vendredi 21 janvier 2011

DIE PARADOXIEN DER MENSCHENRECHTE


Inklusion und Exklusion in der Moderne
Schon immer waren es ideale Prinzipien, in deren Namen Armeen in Marsch gesetzt, Menschen getötet, Länder verwüstet und Städte zerstört wurden. Die letzte Weltmacht USA und ihre Vasallen machen da keine Ausnahme: Zusammen mit den Flugzeugträgern, Panzern und Kampfhubschraubern der Invasionsarmee gegen den Irak wird wieder einmal die Idee der Menschenrechte mobilisiert, um der Welt einen legitimatorischen Ausweis vorzeigen zu können. Das Merkwürdige ist nur: Die Kritiker dieses Vorgehens berufen sich auf dieselben Ideale. Jene Millionen, die weltweit gegen die Kriegspläne demonstriert haben, sprechen keine andere ideologische Sprache als die US-Regierung. Wenn es um die Prinzipien geht, sagt Noam Chomsky dasselbe wie George W. Bush. Im Namen der Menschenrechte fällt der Bombenregen; und im Namen der Menschenrechte werden die Opfer betreut und getröstet.
Üblicherweise sagen die Kritiker, daß die Wirklichkeit nicht mit den Idealen übereinstimmt. Wenn es ein Menschenrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit gibt, wie kann man es dann billigend in Kauf nehmen, daß durch die westlichen Militärinterventionen mehr unschuldige Menschen getötet werden als durch die Untaten der Diktatoren und Terroristen? Die USA, so heißt es, benutzen die Menschenrechte nur als Vorwand für ganz profane Macht- und Wirtschaftsinteressen; ihnen geht es nicht um die Rechtslage der Bevölkerung, sondern bloß um das Öl. Und deswegen, so die Fortsetzung dieses Arguments, wird auch mit zweierlei Maß gemessen: Überall dort, wo sich die Machthaber durch Wohlverhalten auszeichnen und auf ihrem Territorium zum Beispiel US-Kampfbomber stationieren lassen (wie in der Türkei oder Saudi-Arabien), hat die selbsternannte westliche Weltpolizei nichts gegen die Ausplünderung, Verfolgung und Ermordung von ganzen Bevölkerungsgruppen oder gegen diktatorische Verhältnisse einzuwenden.
Alle diese Argumente sind keineswegs falsch, was die Fakten betrifft. Das Problem ist die Interpretation dieser Fakten. Handelt es sich bloß um eine Inkonsequenz der westlichen imperialen Macht, die ihre eigenen Prinzipien mit Füßen tritt? Dann könnte man diese Prinzipien gewissermaßen einklagen, jedenfalls der Sache nach, und die schiere Macht wäre ohne Legitimation. Oder verhält es sich umgekehrt so, daß die ganz und gar nicht menschenfreundlichen Interventionen und Bombardements in Wirklichkeit durchaus der Logik der Menschenrechte entsprechen? Dann läge der Irrtum auf Seiten der Kritiker, die das Wesen dieser Prinzipien verkennen. Auf den ersten Blick erscheint dieser letztere Gedanke als absurd. Besteht der Inhalt der Menschenrechte nicht gerade in der universellen Anerkennung aller Individuen gleichermaßen, ohne jeden Unterschied? Wie kann es dann mit den Menschenrechten vereinbar sein, die Existenz so vieler Individuen zu mißachten?
Wer so argumentiert, vergißt, daß schon das ganz normale und alltägliche Prozedere der globalen Vergesellschaftung über die Märkte eine permanente Nicht-Anerkennung zahlloser menschlicher Existenzen impliziert. Wenn die High-Tech-Bomber der USA ihre tödliche Last auf Gerechte und Ungerechte abwerfen, exekutieren sie nur aktiv und gewaltsam dieselbe Logik, die sich in viel größerem Umfang passiv und geräuschlos über den ökonomischen Prozeß vollzieht. Jahr für Jahr sterben Millionen von Menschen (nicht zuletzt Kinder) an Hunger und Krankheiten, aus dem einzigen Grund, weil sie nicht zahlungsfähig sind. Zwar suggeriert der westliche Universalismus die unbeschränkte Anerkennung aller Individuen gleichermaßen als "Menschen überhaupt", ausgestattet mit den berühmten "unveräußerlichen Rechten". Aber gleichzeitig bildet eben der universelle Markt die Grundlage aller Rechte einschließlich der elementaren Menschenrechte. Der Krieg um die Ordnung der Welt, der Menschen tötet, wird für die Freiheit der Märkte geführt, die ebenfalls Menschen tötet, und damit auch für die Menschenrechte, weil diese ohne die Form des Marktes nicht denkbar sind. Wir haben es mit einem paradoxen Verhältnis zu tun: Anerkennung durch Nichtanerkennung, oder umgekehrt Nichtanerkennung gerade durch Anerkennung.
Der scheinbare Widerspruch löst sich auf, wenn wir nach der Definition des Menschen fragen, die dieser Paradoxie zugrunde liegt. Die erste Formel dieser Definition lautet: "Der Mensch" ist im Prinzip ein zahlungsfähiges Wesen. Was natürlich im Umkehrschluß heißt, daß ein gänzlich zahlungsunfähiges Individuum im Prinzip kein Mensch sein kann. Ein Wesen wird umso menschenähnlicher, je zahlungsfähiger es ist, und es wird umso unmenschlicher, je weniger es dieses Kriterium erfüllen kann.
Wenn ein exzentrischer Millionär sein Vermögen testamentarisch seinem Hund vermacht, dann ist dieser Logik zufolge der auf solche Weise vermögend gewordene Hund in höherem Grade ein Mensch als ein Kind aus den Slums. Allerdings bildet die Zahlungsfähigkeit in diesem Beispiel nur ein zufälliges äußeres Merkmal. Verstehen wir aber die Definition des Menschen als ein gesellschaftliches Verhältnis, das ein Hund natürlich nicht eingehen kann, dann bedeutet das Merkmal der Zahlungsfähigkeit, daß es sich um ein Subjekt des warenproduzierenden Systems handeln muß. Nur ein Wesen, das Geld verdient, kann auch ein Subjekt des Rechts sein. Die Fähigkeit, überhaupt in ein Rechtsverhältnis treten zu können, ist somit gebunden an die Fähigkeit, sich auf irgendeine Weise am Verwertungsprozeß des Kapitals beteiligen zu können. Der Mensch nach dieser Definition muß arbeitsfähig sein, er muß sich selbst oder etwas (notfalls die eigenen leiblichen Organe) verkaufen können, seine Existenz muß das Kriterium der Rentabilität erfüllen. Das ist die stumme Voraussetzung des modernen Rechts überhaupt, also auch der Menschenrechte.
In den Anfängen wurde dieses Recht als "Naturrecht" bezeichnet. Besonders die Philosophen der westlichen Aufklärung taten so, als kämen die Individuen direkt aus dem Mutterleib in der "natürlichen" Form eines Rechtssubjekts zur Welt. Diese Form ist jedoch eine rein gesellschaftliche, sie ist so wenig "natürlich" wie ein Mietvertrag oder die Blaupause einer Interkontinentalrakete. Daß hier von "Natur" gesprochen wurde, hatte nur einen ideologischen Grund: Die gesellschaftlichen Formen des modernen warenproduzierenden Systems, der abstrakten "Arbeit", der betriebswirtschaftlichen Rationalität und des totalen Marktes galten als die "natürlichen" Formen des menschlichen Zusammenlebens. Der Mensch, so behauptet man bis heute, vergesellschaftet sich über Ware, Geld und Markt genauso "naturgesetzlich", wie der Biber Dämme baut oder die Biene Nektar sammelt für den Bienenstaat. Und weil der totale Markt voraussetzt, daß die Menschen für alle ihre Lebensvollzüge juristische Verträge abschließen, mußte die angebliche Natürlichkeit von Kapital und Markt ebenso eine angebliche Natürlichkeit des Menschen als Rechtssubjekt einschließen. Die Menschenrechte sollten nur die elementare Garantie dieser gesellschaftlichen Form des Subjekts sein: die universelle Anerkennung "des Menschen" nach dieser Definition und keiner anderen.
Da der wirkliche Mensch, das leibliche Individuum, aber keineswegs nach einem biologischen Automatismus als Verwertungs- und Rechtssubjekt geboren wird, klafft zwischen der realen Existenz der Individuen und dieser gesellschaftlichen Form eine systematische Lücke. Diese Lücke ist gewissermaßen nicht nur eine "ontogenetische", den einzelnen Menschen betreffende, sondern auch eine "phylogenetische", auf die historische Entwicklung der Gesellschaft bezogene. Denn die Herausbildung des Kapitalismus und der dazugehörigen allgemeinen Rechtsform war so wenig "natürlich", daß dieses System überhaupt erst in der Moderne entstanden und gegen heftige Widerstände der Menschen durchgesetzt worden ist. Ursprünglich war die abstrakte "Arbeit" für den Markt zum Zweck der Kapitalverwertung allerdings kein "Recht", nach dem sich alle gesehnt hätten, sondern ein Zwangsverhältnis, das gewaltsam von oben eingesetzt wurde, um die Menschen in "Geldmaschinen" zu verwandeln.
Dabei ist eine doppelte paradoxe Verschränkung von "Anerkennung" und "Nichtanerkennung" in der modernen Rechtsform zu beobachten. Das Recht impliziert seinem Wesen nach ein Verhältnis von Inklusion und Exklusion. Universell ist allein der Anspruch auf die absolute Herrschaft dieser Form. Wie sich schon am äußeren Merkmal der Zahlungsfähigkeit gezeigt hat, handelt es sich um die Herrschaft einer gesellschaftlichen Abstraktion, inkarniert in der Form des Geldes und damit des Rechts. Diese Form abstrahiert aber gerade von der physischen Existenz, von den leiblichen, sozialen und kulturellen Bedürfnissen der Menschen, um sie auf ein bloßes Dasein als Einheiten der Verausgabung von Energie für den Selbstzweck der Geldverwertung zu reduzieren. Der von den Menschenrechten gemeinte "Mensch überhaupt" ist der bloß abstrakte Mensch, der Mensch also, soweit er Träger und gleichzeitig Knecht der herrschenden gesellschaftlichen Abstraktion ist. Und nur als dieser abstrakte Mensch ist er universell anerkannt.
Das bedeutet aber, daß diese Anerkennung gleichzeitig eine Nichtanerkennung einschließt: Die materiellen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse sind gerade von der grundsätzlichen Anerkennung ausgeschlossen. Der Mensch der Menschenrechte wird nur als ein auf die gesellschaftliche Abstraktion reduziertes Wesen anerkannt; er wird also erst einmal, wie es neuerdings der italienische Rechtsphilosoph Giorgio Agamben ausgedrückt hat, auf ein "nacktes Leben" reduziert, das rein durch einen außer ihm liegenden Zweck definiert ist. Die famose "Anerkennung" ist in Wirklichkeit ein totalitärer Anspruch auf das Leben der Individuen, die gezwungen werden, dieses Leben geradezu aufzuopfern für den ebenso banalen wie real metaphysischen Zweck der endlosen Verwertung von Geld durch "Arbeit". Erst sekundär, für einen Rest des Lebens, der eigentlich nur der Regeneration für den totalitären Zweck dient, dürfen sie ihr wirkliches eigenes Leben qualifizieren. Die Befriedigung ihrer Bedürfnisse ist nur ein Abfallprodukt jener metaphysischen Selbstbewegung des Geldes, an die sie gerade durch ihre Anerkennung als abstrakte Subjekte des Rechts gefesselt sind.
Diese paradoxe Anerkennung (des abstrakten Menschen) durch Nichtanerkennung (des leiblichen und sozialen Menschen) gewinnt ihre merkwürdige Überzeugungskraft dadurch, daß es immer noch schlimmer kommen kann. Denn die in dieser bloß abstrakten Anerkennung enthaltene relative Nichtanerkennung kann jederzeit in eine absolute Nichtanerkennung umschlagen: Dann nämlich, wenn Menschen aus der totalitären Bewegung des kapitalistischen Selbstzwecks "herausfallen", wenn sie also keine Subjekte in diesem Sinne mehr sein können. Sie fallen dann sogar aus der "Anerkennungsfähigkeit" als reduzierte, bloß abstrakte Menschen heraus und hören damit jener Definition gemäß auf, überhaupt Menschen zu sein; sie gelten insofern "objektiv" nur noch als ein Stück Materie, als bloße Naturgegenstände wie Kieselsteine, Schachtelhalme oder Kartoffelkäfer. Der Marquis de Sade hat als erster schon im 18. Jahrhundert diese Konsequenz mit aller zynischen Schärfe ausgesprochen.
Das Pech, bloß als abstrakter, reduzierter Mensch anerkannt zu werden, verwandelt sich unter einer solchen Drohung in das zweifelhafte Glück, wenigstens in dieser negativen, gespenstischen Form gesellschaftliche Geltung und eine gewisse Menschenähnlichkeit zu besitzen. Obwohl die Anerkennung eine bloß negative ist und eine Unterwerfung voraussetzt, entgehen die "Herausgefallenen" dem totalitären Anspruch des Systems umso weniger. Die Unterwerfung der Menschen unter die abstrakte Form wird dadurch zu einem "Menschenrecht" geadelt, daß diese Unterwerfung als Vorzug gilt gegenüber denen, die nicht einmal mehr unterworfen, sondern ganz aus dem Menschsein hinausbefördert werden.
Da zwischen der schieren Existenz der Menschen und dem "Recht, sich zu unterwerfen", jene systematische Lücke klafft, sind die Individuen eben nicht von Natur aus "Menschen" in diesem Sinne, sondern können sich erst durch ein selektives "Verfahren der Anerkennung" in derart definierte menschliche Wesen und Subjekte des Recht verwandeln. Das Selektionsverfahren kann "objektiv" (nach den Gesetzen der Verwertung und der Marktlage) sein oder es kann "subjektiv" (nach ideologischen oder staatlichen Definitionen von "Freund" und "Feind") vollstreckt werden. Nach diesem Verfahren kann die wirkliche Existenz der Individuen ebenso verworfen werden wie eine vom Markt nicht anerkannte Ware, die als "überflüssig" gilt. Und notfalls werden Raketen oder als ultima ratio Atombomben das "Verfahren der Anerkennung" definitiv beenden, um die nicht mehr "anerkennungsfähigen" Individuen auf den Status von physikalischer Materie zu bringen.
Das Versprechen der Menschenrechte ist deshalb immer schon eine Drohung: Wenn die stummen Bedingungen nicht erfüllt werden können, die in der Moderne "den Menschen" definieren, dann muß auch die Anerkennung ausbleiben. Für die Mehrzahl der Menschen sind diese stummen Voraussetzungen jedoch heute gar nicht mehr erfüllbar, selbst wenn sie sich bis zur Selbstaufgabe anstrengen, in die Unterwerfung unter die abstrakte Form von Geld und Recht aufgenommen zu werden. Das Ende ihrer Existenz als "Kollateralschaden" des Weltmarkts oder von Interventionen der Weltpolizei ist abzusehen. Diese bittere Erkenntnis spricht nicht gegen die Motive der vielen Individuen und Organisationen, die sich im Namen der Menschenrechte für die Opfer einsetzen und oft Mut gegen die herrschenden Gewalten zeigen. Aber diese Bemühungen gleichen der Arbeit des Sisyphos, wenn es nicht gelingt, die paradoxe und negative Form der Weltgesellschaft zu überwinden, die Definitionsmacht darüber hat, wer überhaupt ein "Mensch" ist, und von der damit auch die Menschenrechte definiert werden. 
Robert Kurz


