à un désastre écologique aux proportions sans précédent, de l’autre, les institutions ayant en charge de favoriser le développement économique sont tenues de poursuivre précisément cet objectif, quand bien même il serait devenu irréaliste. Ou, pour le dire dans les termes utilisés tout au long de cet article : employer ne serait-ce que la moitié de la force de travail disponible sur la planète à un niveau nécessaire à la poursuite de l’accumulation capitaliste, tout en maintenant le niveau actuel de productivité (avec les taux de production et d’engloutissement des ressources qui lui sont liés), se traduirait par un effondrement immédiat de l’écosystème terrestre.

De toute façon, le mode de production capitaliste, par l’action de sa propre dynamique compulsive, est arrivé au terme de ses possibilités de développement. La communauté mondiale se trouve donc confrontée à cette alternative : soit couler avec lui, soit se libérer de la tyrannie de la richesse abstraite et refonder la reproduction sociale sur des critères, cette fois, purement concrets. Le développement des forces productives pourra alors retrouver son innocence : d’une part, la société n’autorisera plus compulsivement la mise en œuvre de n’importe quel gain de productivité (toute tâche n’étant pas forcément plus agréable lorsqu’elle est exécutée plus vite) ; d’autre part, ce développement pourra enfin servir à améliorer réellement la vie des êtres humains.
Traduction française: Sînziana
Rédacteur de la revue allemande Exit !  
[1] Article paru, sous une forme légèrement différente, dans Denknetz Jahrbuch, 2010. Cf. aussi C. P. Ortlieb, « Ein Widerspruch von Stoff und Form » [Une contradiction entre la matière et la forme], EXIT! Krise und Kritik der Warengesellschaft, n°6, 2009. La traduction française de ce texte est parue dans la revue Entropia (automne 2011).

[2] Ed. Sociales, 1980, tome 2, pp. 193-194.

[3] La distinction entre ces deux formes de richesse se complique encore en raison du fait que de nombreux économistes mesurent la productivité comme étant le PIB (produit intérieur brut) divisé par le nombre d’heures travaillées, de sorte que le produit du travail est exprimé d’emblée en termes monétaires. Or, le (véritable) PIB ne doit représenter que la quantité totale des biens produits et des services fournis. Tâchons d’éviter cette confusion.

[4] Cf. Moishe Postone, Temps, travail et domination sociale, éd. Mille et Une Nuit, 2009 (1993).

[5] Karl Marx, Le Capital, éd. PUF, 1993, tome 1, p. 52.

[6] Car, pour toute marchandise donnée, la survaleur est nécessairement inférieure à sa valeur totale ; cf. C. P. Ortlieb, art. cit.

[7] Cf. Robert Kurz, « Die Krise des Tauschwerts », Marxistische Kritik, n°1, 1986.

[8] Concernant le royaume « féminin » dissocié de la reproduction, cf. Roswitha Scholz, « Remarques sur les notions de "valeur" et de "dissociation-valeur" », Illusio, n°4/5, automne 2007. Cf. également le chapitre VII, « Le travail, domination patriarcale » du Manifeste contre le travail, éd. Léo Scheer, 2002. (N.d.l.T.)

[9] Robert Kurz, art. cit. 
[10] D. H. Lampater, « Notbremsungen » [Freinage d’urgence], Die Zeit, 16 octobre 2008.

[11] Moishe Postone, op. cit., p. 457-458.

[12] Moishe Postone, op. cit., p. 459-460.

vendredi 25 novembre 2011

Les Situationnistes et les mouvements d'occupations

 The Situationists and the Occupation Movements (1968/2011)

(1968/2011)

 

 