Les paradoxes des droits de l’homme

Inclusion et exclusion dans la modernité
De tous temps, c’est au nom de principes idéaux que furent mises en marche des armées, tués des hommes, dévastés des pays et détruites des villes. La dernière puissance mondiale et ses vassales ne font pas exception: en Irak, en même temps que des porte-avions, des chars et des hélicoptères de combat, a été mobilisée, encore une fois, l’idée des droits de l’homme pour se légitimer aux yeux du monde. Ce qui, par contre, est toujours étonnant, c’est de voir les opposants implorer les mêmes idéaux. Partout sur la planète, ces millions de manifestants contre la guerre ne parlent pas un langage idéologique différent de celui du gouvernement américain. Quand il s’agit des principes, Noam Chomsky dit la même chose que George W. Bush. Les bombes tombent au nom des droits de l’homme; et c’est au nom des droits de l’homme que l’on soigne et console les victimes. D’habitude les critiques affirment que la réalité ne correspond pas aux idéaux. S’il existe un droit de l’homme à la vie et à l’intégrité physique, comment peut-on accepter que les interventions militaires occidentales tuent plus d’innocents que les crimes des dictateurs et des terroristes? Les Etats-Unis, dit-on, utilisent les droits de l’homme uniquement comme prétexte pour des intérêts profanes économiques et de pouvoir; leur souci n’est pas le droit des populations mais le pétrole. C’est pourquoi, continue cette argumentation, l’on fait compte avec deux poids deux mesures: là où les régimes se distinguent par leur bonne conduite et acceptent par exemple le stationnement d’avions de combat américains (comme en Turquie ou en Arabie saoudite), le gendarme du monde autoproclamé n’a rien contre le pillage, la persécution et le massacre de groupes entiers de population, et ne s’offusque pas de conditions dictatoriales.
En ce qui concerne les faits, ces arguments ne sont pas faux. Le problème réside dans l’interprétation de ces faits. S’agit-il seulement de l’inconséquence du pouvoir impérial occidental, foulant aux pieds ses propres principes? Dans ce cas et suivant cette logique, il serait possible de revendiquer leur mise en application et la force brutale se retrouverait sans légitimation. Ou, au contraire, les interventions et bombardements en rien philanthropiques correspondent-ils en réalité tout à fait à la logique des droits de l’homme? Alors l’erreur serait du côté des opposants, se trompant sur l’essence véritable de ces principes. Au premier coup d’œil, la deuxième hypothèse paraît absurde. Le contenu des droits de l’homme ne repose-t-il pas justement sur la reconnaissance universelle de tous les individus de façon égale, sans aucune différence? Comment le mépris de l’existence d’autant d’individus pourrait-il alors être compatible avec les droits de l’homme?
Qui argumente ainsi oublie que, déjà en amont, la procédure normale et quotidienne de la socialisation globale par les marchés implique la non-reconnaissance permanente d’innombrables existences humaines. Quand les bombardiers high-tech des Etats-unis lâchent leur charge mortelle sur justes et injustes, ils mettent en œuvre seulement de manière active et violente la même logique qui tous les jours se déroule passivement, sans bruits et dans des dimensions beaucoup plus grandes à travers le processus économique. Chaque année, des millions d’humains (dont beaucoup d’enfants) meurent de faim et de maladies, pour la simple et unique raison qu’ils ne sont pas solvables. Bien sûr, l’universalisme occidental suggère la reconnaissance illimitée de tous les individus comme «hommes a priori», équipés avec ces fameux «droits inaliénables». Mais en même temps, c’est le marché qui constitue les le fondement de tous les droits, les droits de l’homme élémentaires inclus. La guerre de l’ordre mondial tuant des humains est menée pour la liberté du marché, tuant également des humains, et donc aussi pour les droits de l’homme qui sont impensables en dehors de la forme marchande. Il s’agit d’un rapport paradoxal: la reconnaissance par la non-reconnaissance, ou, à l’inverse, la non-reconnaissance justement par la reconnaissance.
La contradiction apparente se dissipe quand on examine la définition de l’homme, sur laquelle repose ce paradoxe. La première proposition de cette définition dit: «L’homme» est par principe un être solvable. Ce qui veut dire à l’inverse que, par principe, un individu tout à fait insolvable ne peut être un homme. Plus un être est solvable, plus il ressemble à un homme, et moins il remplit ce critère, plus il s’éloigne de ce statut.
Quand un millionnaire excentrique lègue son héritage par voie testamentaire à son chien, cet animal, ainsi devenu richissime, devient, si nous suivons cette logique, un homme à un niveau plus élevé qu’un enfant des favelas. Mais dans cet exemple, la solvabilité constitue seulement un caractère apparent et fortuit. Si nous comprenons la définition de l’homme comme un rapport social qu’un chien, bien sûr, ne peut pas nouer, alors le caractère de solvabilité caractérise un sujet du système de production de marchandises. Seul un être capable de gagner de l’argent peut être un sujet de droit. La capacité d’entrer dans un rapport de droit est ainsi liée à la capacité de participer d’une manière ou d’une autre au processus de valorisation du capital. D’après cette définition, l’homme doit être capable de travailler, il doit avoir quelque chose à vendre (à la limite même les organes de son corps). Son existence doit remplir le critère de la rentabilité. C’est la condition muette du droit moderne en général, et donc aussi des droits de l’homme.
Au début on parlait de «droit naturel». Particulièrement les philosophes des Lumières occidentales prétendaient que les individus sortaient du ventre de leur mère sous la forme «naturelle» du sujet de droit. Mais cette forme est purement sociale et aussi peu «naturelle» qu’un contrat de location ou le bleu d’un missile intercontinental. On parlait de «nature» par pure raison idéologique: les formes sociales du système moderne de production de marchandises, le «travail» abstrait, la rationalité de l’économie des entreprises et du marché total passaient pour les formes «naturelles» de la vie humaine en société. Jusqu’aujourd’hui, on prétend que l’homme se socialise à travers le marché en suivant les mêmes «lois naturelles» qui font construire des barrages au castor et ramasser le miel aux abeilles. La relation entre les hommes par contrats juridiques pour toutes les actions de la vie est une condition pour le marché total, et la prétendue nature du capital et du marché devait en conséquence inclure une prétendue nature de l’homme en tant que sujet de droit. Les droits de l’homme devaient être seulement la garantie élémentaire de cette forme sociale du sujet: une reconnaissance universelle «de l’homme» d’après cette définition, et d’après aucune autre.
Mais puisque aucun automatisme biologique ne fait naître l’individu concret comme sujet de valorisation et de droit, il s’ouvre systématiquement un vide entre l’existence réelle des individus et cette forme sociale. En quelque sorte ce vide n’est pas seulement «ontogénétique», concernant l’être humain particulier, mais aussi «phylogénétique», relatif au développement historique de la société. La formation du capitalisme et intrinsèquement de la forme générale du droit était tellement peu «naturelle» que ce système a dû être imposé contre de fortes résistances. A l’origine, le «travail» abstrait pour le marché n’était à vrai dire pas un droit que tous désiraient, mais un rapport coercitif imposé violemment par en haut, pour transformer les hommes en «machines à sous». Ici on peut observer une double imbrication paradoxale de la «reconnaissance» et de la «non-reconnaissance» dans la forme moderne du droit. Le droit implique, dans son essence même, un rapport d’inclusion et d’exclusion. Seule l’exigence de domination de cette forme est universelle. Comme nous l’avons déjà vu concernant le caractère apparent de la solvabilité, il s’agit de la domination d’une abstraction sociale, incarnée dans la forme monétaire et donc du droit. Cette forme fait justement abstraction de l’existence physique, des besoins biologiques, sociaux et culturels des hommes pour les réduire à l’existence nue en tant qu’unités de dépense d’énergie, pour la fin en soi de la valorisation monétaire. L’homme dont parlent les droits de l’homme est exclusivement l’homme abstrait, porteur et en même temps serviteur de l’abstraction sociale dominante. Et c’est seulement cet homme abstrait qui est universellement reconnu.
Mais cela signifie que cette reconnaissance inclut en même temps une non-reconnaisance. Les besoins matériels, sociaux et culturels sont précisément exclus de cette reconnaissance fondamentale. L’homme reconnu par les droits de l’homme l’est uniquement comme un être réduit à l’abstraction sociale; on commence d’abord, comme l’a formulé dernièrement le philosophe italien du droit Giorgio Agamben, par le réduire à une «vie nue» définie par une fin qui lui est étrangère. La fameuse «reconnaissance» n’est rien d’autre qu’une revendication sur la vie des individus, contraints à sacrifier cette vie à la fonction aussi banale que réellement métaphysique de la valorisation infinie de l’argent par le «travail». C’est seulement après, secondairement, pour un reste de vie ne servant finalement à rien d’autre qu’à la régénération en vue de la même fin totalitaire, qu’ils ont le droit se qualifier d’individus jouissant de leur véritable vie propre. La satisfaction de leurs besoins n’est qu’un sous-produit de ce mouvement autonome métaphysique de la monnaie, auquel ils sont livrés justement par la reconnaissance en tant que sujets abstraits de droit.
La reconnaissance paradoxale (de l’homme abstrait) par la non-reconnaissance (de l’homme concret, social et réel) puise sa force de persuasion curieuse dans le fait que le pire est toujours possible. Parce que cette non-reconnaissance relative contenue dans cette reconnaissance exclusivement abstraite peut toujours se transformer en non-reconnaissance absolue: quand des hommes sont «expulsés» de la fin en soi totalitaire capitaliste, ils perdent par là toute possibilité d’être des sujets et se retrouvent alors en dehors même de la «capacité d’être reconnus» en tant qu’hommes réduits, seulement abstraits, et ils sortent complètement de cette définition de l’homme. Alors «objectivement» ils ne représentent plus que des bouts de matière, des objets naturels tel du gravier, des prèles ou des doryphores. Déjà au 18ème siècle, précurseur, le marquis de Sade avait avec une force cynique exprimé cette conséquence.
Sous une telle menace, la malchance d’être seulement reconnu comme un homme abstrait et réduit se transforme en chance douteuse d’avoir dans cette forme fantomatique et négative au moins un minimum d’existence sociale, et de ressembler un tant soit peu à un être humain. Car si la reconnaissance n’est que négative et exige une soumission, les «exclus» échappent encore moins à l’exigence totalitaire du système.
La soumission des hommes à la forme abstraite retire ses lettres de noblesse au fait que cette soumission s’avère un avantage par rapport à ceux qui ne sont même plus soumis, mais complètement extraits de l’humanité.
Si entre la simple existence humaine et le «droit de soumission» s’ouvre ce vide systématique, alors les individus ne sont pas «naturellement» des «hommes» d’après cette définition, mais peuvent seulement devenir des êtres humains et des sujets de droit en passant par un «processus de reconnaissance» sélectif. Ce processus de sélection peut être «objectif» (d’après les lois de la valorisation et la situation du marché) ou être exécuté «subjectivement» (d’après des définitions idéologiques ou étatiques d’«ami» et d’«ennemi»). La véritable existence des individus peut, par ce processus, être rejetée de la même manière qu’une marchandise non reconnue par le marché et considérée comme «inutile». Et en dernier recours, des bombardements, ou comme ultima ratio des armes nucléaires, mettront définitivement un terme au «processus de reconnaissance» en transformant les individus dont on ne peut plus garantir la «reconnaissance», réellement en matière inerte.
Pour cela, la promesse des droits de l’homme est déjà toujours une menace: quand les conditions muettes qui définissent «l’homme» dans la modernité ne peuvent être remplies, il n’y a pas de reconnaissance. Déjà aujourd’hui, la majorité des humains ne peut plus remplir ces conditions, même s’ils s’efforcent jusqu’à l’auto-sacrifice d’accéder à la soumission à la forme abstraite de la monnaie et du droit. La fin de leur existence comme «dégâts collatéraux» du marché mondial ou d’interventions du gendarme mondial est prévisible. Cette conclusion amère ne dénigre pas les motivations de nombreux individus et organisations qui au nom des droits de l’homme défendent les victimes et qui affrontent souvent courageusement les puissances dominantes. Mais ces efforts ressemblent à un travail de Sisyphe, si l’on ne parvient pas à dépasser la forme paradoxale et négative de cette société mondiale décidant qui, somme toute, est un «homme», et définissant donc aussi les droits de l’homme.
http://www.exit-online.org
Robert Kurz 2003 

ESSAI SUR L’ART DE RAMPER à l’usage des courtisans




Correspondance littéraire, philosophique et critique
Tome cinquième I. Buisson, libraire, rue Gilles-Cœur, n° 10  1813 

L’homme de cour est sans contredit la production la plus curieuse que montre l’espèce humaine. C’est un animal amphibie dans lequel tous les contrastes se trouvent communément rassemblés. Un philosophe danois compare le courtisan à la statue composée de matières très différentes que Nabuchodonosor vit en songe. «La tête du courtisan est, dit-il, de verre, ses cheveux sont d’or, ses main de poix-résine, son corps est de plâtre, son cour est moitié de fer et moitié de boue, ses pieds sont de paille, et son sang est un composé d’eau et de vif-argent.»
Il faut avouer qu’un animal si étrange est difficile à définir ; loin d’être connu des autres, il peut à peine se connaître lui-même ; cependant il paraît que, tout bien considéré, on peut le ranger dans la classe des hommes, avec cette différence néanmoins que les hommes ordinaires n’ont qu’une âme, au lieu que l’homme de Cour paraît sensiblement en avoir plusieurs. En effet, un courtisan est tantôt insolent et tantôt bas ; tantôt de l’avarice la plus sordide et de l’avidité la plus insatiable, tantôt de la plus extrême prodigalité, tantôt de l’audace la plus décidée, tantôt de la plus honteuse lâcheté, tantôt de l’arrogance la plus impertinente, et tantôt de la politesse la plus étudiée ; en un mot c’est un Protée, un Janus, ou plutôt un Dieu de l’Inde qu’on représente avec sept faces différentes.
Quoi qu’il en soit, c’est pour ces animaux si rares que les Nations paraissent faites ; la Providence les destine à leurs menus plaisirs ; le Souverain lui-même n’est que leur homme d’affaires ; quand il fait son devoir, il n’a d’autre emploi que de songer à contenter leurs besoins, à satisfaire leurs fantaisies ; trop heureux de travailler pour ces hommes nécessaires dont l’État ne peut se passer. Ce n’est que pour leur intérêt qu’un Monarque doit lever des impôts, faire la paix ou la guerre, imaginer mille inventions ingénieuses pour tourmenter et soutirer ses peuples. En échange de ses soins les courtisans reconnaissants payent le Monarque en complaisances, en assiduités, en flatteries, en bassesses, et le talent de troquer contre des grâces ces importantes marchandises est celui qui sans doute est le plus utile à la Cour.
Les philosophes, qui communément sont gens de mauvaise humeur, regardent à la vérité le métier de courtisan comme bas, comme infâme, comme celui d’un empoisonneur. Les peuples ingrats ne sentent point toute l’étendue des obligations qu’ils ont à ces grands généreux, qui, pour tenir leur Souverain en belle humeur, se dévouent à l’ennui, se sacrifient à ses caprices, lui immolent continuellement leur honneur, leur probité, leur amour-propre, leur honte et leurs remords ; ces imbéciles ne sentent donc point le prix de tous ces sacrifices ? Ils ne réfléchissent point à ce qu’il doit en coûter pour être un bon courtisan ? Quelque force d’esprit que l’on ait, quelqu’encuirassé que soit la conscience par l’habitude de mépriser la vertu et de fouler aux pieds la probité, les hommes ordinaires ont toujours infiniment de peine à étouffer la leur cœur le cri de la raison. Il n’y a guère que le courtisan qui parvienne à réduire cette voix importune au silence ; lui seul est capable d’un aussi noble effort.
Si nous examinons les choses sous ce point de vue, nous verrons que, de tous les arts, le plus difficile est celui de ramper. Cet art sublime est peut-être la plus merveilleuse conquête de l’esprit humain. La nature a mis dans le cœur de tous les hommes un amour-propre, un orgueil, une fierté qui sont, de toutes les dispositions, les plus pénible à vaincre. L’âme se révolte contre tout ce qui tend à la déprimer ; elle réagit avec vigueur toutes les fois qu’on la blesse dans cet endroit sensible ; et si de bonne heure on ne contracte pas l’habitude de combattre, de comprimer, d’écraser ce puissant ressort, il devient impossible de le maîtriser. C’est à quoi le courtisan s’exerce dans l’enfance, étude bien plus utile sans doute que toutes celles qu’on nous vante avec emphase, et qui annonce dans ceux qui ont acquis ainsi la faculté de subjuguer la nature une force dont très peu d’êtres se trouvent doués. C’est par ces efforts héroïques, ces combats, ces victoires qu’un habile courtisan parvient à ce point d’insensibilité qui le mènent au crédit, aux honneurs, à ces grandeurs qui font l’objet de l’envie de ses pareils et celui de l’admiration publique.
Que l’on exalte encore après cela les sacrifices que la Religion fait faire à ceux qui veulent gagner le ciel ! Que l’on nous parle de la force d’âme de ces philosophes altiers qui prétendent mépriser tout ce que les hommes estiment ! Les dévots et les sages n’ont pu vaincre l’amour-propre ; l’orgueil semble très compatible avec la dévotion et la philosophie. C’est au seul courtisan qu’il est réservé que triompher de lui-même et de remporter une victoire complète sur les sentiments de son cœur. Un parfait courtisan est sans contredit le plus étonnant de tous les hommes. Ne nous parlez plus de l’abnégation des dévots pour la Divinité, l’abnégation véritable est celle d’un courtisan pour son maître ; voyez comme il s’anéantit en sa présence ! il devient une pure machine, ou plutôt il n’est plus rien ; il attend de lui son être, il cherche à démêler dans ses traits ceux qu’il doit avoir lui-même ; il est comme une cire molle prête à recevoir toutes les impressions qu’on voudra lui donner.
Il est quelques mortels qui ont de la roideur dans l’esprit, un manque de souplesse dans l’échine, un manque de flexibilité dans la nuque du cou ; cette organisation malheureuse les empêche de se perfectionner dans l’art de ramper et les rend incapables de s’avancer à la Cour. Les serpents et les reptiles parviennent au haut des montagnes et des rochers, tandis que le cheval le plus fougueux ne s’y peut jamais guinder. La Cour n’est point faite pour ces personnages altiers, inflexibles, qui ne savent ni se prêter aux caprices, ni céder aux fantaisies, ni même, quand il en est besoin, approuver ou favoriser les cimes dont la grandeur jugez nécessaires au bien-être de l’État.
Un bon courtisan ne doit jamais avoir d’avis, il ne doit avoir que celui de son maître ou du ministre, et sa sagacité doit toujours le lui faire pressentir ; ce qui suppose une expérience consommée et une connaissance profonde du cœur humain. Un bon courtisan ne doit jamais avoir raison, il ne lui est point permis d’avoir plus d’esprit que son maître ou que le distributeur de ses grâces, il doit bien savoir que le Souverain et l’homme en place ne peuvent jamais se tromper.
Le courtisan bien élevé doit avoir l’estomac assez fort pour digérer tous les affronts que son maître veut bien lui faire. Il doit dès la plus tendre enfance apprendre à commander à sa physionomie, de peur qu’elle le trahisse les mouvements secrets de son cœur ou ne décide un dépit involontaire qu’une avanie pourrait y faire naître. Il faut vivre à la Cour pour avoir un empire complet sur les muscles de son visage, afin de recevoir sans sourciller les dégoûts les plus sanglants. Un boudeur, un homme qui a de l’humeur ou de la susceptibilité ne saurait réussir.
En effet, tous ceux qui ont le pouvoir en main prennent communément en fort mauvaise part que l’on sente les piqûres qu’ils ont la bonté de faire ou que l’on s’avise de s’en plaindre. Le courtisan devant son maître doit imiter ce jeune Spartiate que l’on fouettait pour avoir volé un renard ; quoique durant l’opération l’animal caché sous son manteau lui déchirât le ventre, la douleur ne put lui arracher le moindre cri. Quel art, quel empire sur soi-même ne suppose pas cette dissimulation profonde qui forme le premier caractère du vrai courtisan ! Il faut sans cesse sous les dehors de l’amitié il sache endormir ses rivaux, montrer un visage ouvert, affectueux, à ceux qu’il déteste le plus, embrasser avec tendresse l’ennemi qu’il voudrait étouffer ; il faut enfin que les mensonges les plus impudents ne produisent aucune altération sur son visage.
Le grand art du courtisan, l’objet essentiel de son étude, est de se mettre au fait des passions et des vices de son maître, afin d’être à portée de le saisir par son faible : il est pour lors assuré d’avoir la clef de son cœur. Aime-t-il les femmes ? il faut lui en procurer. Est-il dévot ? il faut le devenir ou se faire hypocrite. Est-il ombrageux ? il faut lui donner des soupçons contre tous ceux qui l’entourent. Est-il paresseux ? il ne faut jamais lui parler d’affaires ; en un mot il faut le servir à sa mode et surtout le flatter continuellement. Si c’est un sot, on ne risque rien à lui prodiguer les flatteries même qu’il est le plus loin de mériter ; mais si par hasard il avait de l’esprit ou du bon sens, ce qui assez rarement à craindre, il y aurait quelques ménagements à prendre.
Le courtisan doit s’étudier à être affable, affectueux et poli pour tous ceux qui peuvent lui aider et lui nuire ; il ne doit être haut que pour ceux dont il n’a pas besoin. Il doit savoir par cœur le tarif de tous ceux qu’il rencontre, il doit saluer profondément la femme de chambre d’une Dame en crédit, causer familièrement avec le suisse ou le valet de chambre du ministre, caresser le chien du premier commis ; enfin il ne lui est pas permis d’être distrait un instant ; la vie du courtisan est une étude continuelle.