L’une des caractéristiques les plus notables du mouvement “Occupy” est le fait qu’il est exactement ce qu’il prétend: sans chef et antihiérarchique. Certaines personnes y ont bien sûr joué un rôle important en préparant le terrain pour Occupy Wall Street et les autres occupations, et d’autres ont finalement joué un rôle important en s’attelant aux tâches des comités, ou en venant avec des idées suffisamment bonnes pour être adoptées par les assemblées. Mais pour autant que je sache, aucune de ces personnes n’a prétendu que tel apport légèrement disproportionné devait créditer leur parole d’un poids supérieur à celle des autres. Certaines célébrités ont rallié le mouvement et quelques-unes d’entre elles ont été conviées à s’exprimer en assemblée, mais elles étaient en général conscientes du fait que les participants avaient les rênes, et que personne n’allait leur dire ce qu’ils avaient à faire.
Ceci place les médias dans une position étrange, inhabituelle. Ils sont accoutumés à s’entretenir avec les chefs. Comme ils n’ont pas été capables d’en trouver ici, ils sont obligés de regarder un peu plus attentivement, d’enquêter pour leur propre compte afin de tenter de trouver qui ou ce qui pourrait être derrière tout cela. Dans la mesure où le concept initial et la publicité pour Occupy Wall Street trouve son origine dans Adbusters [Casseurs de pub: groupe et revue canadien], le passage suivant d’une interview avec le rédacteur en chef et co-fondateur d'Adbusters, Kalle Lasn (Salon.com, 4 octobre) a été largement noté:
Nous ne sommes pas inspirés seulement par le récent Printemps arabe. Nous avons étudié le mouvement situationniste. Ce sont les gens qui ont fait naître ce que beaucoup considèrent comme la première révolution globale, en 1968, quand le soulèvement de Paris inspira des insurrections dans le monde entier. Soudain les universités et les villes explosaient. C’était dû à un petit groupe de gens, les situationnistes, qui furent comme la colonne vertébrale philosophique du mouvement. Un des personnages clé était Guy Debord qui a écrit La société du spectacle. L’idée était que si vous avez un “même” assez puissant — autrement dit, une idée assez forte — et que le moment est mûr, ça suffit à déclencher une révolution. C’est de ce mouvement que nous sommes issus.
Cette description de Lasn est une version très simplifiée de ce que furent les situationnistes, mais les Adbusters ont au moins le mérite d’adopter ou d’adapter certaines des méthodes situationnistes à un usage subversif actif (ce qui est bien sûr ce pourquoi ces méthodes avaient été conçues), par contraste avec ceux qui ne se rapportent aux situationnistes qu’en tant que spectateurs passifs.
Un autre exemple de cette recherche d’influences peut être trouvé dans In Zuccotti Park de Michael Greenberg (New York Review of Books, 10 novembre):
Le ton extravagant, dadaïste [des Adbusters] [...] résonne comme s’il avait été concocté dans une section de linguistique d’université plutôt que par des populistes de base traditionnels. Mais, combiné avec l’anarchisme, le phénomène “hacktiviste” de Wikileaks et les absconses théories de Guy Debord et des soi-disant situationnistes durant les manifestations estudiantines de Paris en 1968, une recette potentiellement populaire semble avoir émergé.
Si les théories situationnistes avaient réellement été si “absconses”, il est difficile de concevoir comment elles ont pu inspirer un si vaste mouvement populaire. Mais l’article de Greenberg est au moins une tentative décente et objective de comprendre ce qui se passe. On ne saurait en dire autant d’un article plus important, dû à Gary Kamiya: The Original Mad Men: What Can OWS Learn from a Defunct French Avant-Garde Group? (Salon.com, 21 octobre), dans lequel il s’efforce d’expliquer ce qu’il perçoit comme “le bizarre lien entre Occupy Wall Street et les situationnistes.”
En fait, il n’y a rien de bizarre dans ce lien. Si M. Kamiya le pense, cela provient du fait qu’il tient sa connaissance limitée et confuse des situationnistes de sources de seconde main, elles-mêmes limitées et confuses:
J’ai entendu parler pour la première fois des situationnistes en 1989, alors que je faisais des recherches pour une critique de l’étrange et merveilleux livre de Greil Marcus Lipstick Traces: une histoire secrète du XXème siècle dans lequel ils jouent un rôle prépondérant. Ils sont aussi apparus comme l’une des sources d’un groupe loufoque et créatif basé à San Francisco appelé la Cacophony Society, aux étranges expéditions urbaines desquels j’ai parfois pris part durant les années 80. Certains fondateurs de cette Cacophony Society ont à leur tour contribué à la création de Burning Man, la saturnale la plus rock depuis Néron. Il y a donc une connexion forte entre les situationnistes et divers carnavals, provocations et éruptions de la contre-culture — ce qui porte simultanément promesse et péril pour tout mouvement politique qui s’en réclame.
Bien que non dénué d’intérêt, le livre de Marcus est très partial, focalisé sur les aventures précoces de l’I.S. avant-garde culturelle, et il ignore presque totalement leurs buts et méthodes révolutionnaires. Et les deux “éruptions” contre-culturelles mentionnées ont avec eux encore moins de connexions, quoi qu’aient pu s’en imaginer leurs participants. Mais, ayant ainsi catalogué les situationnistes comme des “blagueurs culturels”, M. Kamiya tombe sur une contradiction curieuse:
Que l’espièglerie doive être le legs le plus durable des situationnistes est ironique, en ce qu’il est difficile d’imaginer quelque chose de moins espiègle que La Société du spectacle, le livre publié en 1967 par le fondateur situationniste Guy Debord, et la bible du groupe. Sinistre, pédant, pratiquant l’intimidation verbale et, à vrai dire fou à lier, c’est un de ces ouvrages de grande Théorie qui avance en brinquebalant comme un cuirassé idéologique, écrasant tout, notamment la logique et le bon sens, sur son passage.
L’ “ironie” présumée n’existe que dans la tête de M. Kamiya. On peut supposer que, si le livre le plus important du membre le plus influent du groupe était de cette pâte sinistre, pesante et sérieuse, cela aurait dû amener M. Kamiya à reconsidérer son opinion initiale selon laquelle les situationnistes étaient une bande de blagueurs zinzin. Au lieu de quoi, il se lance dans une diatribe insensée et bizarre à propos de l’insensée bizarrerie du livre de Debord. Il faut convenir que La Société du spectacle est d’une lecture ardue, difficilement compréhensible sans une étude attentive. (Pour celles et ceux d’entre vous qui abordent les situationnistes, je vous conseillerais de plutôt commencer par des articles de la revue Internationale Situationniste dans laquelle vous pourrez constater l’évolution du groupe et la façon dont ils ont mis en œuvre leur théorie dans des contextes spécifiques et concrets.) Je suppose que cela peut sembler sinistre à quelqu’un cherchant plutôt du léger et du gai, mais il n’y a là rien de pédant ou d’intimidant ni, bien évidemment, d’insensé. C’est une élucidation froidement menée de la nature du système social dans lequel nous nous trouvons nous-mêmes et des avantages et inconvénients des diverses méthodes mises en œuvre pour essayer de le changer. Il y a, c’est vrai, quelque chose d’implacable dans sa critique systématique de toute forme de hiérarchie ou d’aliénation — mais si M. Kamiya a l’impression que cela “écrase tout sur son passage”, c’en dit plus sur son propre état d’esprit (traumatisé et craintif) que sur celui de Debord.
La théorie de Debord est d’une simplicité psychotique: “Tout ce qui était directement vécu s’est éloigné dans une représentation.” Oui, vous avez bien entendu: la réalité elle-même a été subtilisée, vidée par la société capitaliste, qui l’a convertie en “une immense accumulation de spectacles”, pures images devant lesquelles les gens ne peuvent que béer comme des esclaves stupéfaits.
Je suis surpris que M. Kamiya tienne pour “psychotique” une observation si élémentaire. La thèse de Debord est plus fréquemment critiquée pour la raison inverse — pour être si évidente qu’elle en devient vieillotte. Pour n’en donner qu’un exemple, voilà plus de vingt ans, l’organe phare de la presse française notait: “Que la société moderne soit une société de spectacle, c’est une affaire entendue. [...] On ne compte plus les ouvrages décrivant un phénomène qui en vient à caractériser les nations industrielles sans épargner les pays en retard sur leur temps” (Le Monde, 19 septembre 1987). Ainsi que je l’avais noté dans l’introduction à ma traduction des scénarii de Debord, “Des formulations de Debord qui étaient autrefois rejetées comme extravagantes ou incompréhensibles sont maintenant rejetées, avec la même superficialité, comme banales et évidentes; et des gens qui prétendaient auparavant que l’obscurité des idées situationnistes démontrait leur insignifiance prétendent maintenant que leur notoriété démontre leur obsolescence.”