Un véritable courtisan est tenu comme Arlequin d’être l’ami de tous le monde, mais sans avoir la faiblesse de s’attacher à personne ; obligé même de triompher de l’amitié, de la sincérité, ce n’est jamais qu’à l’homme en place que son attachement est dû, et cet attachement doit cesser aussitôt que le pouvoir cesse. Il est indispensable de détester sur-le-champ quiconque a déplu au maître ou au favori en crédit.
Que l’on juge d’après cela si la vie d’un parfait courtisan n’est pas une longue suite de travaux pénibles. Les Nations peuvent-elles payer trop chèrement un corps d’hommes qui se dévoue à ce point au service du Prince ? Tous les trésors des peuples suffisent à peine pour payer des héros qui se sacrifient entièrement au bonheur public ; n’est-il pas juste que des hommes qui se damnent de si bonne grâce pour l’avantage de leurs concitoyens soient au moins bien payés en ce monde ?
Quel respect, quelle vénération ne devons-nous pas avoir pour ces êtres privilégiés que leur rang, leur naissance rend naturellement si fiers, en voyant le sacrifice généreux qu’ils font sans cesse de leur fierté, de leur hauteur, de leur amour-propre ! Ne poussent-ils pas tous les jours ce sublime abandon d’eux-mêmes jusqu’à remplir auprès du Prince les mêmes fonctions que le dernier des valets remplit auprès de son maître ? Ils ne trouvent rien de vil dans ce qu’ils font pour lui ; que dis-je ? ils se glorifient des emplois les plus bas auprès de sa sacrée personne ; ils briguent nuit et jour le bonheur de lui être utiles, ils le gardent à vue, se rendent les ministres complaisants pour ses plaisirs, prennent sur eux ses sottises ou s’empressent de les applaudir ; en un mot, un bon courtisan est tellement absorbé dans l’idée de son devoir, qu’il s’enorgueillit souvent de faire des choses auxquelles un honnête laquais ne voudrait jamais se prêter. L’esprit de l’Évangile est l’humilité ; le Fils de l’Homme nous a dit que celui qui s’exalte serait humilié ; l’inverse n’est pas moins sûr, et les gens de Cour suivent le précepte à la lettre. Ne soyons donc plus surpris si la Providence les récompense sans mesure de leur souplesse, et si leur abjection leur procure les honneurs, la richesse et le respect des Nations bien gouvernées.
Baron d’Holbach
Décembre 1790.
Facéties philosophiques tirées des manuscrits de feu M. le baron d’Holbach


L’école enjeu caché des bulles immobilières

Julian Delasantellis propose une intéressante lecture de l’histoire de la bulle immobilière américaine à travers celle de la sociologie des USA. S’appuyant sur les travaux de Mme Warren, une universitaire aujourd’hui chargée de la supervision du plan Paulson qui a étudié l’endettement des ménages, il identifie la carte scolaire comme étant l’un des facteurs déterminant de cette fuite en avant qui a poussé les familles à consacrer un budget toujours plus important au logement - dépassant parfois les 50% des revenus - pour assurer à leurs enfants l’accès à une école de qualité, sur fond de tensions raciales. Il cite en exemple un quartier de Philadelphie où, après la création d’une école bien dotée en financement, les maisons du voisinage ont vu leur prix multiplié par trois. Les américains, qui ont été les victimes de leur esprit « cow boy », selon ses propres termes, toujours prêts à aller s’inventer une nouvelle frontière - en l’occurrence au delà de la dernière sortie d’autoroute - auraient été mieux avisés, juge-t-il, de ne pas s’engager dans cette course à la ségrégation par l’argent qui les a épuisé financièrement en les contraignant à s’endetter au delà de leurs capacités. La situation française est certes différente, mais cette leçon n’en mérite pas moins d’être entendue, les mêmes facteurs étant à l’oeuvre ici. Le cas des quelques parents fortunés qui font l’acquisition d’un studio dans le cinquième arrondissement pour s’assurer une inscription à Henri IV illustre à l’extrême une stratégie de contournement et de différentiation qui est généralisée. Avec pour résultat un transfert vers la pierre de ressources qui seraient plus utilement employées à l’éducation, et l’éviction des célibataires, des jeunes ménages et des classes moyennes situées au bas de l’échelle. Autre accomplissement de l’allocation optimum de la main invisible, sans doute.

Les travaux d’Elizabeth Warren, qui enseigne le droit à Harvard et est aujourd’hui présidente du groupe chargé de la supervision du Programme de Soutien aux Actifs Douteux (TARP), permettent de comprendre aisément les causes de la crise financière.
Au début de cette décennie, Mme Warren s’est fait connaître par la publication de remarquables études portant sur les facteurs qui acculent les familles américaines à la faillite. Après une analyse approfondie des volumineux fichiers de données que l’administration américaine maintient sur les habitudes de consommation des ménages, les clichés habituels sur les dépenses excessives pour les vêtements, les voitures, les appareils électroménagers, les vacances snobs, sont invalidés.
Dans un article publié en 2005 par la Boston Review, co-écrit avec sa fille Amelia Warren Tyagi, elle écrivait : Il n’y a aucune preuve d’une « épidémie » de dépenses excessives - et certainement rien qui pourrait expliquer une augmentation de 255% des saisies immobilières, une augmentation de 430% des faillites, et une augmentation de 570% des crédits de carte bancaires. Un nombre croissant de familles se trouvent prises dans de terribles difficultés financières, mais, malgré les accusations, ce n’est pas leur frivolité qu’il faut blâmer. 
Les Américains ne sont pas écrasés sous les charges du financement de leurs dépenses somptuaires, mais bien de leurs besoins immédiats. 
Il y a une génération de cela, une famille disposant d’un seul revenu consacrait environ 54% de celui-ci à l’essentiel - logement, assurance santé, transport et impôts, elle dédiait donc environ la moitié de ses ressources aux dépenses de base, qui doivent être assumées même si quelqu’un tombe malade ou perd son emploi. Aujourd’hui, les dépenses de base, y compris les services de garde d’enfants qui permettent aux deux parents de travailler, représentent 75% du revenu total de la famille. 
Quand une famille achète une maison, elle acquiert bien plus qu’un abri contre les intempéries. Elle achète également un système scolaire public. Tout le monde a entendu des reportages sur ces enfants qui ne savent pas lire, les salles de classe dépourvues de livres, les trafiquants de drogue et la violence des gangs dans les couloirs de l’école. Les écoles à la dérive imposent un « coût » énorme aux enfants qui sont forcés de s’y rendre, mais elles imposent également un coût énorme pour ceux qui ne le font pas. Entretenez-vous avec des parents de la classe moyenne dans n’importe quelle zone métropolitaine importante, et ils vous diront le temps, l’argent et les efforts qu’ils consacrent à rechercher une place dans une école décente. Dans certains cas, le récit portera sur la difficulté d’utiliser le système. Dans d’autres cas, il s’agira de quitter complètement le système scolaire public en optant, comme de plus en plus de parents de la classe moyenne l’ont fait, pour un établissement privé, religieux, ou bien l’enseignement à domicile. Mais les écoles privées et les contournements du système ne sont la solution que pour une minorité de familles. Pour la plupart des parents de la classe moyenne, veiller à ce que leurs enfants reçoivent une éducation décente se traduit par l’achat d’une maison dans les quelques endroits pourvus d’établissements scolaires réputés... En 1999, une étude menée dans la banlieue de Boston a montré que deux maisons distantes de moins d’un kilomètre, semblables presqu’en tout, se voyaient attribuer des prix sensiblement différents si elles étaient situées dans des zones scolaires du primaire différentes. Les écoles qui obtenaient des résultats tout juste supérieurs de 5% sur les tests de mathématique et de lecture par rapport aux autres écoles du secteur induisaient un surcoût de près de 4000 dollars sur les maisons situées à proximité...
Ce phénomène n’est pas nouveau, mais la pression s’est considérablement intensifiée. Au début des années 1970, non seulement la plupart des Américains pensaient que les écoles publiques fonctionnaient raisonnablement bien, mais une importante majorité des adultes estimaient que l’éducation publique dispensée s’était effectivement améliorée depuis l’époque de leur enfance. Aujourd’hui, seule une petite minorité des Américains partagent cette vision optimiste. La majorité estime que les écoles sont bien pires.

jeudi 20 janvier 2011

Relevé provisoire de nos griefs contre le despotisme de la vitesse à l'occasion de l'extension des lignes du TGV (1991)

«Tout le système du chemin de fer est destiné à des gens qui sont toujours pressés et donc ne peuvent rien apprécier. Aucune personne qui pourrait l'éviter d'une manière ou d'une autre ne voyagerait de cette façon. Elle prendrait le temps de voyager à son aise par les collines et entre les haies, et non à travers des tunnels et des remblais. Et celui qui malgré tout préférerait cette sorte de voyage, celui-là ne posséderait pas un sens assez développé de la beauté, pour que nous devions lui adresser ensuite la parole à la gare. Dans cette perspective, le chemin de fer est une affaire sans intérêt dont on se débarrasse aussi vite que possible. Il transforme l'homme qui étai un voyageur en un paquet vivant.»

John Ruskin
 
Au XIXe siècle, le territoire a été bouleversé par une première vague d'industrialisation, et en particulier par l'implantation généralisée de lignes de chemin de fer. Ce nouveau moyen de transport fut critiqué par une fraction de la classe dominante restée oisive et qui, par ses goûts et sa sensibilité, était attachée aux anciens plaisirs du voyage, que le train allait abolir. En contrepartie, il permit un réel développement de la liberté de circulation, avec toutes ses heureuses conséquences sur la vie sociale. Nombre d'arguments sensibles autrefois utilisés contre les premiers trains peuvent l'être aujourd'hui, à bien meilleur escient encore, contre le TGV. D'autant plus que son implantation ne comporte cette fois aucune contrepartie ; au contraire, elle contribue à un nouvel enclavement de régions entières, à a désertification de ce qu'il reste de campagne, à l'appauvrissement de la vie sociale. Et ce n'est pas dans la classe dominante, où tout le monde désormais travaille d'arrache-pied et joue des coudes pour rester dans la course économique, que l'on se risquera à juger tout cela à partir de goûts personnels, sans parler d'avancer quelque vérité historique que ce soit. Il faut donc qu'à l'autre pôle de la société des individus que ne presse aucun intérêt carriériste d'aucune sorte, pas même en tant ue "contre-experts" ou opposants officiels, se chargent d'énoncer toutes les bonnes raisons, tant subjectives qu'objectives, de s'opposer à cette nouvelle accélération de la déraison. L'alliance qu'ils ont formée pour publier ce texte aura sans aucun doute d'autres occasions de se manifester et de s'étendre.
Le meilleur des mondes possibles
Le monde moderne n'est rien moins qu'heureux (voir son abondante panoplie pharmaceutique), mais il peut afficher sous le nom de "consensus" une indéniable réussite : il semble avoir réussi à accorder, dans une espèce d'harmonie encore peu troublée jusqu'ici, des puissants qui dictent ce que doit être la vie et des pauvres qui ont perdu l'idée de ce qu'elle pourrait être ; des industriels de l'alimentation et de la culture frelatée, et des consommateurs mis dans l'incapacité de goûter autre chose ; des aménageurs que rien n'arrête dans leur destruction des villes et des campagnes, et des habitants que rien le plus souvent ne retient là où ils sont, hormis l'enchaînement à un travail quelconque; des technocrates aux yeux desquels pays et paysages n'existent que pour être traversés de plus en plus vite, et des usagers des transports toujours plus pressés de quitter des villes devenues invivables, et d'échapper à la cohue en se jetant en masse sur le routes, dans les gares et les aéroports... En somme, tout est pour le mieux dans le "meilleur des mondes possibles" , du moins tant que ce monde moderne reste perçu comme le seul possible, aussi indiscutable que tous ses progrès techniques ; autrement dit, tant que personne ne pose une de ces simples questions qui porte sur l'emploi de la vie : pourquoi diable faudrait-il toujours et à n'importe quel prix gagner du temps sur les trajets, alors que c'est précisément cette transformation du voyage en pur transit qui le fait paraître d'autant plus long, qui l'apparente à une véritable corvée ? Au point qu'aujourd'hui il faut introduire la télévision dans les TGV - comme bientôt dans ces automobiles où les Français passent en moyenne trois heures par jour -, pour tenter de distraire d'un tel ennui. La boucle de la déréalisation du voyage sera parfaitement bouclée quand ces télévisions donneront à contempler sous forme de clips touristiques les agréments des régions traversées...
Les oppositions locales qui se sont constituées dans le Sud-Est contre le tracé de la ligne du TGV ne prétendent certes pas remettre le monde sur ses pieds ; et il est certain qu'il y faudra d'autres forces, mais ce sont justement de telles occasions qui peuvent permettre de les réunir. Ces oppositions ont en effet le mérite de faire apparaître, par leur simple existence, que des individus, plus nombreux qu'on veut nous le faire croire, sont décidés à ne pas lâcher pour l'ombre du "progrès" des aspects de leur vie qu'aucun progrès technique ne saurait leur rendre. Dès lors vacille la fausse évidence d'un si singulier "bien général", composé des maux particuliers de tant de gens. Pour qu'elle s'effondre, d'abord sur ce point, puis peut-être sur d'autres, il reste à ne pas la bousculer à moitié : si l'on adhère aux "raisons" du TGV en tant que transporté potentiel, on n'est évidemment pas des mieux placés pour les refuser en tant que riverain lésé. Et on doit au contraire reconnaître que le fait d'accepter par ailleurs l'ensemble des fameuses "nécessités de la vie moderne" prive de toute bonne raison de refuser le TGV, en tout cas de toute raison qui puisse intéresser quiconque n'habite pas immédiatement du bord des voies projetées.
On disait au XVIIIe siècle : "Si vous ne savez pas être libres, sachez au moins être malheureux !" Pour répondre à cela, il faut affirmer tout net : si nous ne voulons pas apprendre à être malheureux, sachons être libres. La première liberté à prendre consiste ici comme ailleurs à juger et à dénoncer tout ce qui déguise une contrainte en son contraire, et prétend la faire aimer.
Qui ne dit mot consent
On a parfois prétendu qu'un crime commis en commun fonde une société. Ce qui est certain, c'est que toute "honorable société" - toute mafia - impose sa loi du silence en mouillant dans ses agissements un maximum de gens. Les mafias du progrès ne procèdent pas autrement, elles cherchent à nous impliquer de quelque façon, à nous tenir par un petit avantage qui ferait de nous des complices. Sur le modèle d'une récente publicité d'EDF, selon laquelle nous aurions tous intérêt à l'existence de centrales nucléaires, puisqu'il nous arrive de préparer un gratin dauphinois ou d'écouter de la musique de Bach, il s'agit de nous réduire au silence au nom du cui prodest : le crime nous profite, c'est clair ; comme nous n'avons pas su l'empêcher, nous n'avons plus qu'à nous taire.
Toute la propagande en faveur du TGV peut ainsi être ramenée à deux sophismes, ou plutôt à un seul, opportunément réversible : ce qui nuit à tous profite néanmoins à chacun personnellement, du mal général sort le bien particulier - des paysages sont saccagés, des villages et des bourgs deviennent invivables ou disparaissent, des biens qui n'étaient à personne, comme le silence ou la beauté, nous sont ôtés, et nous découvrons alors combien ils étaient communs. Cependant, isolément, pour son propre compte de gagne-petit du progrès, chacun est intéressé, deux ou trois fois par an, à traverser la France en quelques heures. Il est donc dans le coup, il en croque, il lui est tout aussi interdit d'avoir un avis là-dessus que sur le salariat ou la marchandise, dont il est avéré chaque jour qu'il ne peut se passer.
Ce sophisme peut être renversé sans cesser de s'opposer à la vérité. Il devient alors : ce qui nuit à certains profite néanmoins à tous, de ce mal particulier sort un bien général. Cette version-là sert à chaque fois que quelque part des individus précis, réels - non pas "l'usager des transports" en général, le fantôme des statistiques de la SNCF -, s'opposent aux diktats des aménageurs. Voilà qui serait d'un inconcevable égoïsme, sans exemple dans une société si uniment vouée aux intérêts universels de l'humanité.
A la base de ces piètres mensonges, il y a l'intérêt supposé du "transporté" à se déplacer toujours plus vite. Mais qui, aujourd'hui, avant que soit imposé à tous le besoin du TGV, est vraiment intéressé à se déplacer plus vite, sinon précisément ceux qui, avec armes et bagages, vont ainsi porter plus loin la désolation ? C'est cette clientèle que la SNCF dispute à l'avion. C'est pour ce
fret humain standardisé et conditionné, ces "turbo-cadres" (comme ils se nomment eux-mêmes), qu'il faudrait traiter la plupart des villes de France comme des banlieues de Paris.
Seuls ceux qui vendent suffisamment cher leur propre temps, sur le marché du travail, ont intérêt à acheter le gain de temps proposé par le TGV. Mais la grande différence avec l'ancienne hiérarchie sociale, même si c'est encore là un avatar de la vieille société de classes, c'est que désormais ces privilégiés de la mobilité imposée, plutôt que permise, sont fort peu enviables, pour quiconque n'a pas perdu toute sensibilité : aucune rapidité de déplacement ne rattrapera jamais la fuite du temps monnayé, vendu au travail ou racheté aux loisirs. Raison de plus pour vilipender de tels "avantages", qui ne font le malheur des uns que pour permettre aux autres d'accéder à un lugubre simulacre de bonheur.
Mobilis in mobili
Si la mobilité conserve encore quelque peu son prestige ancien, elle ne peut pourtant plus permettre à quiconque d'échapper à la mobilisation par l'économie moderne. Ce que promettait la liberté de circulation a en réalité été détruit en même temps que la possibilité de ne pas en user : astreints au salariat, à la quête de moyens d'existence et aux loisirs organisés identiquement, les individus ont collectivement perdu dans cette course économique leurs raisons de quitter un lieu, comme de s'y attacher.
La libre circulation a été une des causes les plus sûres de renversement des despotismes, mais en fin de compte ce sont les marchandises qui l'ont conquise, tandis que les hommes, ravalés au rang de marchandises qui payent, sont convoyés d'un lieu d'exploitation à l'autre. Au terme de ce processus, la promesse d'émancipation que contenait le fait de ne plus être contraint de passer son existence dans un lieu unique s'est renversée en certitude malheureuse de ne plus être chez soi nulle part, et d'avoir toujours à aller voir ailleurs si l'on s'y retrouve. Le TGV correspond à ce dernier stade : il y a en effet une certaine logique à traverser le plus vite possible un espace où disparaît à peu près tout ce qui méritait qu'on s'y attarde ; et dont on pourra toujours aller
consommer la reconstitution parodique dans l'Eurodysneyland opportunément placé à "l'interconnexion" du réseau.
Toujours les hommes ont cherché à s'affranchir de l'assujettissement dans lequel les puissants les tenaient par la délimitation de l'espace. Déjà les anciennes communautés s'étaient effritées à mesure qu'on préférait aux formes de vie réglée et étouffante la tentation de faire sa vie soi-même. Le développement économique, provoquant la remise en question des acquis par les nouvelles générations, l'innovation technique et une plus grande mobilité sociale, a pu longtemps capter ce désir d'inventer sa propre vie, de créer ses propres valeurs. Il a fallu  qu'une fois débarrassée des obstacles que constituaient divers vestiges historiques, la vitesse toujours croissante du mouvement de l'économie montre qu'elle ne menait pas à autre chose qu'à son emballement sur place, dans l'autodestruction de la société, pour que se développe massivement le désir d'aller chercher ailleurs non plus du nouveau, mais de l'ancien en quelque sorte, c'est-à-dire ce qu'on a vu ravager là où on vit. Et ce n'est pas un hasard si le mot "évasion", qui désignait la fuite des esclaves, la cavale des taulards ou l'exil volontaire des transfuges de l'Europe de l'Est, sert aujourd'hui à qualifier, de la même façon, la ruée sud-estivale des civilisés hors des villes et du rythme épuisant du salariat.
Si les trajets individuels peuvent éventuellement varier, de circulations répétitives en évasions furtives, en revanche les destinations de cette société, auxquelles tous les trajets ramènent, sont mondialement identiques, et chacun y reste soumis. La vitesse n'est alors qu'une obligation supplémentaire, une illusion imbécile.
Perdre son temps à en gagner
Tous les promoteurs des moyens de transport considèrent comme une sorte d'évidence incontestable le fait que "la vitesse fait gagner du temps", et ils ne manquent pas de le rappeler à chaque nouveau projet. Le sens commun admet ce fait, conforme aux lois de la physique. Mais la pratique semble, quant à elle, plutôt l'infirmer, tellement le temps perdu dans les transports ou pour les transports s'accroît avec leur vitesse.
Pour les sciences physiques, la vitesse est bien une fonction du temps et de la distance. Mais pour le malheur des technocrates - qui ne semblent guère aller plus loin que leurs calculs - nous ne vivons pas dans le monde conceptuel des sciences physiques. Plus la vitesse instantanée d'un véhicule est élevée, plus grande est la résistance du milieu physique (résistance de l'air et frottements du sol), du milieu naturel (relief et terrains) et du milieu humain (réaction des riverains aux nuisances à venir) ; plus il faut de moyens pour vaincre ces résistances sauvages, pour les anéantir, plus il faudra de travail pour produire ces moyens, et pour les employer ; au bout du compte, moins la vitesse effective des passagers (le rapport entre les distances qu'ils parcourent et tout le temps consacré aux transports) sera élevée.