Les situationnistes sont bien sûr connus surtout pour leur rôle d’inspirateurs de la révolte de Mai 68 en France. M. Kamiya reconnaît leur impact sur la “rhétorique” de la révolte, pour aussitôt revenir à son attitude dédaigneuse:
Ils ont eu un impact démesuré sur la rhétorique (par voie d’affiches, de publications et plus notablement de graffitis) du mouvement social de 68 qui faillit renverser la Vème République du Général de Gaulle. “Ne travaillez jamais”, “L’ennui est contre-révolutionnaire”, “Sous les pavés, la plage”, ceux-là et des douzaines d’autres expressions d’une poésie provocatrice furent rédigés ou inspirés par les situationnistes. Mais leur prétention à avoir été la force motrice derrière la révolte étudiante était exagérée [...] et le situationnisme lui-même en tant que mouvement n’a pas survécu longtemps à ces jours délirants de Mai.
Les situationnistes n’ont jamais rien prétendu de ce type, en premier lieu parce qu’ils méprisaient le milieu étudiant en général (se référer à la notoire brochure de Strasbourg De la misère en milieu étudiant) et en second parce que, ainsi qu’ils l’écrivirent eux-mêmes, “Le mouvement de mai ne fut pas un mouvement d’étudiants” (bien qu’initié par un petit groupe d’inspiration situationniste dans les universités parisiennes, il fut d’abord propagé par des milliers de jeunes qui n’étaient pas étudiants, et des millions de travailleurs). L’I.S. s’est en fait autodissoute en 1972, soit quatre ans après la révolte de Mai, mais elle agit avant tout ainsi parce qu’elle était devenue trop populaire et souhaitait forcer ses milliers d’admirateurs et d’aspirants suivistes à agir de leur propre chef, de sorte qu’ils aient à former eux-mêmes leur propres groupes et mener leurs propres actions plutôt que d’attendre anxieusement de voir ce que l’I.S. allait faire.
A l’aune de toute mesure réelle et à l’exception d’apport de grain à moudre aux thèses d’innombrables futurs doctorants, les situationnistes connurent un échec complet. [...] Par leur refus d’importer leurs idées dans le monde réel — et il est difficile de se représenter comment ils l’auraient pu, vu qu’ils tenaient le “monde réel” pour une illusion vide — les situationnistes se sont assurés que leur influence demeurerait purement intellectuelle et non tangible. [...] Parce qu’ils se sont tenus avec arrogance au-dessus de la mêlée, les situationnistes ont fini en enjoliveurs culturels, un autre ornement tape-à-l’œil de cette “société du spectacle” qu’ils s’étaient donnés tant de peine à brocarder.
Voyons cela. À la fin des années cinquante et au début des soixante, un tout petit groupe élabore tranquillement les outils pour un nouveau type de contestation radicale de la société moderne. Bien que d’abord presque totalement ignorées, les nouvelles tactiques et perspectives du groupe ont commencé à résonner chez un nombre croissant de personnes, particulièrement après que le scandale de Strasbourg, en 1966, ait fait la Une dans toute l’Europe. Au début de 1968, un petit groupe qu’ils inspiraient directement (les Enragés) a commencé l’agitation dans les universités parisiennes, ce qui a mené à des manifestations, des expulsions et quelques jours d’émeute (auxquelles tous les situationnistes sur place prirent part). La brutalité policière et les centaines d’arrestations attirèrent sur eux la sympathie de tout le pays, forçant le gouvernement à faire marche arrière et rappeler sa police. Les étudiants et d’autres jeunes occupèrent la Sorbonne, invitant qui le voulait à se joindre à eux au sein d’une assemblée générale démocratique traitant des multiples problèmes qu’ils avaient à affronter, afin de voir à quelles solutions ils parviendraient. (Est-ce que beaucoup de ces choses ne sonnent pas familièrement à vos oreilles?) Les situationnistes prirent part à la première période de l’assemblée générale de la Sorbonne, et y préconisèrent deux points: le maintien de la démocratie directe dans l’assemblée, et l’appel aux ouvriers de tout le pays à occuper leurs usines et y constituer des conseils ouvriers — soit la démocratie directe d’assemblées de travailleurs court-circuitant la bureaucratie syndicale. En deux semaines (de l’un des rares mouvements dans l’histoire qui s’étendit plus vite même que l’actuel mouvement Occupy Wall Streeet), presque toutes les usines françaises étaient occupées par dix millions de travailleurs. Les