Si on cumule la totalité du temps de travail social dépensé pour le transport (construction, fonctionnement et entretien des moyens de transport ainsi que les retombées diverses, hospitalières et autres), on constate que les sociétés modernes y consacrent plus du tiers de leur temps de travail global, bien plus que ce qu'aucune société préindustrielle, pas même celle des nomades touareg, n'a jamais dépensé pour se mettre en mouvement. Au-delà d'une certaine vitesse, les transports rapides sont contre-productifs, ils coûtent à ceux qui les utilisent plus de temps qu'ils ne leur en font gagner, ce qui ne les rend pas moins profitables à leurs propriétaires. Les salariés perdent leur temps à gagner leur vie, et les consommateurs perdent leur vie à gagner du temps.
Les gens souhaitent pourtant supprimer cette contrainte qui fait du temps une denrée rare, et de leur existence une course sans fin pour rattraper un mode de vie qu'on leur représente comme désirable... et leur vie réelle leur file entre les doigts : "Vivement ce soir... vivement le week-end, ...les vacances, ...la retraite." Cette aspiration désarmée laisse la voie libre aux technocrates qui peuvent, vec toute l'apparence de la froide objectivité, proposer des solutions techniques, c'est-à-dire substituer aux caprices des hommes des choses solides et des machines bien réglées. Aussi, la fonction créant le besoin et non l'inverse, ce que les moyens de transport permettaient est devenu obligatoire; si nos ancêtres ne pouvaient, faute de moyens, parcourir de grandes distances, nous, nous devons les parcourir.
Les transports ont permis d'aller plus loin et plus vite, d'accéder à davantage de lieux, qui ont dû être aménagés principalement à cause de leur fréquentation, et se sont ainsi banalisés. Il a résulté de cet aménagement une spécialisation de l'espace et une redistribution des activités concentrées en différents points du territoire (technopoles, parcs de loisirs, sites prestigieux, centres industriels, commerciaux et administratifs, supermarchés, cités-dortoirs, banlieues, etc.), ce qui nécessite évidemment des transports plus rapides encore pour supprimer les nouvelles distances ainsi créées. Si nous parcourons en un an plus de distance que nos ancêtres pendant toute une vie, ce n'est pas pour aller ailleurs, mais pour nous rendre toujours aux mêmes endroits.
La course du rat
La désertification des campagnes, l'entassement dans des banlieues sans nom et dans des villes invivables, la standardisation des existences, la vie totalement dominée par les impératifs économiques, le temps dit libre et les loisirs devenus eux-mêmes marchandises, le sentiment croissant de l'absurdité d'une telle vie et la fuite en avant continuelle pour tenter de l'oublier, voilà le lot commun de notre époque. D'exigence essentiellement économique, le transport rapide des marchandises et des hommes est devenu une fin en soi ("nous avons rapetissé le monde", clame une compagnie de charter); les exigences fonctionnelles de la vie stéréotypée des cadres, courtiers et courtisans de cette mobilité marchande et véritables appendices biologiques de l'économie, se sont imposées à l'ensemble de la population comme besoins dominants.
Quoi qu'on puisse penser du caractère peu enviable de la précipitation perpétuelle des hommes d'affaires, des "responsables", ou du jeune homme moyen, qui a presque toujours l'air de surgir en VTT d'une bouche de métro, ou du bureau, il faut malheureusement admettre que leur allure est devenue le modèle. L'ironie de l'Histoire est d'avoir donné au slogan de Mai 68 "Vivre sans temps mort" ce contenu si pitoyable.
La psychose de l'urgence en toute chose s'est emparée des populations. Effectivement disponibles pour tant de pratiques différentes, toutes moulées à la même louche, nos contemporains semblent frénétiquement vouloir les goûter toutes, surtout n'en manquer aucune. Il faut y aller ! A peine sorti du charbon, il faut courir au four et au moulin, à la montagne et au bord de la mer, aux tropiques et au cercle polaire, en un temps record, tant l'existence, littéralement lessivée, semble avoir rétréci au cours des temps. C'est en premier lieu dans les déplacements professionnels que s'exprime, sans retenue, ce despotisme de la vitesse : les flux économiques présents partout "en temps réel" en sont d'autant plus volatils, la course des business men d'autant plus désespérée, puisque tout est à recommencer, perpétuellement. L'épopée de pacotille que l'idéologie néo-libérale a élaborée autour des gesticulations des chevaliers d'industrie, golden boys et autres canassons, aura finalement porté ses fruits : il faut supprimer le trajet ; il est impératif d'arriver seulement.
Pour une foule de raisons dont la moindre n'est pas la démission devant l'énigme qu'est devenue l'invention de leur propre vie, les hommes ne veulent plus se déplacer à un rythme sensible ; ce n'est pas qu'ils aient foncièrement du goût pour la vitesse, mais plutôt qu'ils ne supportent plus de se déplacer lentement. L'effacement de toute communauté possible comme de toute individualité profonde a
produit un isolement quasi schizophrénique dans les transports modernes comme dans la vie urbaine dont ils sont l'extension. La littérature de gare, apparue avec les chemins de fer, s'accompagne maintenant de l'usage du walkman, et l'équipement vidéo des rames doit combler le silence pesant qui y règne. Ce qui n'a plus d'attrait doit être écourté et diverti ; le déplacement (métro, train, voiture, ferry, avion) n'est plus que du temps mort, perdu, du temps d'ennui.
Aller vite et loin était d'abord abstraitement désirable ; c'est devenu concrètement indispensable pour la plupart des gens, tant ils n'ont rien à faire ni personne à rencontrer sur leur chemin. Le TGV répond parfaitement à ce fallacieux besoin ; il n'est pas une banale amélioration du train, mais quelque chose d'autre, "un Airbus en vol rasant", comme l'écrit si finement l'imbécile de service du Monde. Les conditions du transport aérien sont descendues sur terre et rien ne les fera décoller.
L'abstraction du voyage aérien s'est légitimement imposée sur terre quand celle-ci est devenue aussi vide que le ciel. Aller loin sans s'arrêter nulle part, survoler des pays où l'on ne mettra jamais les pieds et dont on ne saura jamais rien, voilà l'expérience démocratiquement répandue par le TGV. Avec le maillage complet du territoire et l'élimination progressive des lignes classiques de chemin de fer, les conditions communes du transport moderne vont s'abattre, de la même manière démocratique et obligatoire, sur l'ensemble de la population. Décor clean comme un fast food, air et passagers conditionnés, nourriture de synthèse, ambiance anesthésiante, tout doit prouver au transporté, maltraité et pressuré par les exigences informatiques de la machine à transporter, qu'il a droit effectivement aux conditions de l'actuel transport aérien de masse sur lequel ergonomistes et psychologues ont calculé leurs normes : remplissage maximal et isolement total dans la promiscuité.
A quoi sert l'utilité
Répondant à un besoin falsifié, forcé par les contradictions d'une existence asservie, le TGV appartient à la famille du four à micro-ondes, si pratique quand on ne sait plus préparer à l'avance quelques mets. Le développement technique, entraînant chacun dans la spirale infinie de maux qu'aggravent chaque fois leurs faux remèdes, s'impose ainsi comme une évidence à des civilisés de plus en plus démunis, avides de se parer de prothèses pour pallier des capacités et des aspirations bien abîmées. Pour qui a oublié, ou n'a jamais su, que voyager signifie modifier son trajet et ses arrêts au gré de son humeur, le TGV peut faire figure de progrès, et d'autant plus indiscutable que la possibilité de voyager réellement est progressivement interdite par d'autres progrès de la même farine. Ce qu'il reste de campagne, d'où a été abstrait tout ce qui n'est pas identifié économiquement et où ne subsistent que beefsteaks sur quatre pattes, hectares de prés bonifiés, et quotas de mamelles, ne mérite guère que d'être traversé à grande vitesse.
Ce singulier bonheur assisté par ordinateur serait parfait si industriels et consommateurs pouvaient rester en lévitation, les uns obnubilés par la rentabilité espérée de leurs investissements, les autres tétant goulûment leurs irréelles compensations périssables, perpétuellement rénovées. L'ennui, c'est qu'aussi grande que soit la vitesse de ce monde à traduire chaque élément vivant en équation économique, il y aura toujours cette inconnue qu'est la multiplication des nuisances, avec les réactions de rejet qu'elle suscite.
A peine les illusions marchandes sont-elles blâmées, voilà la béatitude techniciste qui vient répondre que seules les réalisations du passé seraient friables et sans avenir, et que rien de fâcheux ne peut rester durablement sans solution. On peut même ainsi, après coup, faire le procès de chaque nuisance, pourvu que le raisonnement donné pour imparable, et qui les forge toutes, continue sur sa lancée et aille plus loin en créer de nouvelles. Les panacées techniques successives, dont les faillites répétées envahissent progressivement tous les aspects de la vie, témoignent suffisamment de l'impasse dans laquelle l'humanité est engagée. La dépossession est à ce point prise de vitesse par ses conséquences ue chaque désastre, qui naturellement en découle, semble imposer de nouveaux recours urgents aux mêmes précaires palliatifs, et bien sûr aux mêmes spécialistes, qui les tiennent prêts.
Une telle fuite en avant ne saurait avoir de fin : tout sera toujours englouti, et à recommencer indéfiniment. La perspective d'obtenir un quelconque résultat bénéfique à l'immense majorité (moins de travail par exemple) n'est d'ailleurs même plus évoquée par les dirigeants. La véritable utilité du développement technique du monde moderne est désormais là : sa fonction sociale est d'empêcher la solution des problèmes qu'il pose en en créant toujours de nouveaux. En accord vec l'adage "Pourquoi faire simple quand on peut faire compliqué ?", la prolifération d'une technologie autodestructrice permet de contourner la contradiction historique d'une richesse perpétuellement confisquée.
On peut par conséquent décrire le TGV comme une arme de plus dans l'arsenal à l'aide duquel la société présente combat les possibilités émancipatrices qu'elle contient et pilonne les diverses contrées de l'existence. Depuis qu'un ministre de la Défense a comparé l'entrée des troupes françaises en Irak à la course d'un TGV, la fonction dévolue à ce moyen de transport dans l'imaginaire des décideurs devrait être mieux connue. Le modèle - évidemment japonais - n'était-il pas déjà dénommé "train obus" ? Les effets réels sur les populations bénéficiaires seront sans doute aussi obscurcis que peut l'être le lien entre la campagne militaire tonitruante dans le Golfe et le "drame" des populations kurdes ou la catastrophe des puits de pétrole en feu. C'est bien d'une guerre qu'il s'agit ici, dont la percée du TGV ("balayant tout sur son passage") est un moment décisif ; avec comme particularité de raccourcir plus que toute autre le cycle destruction-reconstruction, deux opérations qui se retrouvent, dans cette guerre, confondues en une seule sous le nom d'aménagement.
Comme c'est une guerre où d'une certaine façon tout le monde est perdant - les illusions d'améliorations, de gain de temps, etc., passent, les nuisances restent-, il est tentant de voir dans son déroulement une fatalité, qui serait celle de la "technique", ou de la "société moderne". L'indignation qui se dirige contre des circonstances impersonnelles, et donc ne les traite plus comme une réalité attaquable et modifiable, doit nécessairement s'épuiser assez vite. Ce ne sont pourtant pas les ennemis à désigner et à combattre qui manquent, si l'on décide de s'en prendre, par-delà le paravent démocratique, à ceux qui décident, et de remonter des nuisances aux nuisibles.
Les réseaux de la tyrannie
Les promoteurs du désastre en arrivent maintenant eux-mêmes à déplorer la dégradation de la vie à laquelle nous sommes parvenus. En se joignant au chœur des pleureuses, en proposant même leurs services (selon le principe du racket) pour remédier illusoirement à ce qu'ils ont réellement détruit, ils essaient de faire oublier leur part prépondérante dans le saccage. Aussi continuent-ils à insinuer que si le cours de l'économie échappe visiblement à tout le monde, personne en particulier en profiterait et n'aurait intérêt à ce que cette démence se poursuive. Les plus retors, pensons au personnel politique, dont la tâche principale consiste à persuader les populations que leur intérêt est de s'en remettre totalement à eux et d'admettre que leurs choix arbitraires servent l'intérêt général, ont l'impudence de poser aux commis dévoués assumant dans l'adversité les charges collectives ; ce sont bien entendu les mêmes qui envoient la troupe quand la société songe à emprunter d'autres voies que les leurs. Et qui clament ensuite, après avoir anéanti les perspectives qui se formaient, que rien d'autre n'est possible et qu'il est irresponsable de vouloir mettre en cause la soumission de toute la vie aux impératifs de leurs affaires.