situationnistes, les Enragés et d’autres encore organisés en un Conseil pour le Maintien des Occupations (CMDO) entreprirent un effort massif pour exhorter les travailleurs à passer outre les bureaucraties syndicales et proroger les occupations de façon à réaliser les possibilités de changement radical que leur action spontanée avait déjà rendues possibles, en remarquant que, s’ils s’en tenaient à cette ligne, ils seraient bientôt confrontés à la tâche de redémarrer les fonctions sociales nécessaires à ce moment, mais sous leur propre contrôle. Sur ce point, finalement, les désirs des situationnistes ne furent pas satisfaits: les ouvriers, c’est compréhensible, un peu incertains de ce qu’il fallait faire en telle situation inouïe, autorisèrent les bureaucrates (qui s’étaient opposés depuis le début aux occupations) à s’immiscer dans le mouvement pour le désamorcer et le mettre en pièces. (Pour une revue détaillée des événements de Mai 68, se reporter à Enragés et situationnistes dans le mouvement des occupations de René Viénet et à l’article de Debord, Le commencement d’une époque.)
Bref, un tout petit groupe s’arrange pour déclencher un mouvement de masse sans précédent — la première grève sauvage générale dans l’histoire qui, en l’espace d’un mois, met à genoux un pays industriel moderne; et, parce qu’il ne parvint pas à la victoire totale et une révolution globale et définitive, M. Kamiya pense qu’il s’agit là d’un “échec complet”. Il a apparemment des standards inhabituellement élevés; je serais curieux de trouver un mouvement social ou un groupuscule qui recueillît son approbation. Mais, plus étrange encore, il attribue cet “échec” au fait que les situationnistes “se sont tenus avec arrogance au-dessus de la mêlée”. Il paraît qu’ils se sont refusés à “importer leurs idées dans le monde réel” et que, de ce fait, leur influence est restée “purement intellectuelle et non tangible”. L’agitation universitaire, les combats de rue, l’assemblée de la Sorbonne, les occupations d’usines ne furent pas “tangibles”; elles ne se sont pas produites dans le monde réel mais dans un domaine “purement intellectuel”. Il me semble à moi que, si quelqu’un se tient ici “avec arrogance au-dessus de la mêlée”, c’est bien M. Kamiya.
En dépit des nombreuses différences sociales et culturelles distinguant la France de 1968 de l’Amérique de 2011, quiconque a porté quelque attention au mouvement d’occupations actuel y verra un nombre d’analogies évidentes entre les phases initiales des deux mouvements. Et, avec le récent appel à la grève générale émané d’Occupy Oakland (ce qui inclut le blocage du port et la tentative d’occupation d’un immeuble vide), même l’idée d’occupation d’usines ne semble plus aussi lointaine et irréaliste qu’elle pouvait l’être voilà une semaine. Nous avons encore un long chemin à parcourir pour y arriver, mais de telles idées sont désormais clairement dans l’air.
Autre similitude intéressante: de la même façon que Mai 68 se caractérisa par une incroyable richesse de créativité personnelle en milliers de graffiti, le mouvement Occupy se caractérise par une créativité similaire exprimée en milliers de signes faits maison. La tonalité peut en être un peu différente — peut-être un peu plus cinglante et malicieuse en France, plus naïve et sérieuse en Amérique — mais, dans les deux cas, c’est un riche mélange, poignant et poétique, de joie et d’humour, de pénétration et d’ironie, de camaraderie et de communauté. Comme les graffiti, ces signes ne sont que l’expression visible et modeste du mouvement, mais ils tendent à en exposer la nature, ce qui se passe réellement dans les têtes et les cœurs des participants, bien mieux que des déclarations officielles ou des programmes politiques.
Mais M. Kamiya ne semble pas s’être rendu compte de tout cela. Il est presque aussi exigeant et humiliant vis-à-vis du mouvement Occupy qu’à propos des situationnistes.
Un mouvement populaire naissant a pris son essor dans la contestation, mais il doit croître de façon exponentielle pour devenir effectif.
N’est-ce pas ce qu’il est en train de faire? Comment décririez-vous autrement un mouvement qui se déploie sous la forme d’occupations autonomes et d’assemblées dans plus de mille villes en l’espace d’un mois?
Le 15 octobre, alors que des centaines de milliers de protestataires se manifestaient à travers les villes européennes, on estimait à 100 000 ceux qui manifestaient en Amérique — ce qui est décent, mais pas assez pour ébranler le système.
Zut alors, on est désolé. On essaiera de faire mieux la prochaine fois. Rien n’est apparemment assez bon pour M. Kamiya, à moins que cela n’ “ébranle le système”.
En particulier, le mouvement a besoin de toucher au-delà de sa base, laquelle présente (au moins à San Francisco, ce qui ne constitue peut-être pas un échantillon pertinent) une sur-représentation de jeunes et de mécontents, ceux qui n’ont pas réussi à “mettre le pied dans la porte” en Amérique.
En effet, ce n’est pas un échantillon pertinent. La composition démographique en matière de races et de classes dans le mouvement des occupations varie considérablement selon les villes et les régions du pays. De toute façon, il semble évident que les participants à l’occupation, surtout dans sa phase initiale, vont tendre à être plus jeunes; ceux-là sont mieux prêts que les gens d’âge mûr, voire âgés, à endurer des conditions rudes, et aussi parce les jeunes sont les plus touchés par le chômage et se voient proposer un avenir de décombres, tandis que les personnes d’âge moyen, y compris des “classes moyennes”, auront plutôt tendance à se battre pour conserver leur emploi et leur maison, et élever leurs enfants. Cela ne veut pas dire que ceux-là ne vont pas y prendre part, ne serait-ce qu’en contribuant à aider ceux qui vivent dans les camps.
Lorsque je suis passé cette semaine au camp des protestataires sur la place Justin Herman, j’ai parlé avec plusieurs jeunes gens d’une grande intelligence, aux revendications clairement articulées [...] mais pratiquement personne d’un air de la classe moyenne n’y était visible. Ceci n’est pas un jugement, et l’avant-garde d’un mouvement n’est jamais “mainstream”. Mais il sera extrêmement difficile à Occupy Wall Street de devenir efficace, à moins que cela ne change.
Et quelle est la solution préconisée par M. Kamiya pour résoudre ce problème?
Ce n’est qu’une question de publicité. Et c’est là que les situationnistes peuvent jouer un rôle.
Puis il présente une argumentation longue et quelque peu confuse visant à expliquer que, bien que les situationnistes aient été bizarres et insensés en tout autre domaine, ils avaient un certain talent pour les slogans accrocheurs et la publicité.
Car si l’idéologie situationniste ne propose aucune boussole au mouvement OWS, ils ont tout de même quelque chose à lui offrir. Leurs idées sont bonnes; le problème tient au fait qu’ils les aient élevées au rang de dogme sacro-saint. [...] Ce n’est pas faire une faveur aux situationnistes que prendre leurs délires au pied de la lettre. Débarrassez-les de l’allégation marxiste-zinzin, quasi-religieuse selon laquelle sous le capitalisme, le “spectacle” a complètement remplacé la réalité [...] et il reste une intuition plus ténue mais légitime, relative à l’insidieux pouvoir des médias dans la formation de la conscience à l’époque moderne. [...] Leur représentation démente du monde, selon laquelle nous serions tous piégés et pour toujours à l’intérieur d’un gigantesque reality-show commercial les a conduit à concevoir des échappatoires utilisant quelques-unes des techniques favorites des publicitaires modernes — l’ironie, le collage, le pastiche. Qui plus est, leurs interventions exsudaient une légèreté loufoque qui, utilisée à bon escient, peut promouvoir le produit.
En d’autres termes, l’actuel mouvement des occupations pourrait vouloir s’incorporer quelques-uns des aspects les plus superficiels et accrocheurs des situationnistes pour “promouvoir le produit”. Mais il leur faudrait prendre garde à ne s’intéresser à rien d’autre les concernant.
Les lecteurs qui auraient fait confiance à M. Kamiya pour les informer n’en apprendront rien d’autre. Aucune mention n’est faite dans cet article de l’autre ouvrage majeur des situationnistes, le Traité de savoir-vivre à l’usage des jeunes générations de Raoul Vaneigem, qui peut être vu comme un complément plus lyrique et subjectif au livre de Debord... Rien n’est dit des films de Debord, pourtant des plus innovants dans l’histoire du cinéma... Pas plus que des nombreux articles dans lesquels les situationnistes examinent toutes sortes de sujets, qu’il s’agisse de l’architecture et de l’urbanisme, de l’art et du cinéma, la poésie et la révolution... Aucune mention de leurs analyses lucides des émeutes de Watts, des guerres du Vietnam et israélo-arabe, du Printemps de Prague, de la Révolution culturelle chinoise et des autres crises et