Pour faire accepter le trajet du TGV et pour dissimuler leurs propres intérêts triviaux dans l'affaire, la propagande des décideurs dispose d'une large palette de mensonges ; s'appuyant parfois sur des mensonges anciens pour en forger de nouveaux, ils éclairent l'arbitraire initial et du coup l'énormité à laquelle ils parviennent : ainsi, si on croit que sans économie on ne peut pas vivre en société, et si on admet par ailleurs que sans TGV l'économie s'étiolerait, il faut conclure logiquement que sans TGV on ne pourrait plus vivre en société. C'est là le nœud névralgique du conflit sur le tracé, puisque les opposants sont persuadés, avec raison, du contraire, c'est-à-dire que la société se décompose sous les coups de tels aménagements. La dépendance économique des populations, son approfondissement ou sa mise en cause, est l'enjeu véritable de tels conflits, mais il n'est pas inutile de détailler comment maintenant s'agencent les fallacieux arguments de la propagande pro-TGV.
Il s'agirait tout d'abord, mode écologique oblige, du moyen de transport le moins dévoreur d'énergie et le plus écologique ; outre que - et ce n'est un mystère pour personne - la puissance requise pour atteindre de grandes vitesses consomme nécessairement plus d'énergie, l'électricité d'origine nucléaire utilisée par le TGV est un perfectionnement écologique dont les habitants de cette planète n'ont pas fini de goûter les délices. On a là le procédé courant qui revient à opposer, en les comparant, des réalités pourtant objectivement complémentaires et liées : il n'y a pas de réelle concurrence entre la route, le rail et l'avion, mais un développement simultané et coordonné. L'autoroute occupée par le transport de marchandises, ou les départs concentrationnaires en vacances, et l'avion plus rapide sur les moyennes distances vouent le TGV à la fonction d'un super train de banlieue, achevant la suburbanisation du territoire, au mieux au profit de quelques conurbations et au pire de la seule région parisienne dont le taux de croissance, supérieur à celui du reste du pays, ne va pas manquer d'être accru par ce nouveau réseau centralisé.
Au nom de la croissance toujours nécessaire, et par définition jamais acquise, puisque la concurrence, à chaque nouveau palier de surenchère, met en cause les équilibres péniblement maintenus au stade antérieur (emplois, etc.), les aménageurs prétendent incruster toujours plus brutalement à la surface de la terre leur délire monomaniaque : ils parlent de retombées économiques quand l'exemple de Creusot-Montchanin sur la ligne TGV Paris-Lyon, riche de son seul parking de néo-banlieue, est autrement éloquent ; ils plient des paysages séculaires aux impératifs balistiques de la circulation rapide, "rectifient" des régions en les spécialisant. Le comble est certainement atteint quand ils veulent faire partager à tous le fantasme ridicule d'une France qui prendrait de vitesse, grâce au TGV, l'organisation des transports européens afin que des retombées économiques, aussi abondantes qu'illusoires, viennent embellir la vie des riverains français.
En fait lesdits pouvoirs publics n'ont plus le monopole et la maîtrise de l'initiative en matière d'équipements collectifs : de plus en plus en symbiose avec la mafia du Bâtiment et des Travaux Publics, il leur revient seulement de "vendre à l'opinion", comme répondant à des besoins sociaux préexistants, les projets simili-pharaoniques en tout genre, conçus par les bétonneurs. Dans cette collusion du "privé" et du "public" s'élabore l'inversion qui transforme et falsifie les besoins sociaux en les soumettant à des moyens toujours renouvelés et imposés. Les puissants intérêts du béton t du terrassement, c'est-à-dire aussi du ciment et du poids lourd, sont devenus de tels monstres financiers, requérant chaque année des volumes toujours plus importants d'opérations, qu'il leur devient toujours plus urgent et impératif de fournir en nouvelles tranches de mégalomanie les décideurs, de leur côté avides de s'illustrer par quelque "geste architectural" ou prouesse technopolesque. Et il est indéniable que le savoir-faire professionnel du B.T.P. s'est considérablement enrichi, dans un domaine au moins, celui de l'art de la persuasion : il a su se rendre indispensable aux décideurs politiques, avant tout en leur offrant des services garantis sur factures, vraies ou fausses.
Cet aspect quasi vaudevillesque du gouvernement des hommes et du régentement de leurs activités prêterait à sourire (on voit même les députés se jeter à la tête, en assemblée, les promesses de "rocades" qui auraient acheté leurs votes - cf. Le Monde, 21 juin 1991) si cette comédie du pouvoir où l'artifice le dispute au mensonge cupide n'accouchait pas d'une situation dramatiquement irréversible.
Pour ne parler ici que le la menace du réchauffement catastrophique de la planète dû à l'effet de serre, auquel les dépenses énergétiques des transports quels qu'ils soient et des industries qui les fabriquent contribuent notablement, tous les experts officiels, pour une fois d'accord, préconisent une modification drastique du mode de production, seule solution pour espérer stabiliser l'évolution du climat vers le milieu du siècle prochain. Et à côté de cela, au nom d'autres impératifs (intérêts privés de l'industrie, intérêts nationaux des Etats, intérêts particuliers des politiciens pour leur carrière), c'est au contraire une croissance ininterrompue des dépenses énergétiques que d'autres spécialistes autrement "compétents" maintiennent comme seul objectif. Puisque les aménageurs nous parlent d'intérêt général, c'est l'occasion d'en soustraire la discussion, et notamment celle des besoins de transport, aux réseaux de l'omnipotence catastrophique des élus locaux dépassés, des intérêts privés bornés, et des technocrates robotisés. Le seul intérêt général qui mérite d'être discuté en cette fin de siècle, c'est de tenter de mettre un terme au saccage de la vie, et non de gagner quelques dizaines de minutes pour passer la vallée du Rhône. Quant à la seule croissance qui mérite qu'on s'y arrête, c'est celle, qualitative, de l'existence humaine, la seule qui permette de sortir de cette obscure préhistoire économique.
Le grain de sable
On entend parfois dire des oppositions au TGV qu'elles se manifestent bien tard, que la Provence et la vallée du Rhône ont déjà été bien abîmées par les autoroutes et l'urbanisation. Outre que c'est là négliger les oppositions de moindre envergure qui s'élevèrent, à l'époque, contre les autoroutes et les centrales nucléaires, il est normal que l'addition inexorable d'aménagements, cloisonnant l'espace en aires fonctionnelles, finisse par provoquer l'angoisse de ne plus pouvoir y respirer - ni même y soupirer. Mésestimer les oppositions actuelles, ce serait surtout méconnaître l'importance que peut avoir pour tous cette tentative de coup d'arrêt aux chimères des aménageurs. Personne n'échappe au désastre. Si nous ne sommes pas tous riverains du TGV, nous sommes tous riverains de l'économie.
Ceux qui veulent en toute chose plier la vie à leurs critères comptables, à leurs mesures en Mtep*, etc., ceux-là ne se gênent pas pour dénoncer les intérêts "mesquins" qui seraient le lot des oppositions à leurs projets. N'auraient-elles effectivement à cœur que des intérêts très limités, ces oppositions auraient au moins l'avantage, en ces temps si sombres, d'obliger les puissants à en rabattre un peu sur leur mépris pour la vie réelle. Mais de toute façon, à partir de quoi les gens pourraient-ils commencer à s'élever contre l'arbitraire des projets parachutés du ciel des technocrates, sinon à partir de ce qu'ils connaissent sensiblement le mieux, ce qu'on leur reproche vertement comme étant égoïste, le milieu fragile où ils vivent ? Quand la froide déraison économique clame qu'il ne saurait y avoir de futur en dehors d'elle, comment ceux qui refusent de la suivre plus avant ne le feraient-ils pas tout d'abord au nom de ce passé menacé, de ce qu'ils y ont goûté ? En défendant leurs conditions de vie précédentes - et aussi quelquefois les moins glorieuses -, en défendant ce qu'elles connaissent contre ce qu'elles redoutent du désastre en cours, les populations concernées défendent en tout cas mieux l'intérêt général que les scientifiques, les experts et les fonctionnaires qui établissent, chacun dans leur domaine, le bilan des dégâts sans pouvoir ni vouloir y mettre un terme.
Aux antipodes de tout ce fatras de généralités compromises et de lamentations hypocrites, les oppositions pratiques peuvent seules par leur ténacité commencer à faire le lien entre les différentes dépossessions qui accablent le vivant, et créer le terrain où l'appréhension du futur cesse d'être une conscience malheureuse et passive pour se renverser en réappropriation du présent. D'autres luttes locales, contre les barrages sur la Loire, contre les sites de déchets nucléaires, les décharges industrielles ou les carrières, ont déjà donné des exemples et contribué à améliorer l'atmosphère générale. Les quelques solides intuitions qui sont à la racine des mouvements d'opposition aux nuisances sont leurs meilleures armes pour élargir leur refus et trouver un soutien sans passer par la publicité des médias, qui les présentent inévitablement sous l'angle le plus appauvri, ne voulant connaître que propriétaires, viticulteurs, riverains lésés, et non l'intuition toujours plus répandue que ce monde ne sait plus proposer que l'aggravation de ce qui est. Ce que chacun pressent, il faut le dire. Rien ne sert de rentrer dans les transactions proposées, dans l'espoir d'obtenir un répit : aucun sacrifice ne pourra garantir une trêve, il ne fera au contraire qu'enhardir les promoteurs de la évastation. En revanche, s'opposer au TGV, avec toutes les raisons universelles de le faire, c'est mettre les bâtons dans les roues de ce projet-là, et en même temps de tous ceux qui l'accompagnent, ou le suivront immanquablement.
Aussi est-il particulièrement honteux que des écologistes, la Fédération Rhône-Alpes de la Protection de la Nature ou René Dumont, osent prétendre que le TGV nous épargnerait des autoroutes, quand n'importe qui a pu constater au cours de la dernière décennie comment, parallèlement à la mise en service du TGV Paris-Lyon, les trafics aériens et autoroutiers augmentaient sans cesse. Loin de provoquer la création de nouvelles autoroutes (que d'ailleurs d'autres refusent aussi dans le Sud-Est), ou carrément le doublement de l'autoroute du Soleil, le succès de l'opposition au TGV ouvrirait une brèche dans ce consentement forcé qui a de moins en moins de sens pour chacun. L'insidieuse question "Pourquoi refuser cette nuisance-là quand vous en avez accepté et légitimé tant d'autres ?" sera définitivement réglée quand beaucoup d'autres refus auront succédé à celui-là. On a du mal à imaginer que le déferlement actuel d'aménagements en tout genre, à moins de s'abattre sur des populations qui finiraient de s'y désorienter, comme lobotomisées en douce, ne provoque pas des oppositions déterminées à mettre un terme à cette démence organisée.
Qu'on juge du dynamisme "sans préjugés" que l'on attend de nos jours des cadres et des techniciens de la production de nuisances, avec une certaine Nicole Le Hir, recruteuse de haut vol pour un autre secteur de pointe, l'agro-alimentaire, qui déclarait : "Aujourd'hui, il ne faut pas trop penser, il faut foncer." (Ouest-France, 18 avril 1991). On peut aussi s'attarder sur la découverte de Pierre Verbrugghe, préfet de police de Paris, de la mutation des anthropoïdes entreprise sous son égide : "Aujourd'hui, le Parisien n'a pas deux jambes mais quatre roues." (Le Monde, 27 avril 1990). Ou encore apprécier le brutal aveuglement d'un aménageur local -"Entre les grenouilles et les hommes, je choisis les hommes" (mais quels hommes ?) -, vice-président de la région Poitou-Charentes, pour justifier le projet d'autoroute Nantes-Niort à travers le marais poitevin. Tous ces propos ne sont pas exceptionnels, ils témoignent de la volonté à l'œuvre d'imposer partout l'irréversible. Cet entêtement désespéré des décideurs à poursuivre coûte que coûte l'aggravation prouve qu'ils ne connaissent plus rien d'autre : ce qu'ils ont mis en branle, en éliminant les modes de vie précédents, en réprimant les tentatives d'émancipation du siècle, ils en perdent maintenant la maîtrise, ne disposant d'aucun autre moyen que ceux qui produisent ce désastre. Leur étroitesse d'esprit pratique se retrouve dans l'étroitesse scandaleuse de leur conception de la vie : il entre dans les premières mesures de salubrité publique de la combattre sous quelque visage qu'elle apparaisse. Il revient aux opposants d'investir sans plus de gêne ni d'hésitation le terrain déserté de la pensée, afin d'y construire leur argumentation et d'y trouver les raisons universelles de leur refus : celles qui pourront servir à l'étendre.