bouleversements des années soixante... Passées sous silence leurs affinités et leurs différences avec dadaïstes et surréalistes... Rien de leurs innovantes formes organisationnelles et tactiques d’agitation... Ni des leçons qu’ils ont pu tirer des révolutions et des mouvements radicaux du passé, incluant leurs analyses critiques de l’anarchisme et du marxisme, et leur rejet absolu du “communisme” stalinien sous toutes ses formes... Aucune mention n’est faite de leurs éloges des Conseils ouvriers, moyens de lutte cruciaux, ou de leur vision de l’autogestion généralisée comme but ultime... Au lieu de cela, M. Kamiya offre à ses lecteurs un pot-pourri de traits d’esprit narquois du genre: “Sommairement, le situationnisme est du marxisme culturel sous LSD.” “Une bizarre explosion de paranoïa lucide.” “Il semblerait que le dernier endroit où des progressistes pourraient chercher des moyens de construire un mouvement effectif soit une minuscule confrérie éteinte de franchouillards jargonnants.”
Cependant que je terminais d’examiner l’article de M. Kamiya, j’en découvris un autre du même tonneau, tout aussi narquois et stupide, What Occupy Wall Street Can Learn from the Situationists (A Cautionary Tale) de Ben Davis (Artinfo, 17 octobre). À première vue, l’article de M. Davis semble présenter plus d’informations au sujet des situationnistes que celui de M. Kamiya — mais c’est encore pire dans la mesure où ces informations sont presque toutes fausses ou sévèrement déformées. La même hostilité désinvolte s’y fait jour:
Le situationnisme est porteur de quelques leçons pour le présent. Mais elles sont surtout négatives parce que, en tant que projet politique, le situationnisme est nul. [...] Ce que démontre l’histoire du situationnisme, ce sont les limites de certaines stratégies — l’engagement envers une action politique de pure propagande, l’absence revendiquée de chef — tout cela a encore cours car des mouvements comme le situationnisme sont aveuglément idolâtrés par les professeurs et les bobos. Offrir le mode d’emploi situationniste comme un guide alternatif pour l’engagement politique aujourd’hui reviendrait à proposer l’alcool comme substitut au lait maternel.
J’aurais aussi facilement pu démolir l’article de M. Davis mais, heureusement pour lui, je ne l’ai découvert qu’après avoir presque totalement utilisé le temps que je souhaitais consacrer à ce sujet à me concentrer sur M. Kamiya.
Je n’ai pas examiné ici son article parce que ce qu’il dit des situationnistes serait d’un intérêt particulier, mais parce qu’il représente l’un des premiers exemples de ce à quoi nous pouvons nous attendre au cours des mois à venir de la part des commentateurs médiatiques, comme tentative de ces esprits étroits pour rassurer leurs lecteurs et spectateurs. “Ne vous inquiétez pas, nous avons examiné cela et pouvons vous garantir que ces situationnistes ne présentent aucun intérêt, ce sont juste une espèce d’insensés blagueurs culturels, ou de théoriciens de tour d’ivoire, voire des propagandistes farcis d’académisme, de doux dingues rêvant d’utopie, des vandales irresponsables — quoi que ce soit, circulez, il n’y a rien à voir!”
De même que la réaction policière à une occupation est plus illuminante quant à ce qui est en jeu que nombre de discours ou de déclarations, la fureur avec laquelle ces Messieurs Kamiya, Davis et consorts réagissent est une claire indication de la précision avec laquelle les situationnistes ont touché quelques points sensibles. S’ils n’étaient rien d’autre qu’une “minuscule confrérie éteinte de franchouillards jargonnants”, il est difficile de comprendre comment ils peuvent encore susciter d’aussi ardents débats un demi-siècle plus tard.
En fait, ils ont engendré ce genre de réactions de panique dès l’origine. Vous pourrez trouver un florilège des plus amusants, et le plus souvent contradictoires, dans The Blind Men and the Elephant. Si besoin en était, je suppose que vous pourriez être en mesure d’en déduire beaucoup concernant les situationnistes en vous figurant simplement quel genre d’étrange entité peut avoir provoqué des réactions aussi diverses. Mais il est bien plus simple de lire leurs textes originaux. En dépit de leur réputation d’être ardus, il n’est pas véritablement difficile de les comprendre dès que vous commencez à expérimenter par vous-même. C’est pourquoi ceux qui aujourd’hui participent aux occupations les comprennent bien mieux que ceux qui restent sur la touche.

KEN KNABB
7 novembre 2011


P.S. Je suis heureux de pouvoir rapporter ici que M. Kamiya n’est pas le con que j’avais d’abord supposé. Des développements ultérieurs à Oakland et ailleurs semblent l’avoir extirpé de sa condescendance désinvolte, au moins en ce qui concerne le mouvement des occupations. Alors que j’avais pratiquement terminé l’article que vous venez de lire, j’en ai découvert un autre article de lui plus récent (Salon.com, 29 octobre) dans lequel il éreinte la municipalité de San Francisco ayant tiré prétexte pour les déloger de violations alléguées au Code de la Santé publique, etc, et il conclut:
Les plus cinglés des marginaux et des clochards qui font partie du mouvement méritent d’y être, méritent d’être vus. Parce qu’ils portent un témoignage inarticulé des iniquités contre lesquelles se dresse ce mouvement. [...] Ils sont aussi partie prenante de cette Amérique que le mouvement essaie d’améliorer. Ils sont aussi nos frères. [...] Il y a dans ce mouvement naissant une tension inévitable entre les sans domicile fixe et la classe moyenne, entre les radicaux prêts à la confrontation et les modérés qui la refusent. Mais les tentes au pied de Market Street sont assez grandes pour eux tous. Et, de toutes les cités, San Francisco devrait les accueillir. Elles ont beau être laides, elles portent quelque chose de très beau. Saint François, en l’honneur de qui cette ville a été nommée et qui commença sa carrière de saint en donnant son manteau à un pauvre, l’aurait compris.
Bien dit, M. Kamiya! Vous voyez qu’il vous est possible d’exprimer des choses profondes, belles et sensées sans avoir besoin de recourir à l’insulte narquoise. Pourquoi n’essaieriez-vous pas de faire de même avec les situationnistes? Je sais que ce sera plus difficile: cela vous demandera une étude sérieuse de la question aussi bien qu’une remise en question de vous-même. Mais, puisque vous semblez être un type décent et raisonnablement intelligent, vous devriez en être capable pour peu que vous y mettiez votre cœur et votre esprit.


Version française de The Situationists and the Occupation Movements (1968/2011). Traduit de l’américain par Alain Koiran et Ken Knabb. Anti-copyright.
Sur le même sujet, voir:

jeudi 24 novembre 2011

Message urgent de la place Tahrir: Rejoignez notre lutte pour la survie de la révolution


Une bataille décisive se déroule actuellement face à une offensive répressive potentiellement fatale. Ces trois derniers jours, l’armée a lancé une attaque sans relâche contre les révolutionnaires de la place Tahrir et des autres places égyptiennes. Plus de 2000 d’entre nous ont été blessé-e-s, plus de 30 d’entre nous assassiné-e-s ; tout cela seulement au Caire, et uniquement dans les 48 dernières heures.
Mais les révolutionnaires continuent d’affluer. Des centaines de milliers se trouvent sur la place Tahrir et dans les autres places du pays entier. Nous affrontons leurs gaz, leurs matraques, leurs fusils et leurs mitrailleuses. L’armée et la police attaquent toujours et encore, mais nous continuons à tenir et à les repousser. Les mort-e-s et les blessé-e-s sont évacué-e-s à pied ou à moto, et d’autres prennent leur place.
La violence ne fait faire qu’augmenter, car NOUS NE BOUGERONS PAS. Les généraux ne veulent pas abandonner leur pouvoir. Nous voulons qu’ils partent.
C’est le futur de la révolution qui se joue : celles et ceux qui sont sur les places sont prêt-e-s à mourir pour la liberté et la justice sociale. Les bouchers qui nous attaquent sont prêts à nous tuer pour rester au pouvoir.
Ce qui se passe n’a aucun rapport avec les élections ou une éventuelle constitution, puisque rien de tout ça ne ferait cesser la violence et autoritarisme qui nous entourent. Ce qui se passe n’a pas non plus à voir avec une soi-disant « transition » vers une démocratie qui a vu le renforcement d’une junte militaire et la trahison de la révolution par les forces politiques. Il s’agit ici d’une révolution, d’une révolution totale. Le peuple veut la chute du régime, et ne s’arrêtera pas avant d’avoir trouvé sa liberté.
Les gouvernements étrangers parlent de « droits humains » tandis qu’ils négocient avec les généraux, échangeant des poignées de mains et les légitimant avec des discours creux. Les États-Unis fournissent toujours 1,2 milliards de dollars d’aide militaire à l’armée égyptienne. L’armée et la police utilisent du gaz lacrymogène, des balles et des armes venant de l’extérieur. Leurs réserves ont probablement été reconstituées par les États-Unis et par d’autres gouvernements durant les neuf derniers mois. Elle vont s’épuiser à nouveau.
Nous vous demandons d’agir :
— Occupez ou bloquez les ambassades égyptiennes du monde entier. Elles représentent actuellement les militaires : faisons-leur représenter le peuple égyptien.
— Bloquez les vendeurs d’armes. Ne les laissez pas en fabriquer et en vendre.
— Bloquez votre institution gouvernementale traitant avec les généraux égyptiens.

La révolution continue parce qu’elle est notre seule possibilité.

Place Tahrir, le 22 novembre à 14 heures.


Murmures, 23 novembre.

Archives du blog