Al Qaida est mort en 2002 d'après Alain Chouet

 Ancien directeur du Service de renseignement de sécurité à la DGSE

Lors d'une table ronde qui s'est tenue au Sénat le 29 janvier 2010 sur le thème "Où en est Al-Qaida", Alain Chouet - ancien directeur du Service de renseignement de sécurité à la DGSE - démystifie le concept "Al-Qaida" et dresse un tableau sans concession des réponses inadaptées et autres instrumentalisations faites par les pays occidentaux, sans pour autant dédouaner les dangers de l'extrémisme islamiste. Un discours passionnant et sans langue de bois qui se situe à des années-lumières du discours officiel sur le 11-Septembre et la “nébuleuse al-Qaida” que les médias relayent depuis bien trop de temps. Vous vouliez savoir ce que pensent nos “espions” d’al-Qaida ? Accrochez-vous, les masques tombent. Les propos tenus par Alain Chouet que d'aucuns n'oseront qualifier de “conspirationnistes” sont exactement les mêmes que ceux que nous relayons modestement mais avec ténacité sur notre site.

ReOpen911


L'intégrale du discours d'Alain Chouet au Sénat

Alain Chouet est un officier de renseignement français. Il a notamment occupé les fonctions de chef du bureau de coordination des recherches et opérations anti-terroristes (1980-1985) et celles de Directeur du Service de renseignement de sécurité à la Direction générale de la Sécurité extérieure (2000-02). N.B. Le "Service de renseignement de sécurité" est la branche anti-terroriste de la DGSE.

 

L’ABÎME SE REPEUPLE

« Tentaculaire et dévorante, défigurée par la pollution, la capitale de la misère absorbe des villes entières à mesure qu’elle s’étend. La plus grande mégapole du monde est-elle encore administrable ? Il y a longtemps que le rêve industriel, ici, s’est mué en cauchemar. (...) Des centaines de milliers de SDF vivent dans les rues, dormant où ils peuvent. On s’entre-tue pour le moindre cagibi, la moindre anfractuosité sous les échangeurs routiers. (...) Sao Paulo n’est pas une ville du tiers-monde. A bien des points de vue, c’est même, avec 4 à 6% de croissance économique par an, une ville exceptionnellement riche qui concentre les principaux revenus du pays. (...) Selon une enquête officielle, ‘en l’an 2000, le groupe social le plus important de la ville sera constitué de 4 millions d’adolescents issus des quartiers pauvres, mal alphabétisés, sous-alimentés et inadaptés au marché du travail.’ »
Paris-Match, 20 février 1997
I
Parler du monde actuel comme d'un cadavre en décomposition n'est pas simple facilité rhétorique. C'est une image, mais de celles qui servent à imaginer juste : l'ayant à l'esprit, on distingue mieux ce qu'on a sous les yeux, et toutes sortes de phénomènes, sinon passablement déroutants, deviennent intelligibles. A commencer justement par ce sentiment universel qu'il est désormais inutile de chercher à connaître de façon plus scientifique et détaillée le fonctionnement de la société mondiale. En dehors de ceux qui sont rétribués pour fournir des simulations théoriques, cela n'intéresse personne de savoir comment elle marche exactement; et d'abord parce qu'elle ne marche plus.
On ne fait pas l'anatomie d'une charogne dont la putréfaction efface les formes et confond les organes. Quand les choses en sont venues à ce point, il semble qu'il y ait mieux à faire : à s'éloigner pour tenter de trouver encore un peu d'air frais à respirer et reprendre ses esprits ; ou sinon, comme la plupart y sont contraints, à faire en sorte de si bien atrophier sa perception
de la puanteur qu'on puisse s'en accommoder après tout, peut-être se divertir et même s'en enchanter de tant de corruptions variées et changeantes, fermentations inhabituelles et gargouillements ludiques qui enflent de leur exubérance la charogne sociale. Exubérance en regard de quoi ce qu'il reste çà et là dans les mœurs de vie vivante paraît d'une stabilité bien ennuyeuse, que ne peuvent songer à défendre que des conservateurs et des réactionnaires terrifiés par le changement. Et certes aucun organisme vivant ne peut être aussi surprenant, inédit et labyrinthique que ce qu'en fait, un court moment, son pourrissement.
façon, conçu pour proliférer et se diversifier en une population présentant des comportementsC’est aussi cette corruption bien avancée qui, mêlant tout et défigurant tout, fait apparaître sur les pages des journaux de si suggestifs collages, cadavres exquis allégoriques d’une fin de civilisation. Quand on lit que les dirigeants de l’Ukraine tchernobylisée complètent la destruction de la population indigène en vendant à des multinationales productrices de pesticides le droit de tester, sur des millions d’hectares, des composés chimiques encore illicites dans des pays moins expérimentaux, une colonne voisine nous informe de ceci : un « chercheur en écologie » américain envisage de disperser sur Internet un programme de sa tels que le parasitisme, la coopération, et même une forme de reproduction sexuelle. Il attend de cette expérience, version électronique de la diversification des espèces lors du cambrien, qu’elle provoque la naissance de formes de vie inattendues, et nous aide à percer les mystères de l’évolution. Ce sont, un autre jour, des animaux encore vivants et sauvages, mais greffés de mouchards électroniques, qui sont mis au travail « pour la science », en fait pour espionner ce qu’il reste de nature encore à exploiter. Et sur la même page de journal, des Californiens non moins bardés d’électronique se découvrent maintenant « surbranchés », emprisonnés où qu’ils se trouvent par les moyens de communication instantanée, quand aucun moment de leur vie n’échappe plus à l’exploitation économique. 
De la même manière, quand on nous apprit un beau matin le peu de cas qu’il y avait à faire des jugements d’Orwell, puisqu’il aurait été en quelque sorte un indicateur des services secrets anglais, un journal français qui diffusait la nouvelle, sous le titre « Orwell en mouchard anticommuniste », la juxtaposa étourdiment avec cette autre, annonçant que plus de sept cent mille jeunes étaient descendus dans les rues de Berlin, « non pas pour refaire le monde ou décréter l’insurrection », précisait-on, mais « tout simplement pour danser la techno et s’amuser à fond. » On voyait donc simultanément à l’œuvre le Ministère de l’Amour organisant sous le nom de « Love Parade » ces bacchanales électrifiées de l’abrutissement, et le Ministère de la Vérité qui, au moyen d’archives « déclassifiées », nous informait qu’Orwell n’était plus le vertueux ennemi du totalitarisme bureaucratique qu’il convenait d’honorer la veille encore, mais un vulgaire mouchard.
Jaime Semprun

Éditions de l’Encyclopédie des Nuisances 1997

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